Gegen Frizz & Co.: So zähmen Sie zickiges Haar

Veröffentlicht am 22. November 2018

Ihre Haare sind an manchen Tagen besonders widerspenstig? So werden Sie Frizz, strohige Haare, Wirbel und fettiges Haar los.

Porträt einer jungen Frau die sich den Kopf massiert.

Frizz in den Haaren

Frizz ist ein Haar, das aufsteht oder sich kräuselt – kurz gesagt: Macht, was es will. Für die Entstehung von Frizz gibt es viele Gründe. Zum Beispiel trockene Heizungsluft, hohe Luftfeuchtigkeit oder zu viel Sonne. Aber auch ein häufiger Wechsel zwischen kalten und warmen Temperaturen oder zu viel chemische Belastung kann Frizz verursachen.

Helferlein gegen Frizz:
Da man das Wetter leider nicht beeinflussen kann, brauchen störrische, strohige Haare, die wild aufstehen oder sich kräuseln, besonders viel Feuchtigkeit. Greifen Sie zu glättenden Shampoos und einem pflegenden Serum. Ein Lockenstab sorgt für schöne und glatte Wellen, der Frizz wird ausgetrickst.

Fettige Haare

Verantwortlich für fettige Haare sind übermotivierte Talgdrüsen: Produzieren die Drüsen zu viel davon, kann das zu fettigen und strähnigen Haaren führen. Talg ist nichts Schlechtes da er vor dem Eindringen von Krankheitskeimen schützt. Warum die Talgdrüsen manchmal übers Ziel hinausschießen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa einer nicht optimal abgestimmten Haarpflege. Auf reichhaltige Shampoos, Conditioner und Öle sollte man dann verzichten und auch Haarmasken eher sparsam anwenden.

Helferlein gegen fettige Haare:
Anti-Fett-Shampoo wirkt sich positiv auf die Hautbalance aus. Trockenshampoo nimmt überflüssiges Fett sofort auf und ist praktisch für unterwegs. Alternativ kann Babypuder verwendet werden.

Stylingtipp

Um fettiges Haar schnell und einfach zu kaschieren, eignet sich außer Trocken-Shampoo und Babypuder ein nach hinten gebundener Pferdeschwanz, den man gut mit Maschen und Bändern verzieren kann. Nach dem Trockenshampoo sollte man auf die Bürste verzichten und lieber zu einem Kamm greifen. Er bewahrt das gerade erst aufgebaute Volumen.

Wirbel im Haar

Jeder von uns hat mindestens eine Stelle auf dem Kopf, an der sich ein Wirbel bildet. Grundsätzlich ist das gut so, denn er ist sozusagen der Ordnungshüter, der verhindert, dass die Haare wild in jede Richtung vom Kopf abstehen. In welche Richtung sich der Wirbel eindreht, ist genetisch bedingt.

Helferlein gegen Wirbel:
Mit Wärme und leicht angefeuchtetem Haar kann man einen zickigen Wirbel zur Räson bringen. Er wird einfach mithilfe einer Bürste ausgeföhnt. Haaröl schützt, glättet und repariert strohiges Haar.

Stylingtipp

Wenn es schnell gehen muss, einfach ein bisschen Volumenpuder ins Haar einarbeiten und mit einer Toupierbürste eine schöne Tolle kreieren. Sitzt der Wirbel am Hinterkopf, geht man genauso vor und bindet das Haar dann zu einem schönen, voluminösen Ponytail.


22 November 2018 | TEXT: Isabella Gehart | Foto: Getty Images
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