Frau mit Looped Bun in grau
Wir klären auf!

Haare färben: Worauf wir dabei achten

Wer seine Haare färben will, steht bei dm vor einer großen Auswahl an Produkten. Und vor manch Frage. Hier kommen alle Antworten zum Thema Colorationen.

Von Bordeaux bis Platinblond: Es gibt unzählige Haarfarben von dm, in denen wir unsere Haare färben können – und unterschiedliche Trendtechniken wie Glossing oder Balayage. „Welche Haarfarbe passt zu mir?“ ist wohl die häufigste Frage im dm friseurstudio – siehe auch unser dm Beauty Lounge-Video.

Die Antwort ist vielfältig und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Außer der Haarfarbe spielen auch die Haarstruktur und die Pflegeroutine eine Rolle. Das gilt übrigens auch, wenn Sie Ihre Haare selber färben.

Haare färben: 6 Fragen & Antworten

#1: Wann ist es schädlich, die Haare zu färben?

Um das zu beantworten, müssen wir wissen, was passiert, wenn wir etwa im dm friseurstudio uns die Haare färben lassen: Colorationen enthalten sogenannte Oxidationsfärbemittel aus den Komponenten Ammoniak sowie Wasserstoffperoxid.

„Durch die Alkalie – also chemischen Verbindungen im Farbprodukt – wird die Schuppenschicht geöffnet, um Farbpigmente einzuschleusen“, sagt dm Qualitätstrainerin Theresa Prelecz. „Dadurch kann sich die Haarfarbe auf die Haarstruktur auswirken und diese im schlimmsten Fall beschädigen.“ Gründe dafür sind zu häufiges Haarefärben oder Blondieren.

Denn Blondierungen brechen die Haarstruktur ebenfalls auf. Anders als beim Färben werden anschließend die natürlichen Farbpigmente des Haares mit Bleichmitteln entfernt, wodurch die Schuppenschicht des Haares aufgeraut wird.

Damit das Haar eine Coloration oder Blondierung unbeschadet übersteht, sollten Sie sich am besten von einem Profi beraten lassen. Ist die natürliche Haarstruktur gesund, muss man sich laut dm Expertin Prelecz keine Sorgen machen.

#2: Lieber tönen statt Haare zu färben?

Grundsätzlich ja, denn Tönungen sind insgesamt sanfter als dauerhafte Colorationen, auch wenn sie ebenfalls chemische Inhaltsstoffe enthalten. Bei der Entscheidung kommt es aber auch darauf an, welches Ergebnis Sie sich wünschen.

Wenn Sie dunkler werden oder die Haarfarbe in der gleich (dunklen) Nuance nur auffrischen wollen, empfiehlt Theresa Prelecz eine Tönung oder eine Haarfarbe auf Pflanzenbasis: „Diese Produkte haben meistens keine negativen Auswirkungen, da sie in der Regel nur Farbpigmente anlegen und die Haarstruktur dabei kaum öffnen.“

Wer hingegen graue Haare abdecken will oder sich eine hellere Haarfarbe wünscht, wird um eine Coloration oder Blondierung nicht herumkommen.

#3: Wie lange halten Haartönungen?

Hier wird zwischen Direkttönungen (Stufe 1) und Intensivtönungen (Stufe 2) unterschieden:

Direkttönungen lagern ihre Farbstoffe lediglich an der äußeren Schuppenschicht der Haare an, ohne in die Haarstruktur einzudringen. Dadurch hält das Ergebnis etwa 6 bis 8 Haarwäschen und verblasst mit der Zeit.

Intensivtönungen sind ein Kompromiss zwischen Direkttönung und Coloration. Im Vergleich zu Colorationen enthalten sie eine schwächere Konzentration an Wasserstoffperoxid und beeinflussen die Haarstruktur nicht ganz so stark. Sie halten rund 6 bis 8 Wochen.

Achtung: Bei blondem Haar lässt sich eine braune Tönung grundsätzlich herauswaschen – bei Direkttönungen (Stufe 1) sollte das zur Gänze passieren. Intensivtönungen (Stufe 2) können hingegen eine leichte Verfärbung im blonden Haar hinterlassen.

#4: Wie lässt sich dunkel gefärbtes Haar aufhellen?

Um gefärbtes Haar aufzuhellen, ist eine Blondierung notwendig – denn Farbe kann nicht Farbe aufhellen! Da eine Blondierung das Haar stark beansprucht, wird empfohlen, nie um mehr als fünf bis sechs Töne auf einmal aufzuhellen. Bleiben bei der Blondierung zu viele Pigmente im Haar zurück, kann es zu einem Rotstich kommen. Also lieber den dm Profi ranlassen!

#5: Haare färben und Kopfhaut schonen – geht das?

Ja, mit der richtigen Vorbereitung – bzw. Nicht-Vorbereitung. Denn vor dem Färben sollten Sie auf das Haarewaschen verzichten. Der Grund: Fett und Hautschuppen bilden einen natürlichen Schutzschild, der verhindert, dass chemische Substanzen ungehindert in die Kopfhaut eindringen. Außerdem empfiehlt dm Expertin Prelecz, vorab Allergien abzuklären, etwa indem man eine kleine Menge des Färbemittels in die Armbeuge aufträgt.

„Außerdem sollten Sie einen direkten Hautkontakt mit einer Coloration oder Blondierung so gut es geht meiden. Bei Tönungen ist das hingegen kein Problem“, sagt Prelecz. Sie rät, zwischen Colorationen längere Pausen einzulegen, um die Kopfhaut zu schonen. Und: Auch bei der Pflegeroutine nicht auf die Haut vergessen. Es gibt spezielle Conditioner, die nicht nur die Haarlängen, sondern auch der Kopfhaut selbst mit Feuchtigkeit versorgen.

#6: Welche Pflege brauchen gefärbte Haare?

Damit die neue Haarfarbe von dm lange strahlend schön bleibt, empfiehlt die Expertin, die Haarlängen gut zu pflegen und regelmäßig eine Haarmaske, etwa von Biolage, zu verwenden. Denn nur gesundes, gepflegtes Haar glänzt und lässt somit auch die Farbe in ihrer ganzen Vielfalt wirken.

Haare färben: Wann besser nicht?

Generell ist bei Allergieneigung, Schuppenflechten, Neurodermitis oder Kopfhautverletzungen vom Färben der Haare abzuraten. Aber auch Schwangeren und stillenden Müttern sollten eher zurückhalten sein – hier finden Sie mehr Infos zum Thema. Bei bereits brüchigem Haar empfiehlt es sich ebenfalls, eher auf Colorationen zu verzichten, um weiteren Haarbruch zu vermeiden.

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