Frau setzt sich lächelnd einen Zylinder auf den Kopf
Was wirklich hilft

Nie mehr fettige Haare: 5 Tipps, die immer funktionieren

Häufiges Haarewaschen ist bei schnell fettendem Haar oft nicht die Lösung, im Gegenteil. Aber wir wissen, was hilft.

Auch in Zeiten von Homeoffice und Social Distancing geben uns frische Haare einfach ein gutes Gefühl. Aber: Haare gerade erst gewaschen und schon sind sie wieder strähnig? Wieso eigentlich?

Meist liegt der Grund für fettige Haare an der übermäßigen Talgproduktion der Kopfhaut. Das Gute daran: Natürliches Fett hält unsere Haare gesund und glänzend.

Dennoch nerven sehr fettige Haare auf Dauer. Was tun? Die Talgproduktion langsam wieder an den Normalzustand führen. Stellen Sie Ihre Haarpflege um – oft sind Haare durch zu häufig angewandte Kuren und Conditioner überpflegt.

Deshalb haben wir Expertise aus dem dm friseurstudio zusammengetragen. Hier sind Ratschläge von Expertinnen und Experten, wie Haare und Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht kommen. Inklusive Notfalltricks und Frisuren für fettige Haare.

Was tun bei fettigen Haaren?

  1. Richtig essen:

Ja, eine gesunde und ausgewogene Ernährung hat nicht nur Einfluss auf den Rest unseres Körpers, sondern auch auf unsere (Kopf-)Haut und ihre Talgproduktion. Denn: Lebensmittel, die hauptsächlich aus raffinierten Kohlenhydraten, Fett oder Zucker bestehen, kurbeln auch die Ölproduktion der Haut an. Also verarbeitete Lebensmittel so oft wie’s geht meiden!

  1. Richtiges Shampoo:
  • Achten Sie beim Kauf auf Ihren Haartyp und verzichten Sie auf reizende Inhaltsstoffe:

Silikone beschweren das Haar und hinterlassen Rückstände auf der sensiblen Kopfhaut, sodass die Talgdrüsen im Endeffekt mehr Öl produzieren. In der Liste der Inhaltsstoffe finden wir diese meist unter der Endung „-cone“ oder „-conol“.

Tenside und Sulfate wie „Sodium Laureth Sulfat“ reizen und trocknen die Kopfhaut aus, die Talgproduktion wird angekurbelt. Tenside findet man übrigens auch in vielen Naturkosmetik-Shampoos als „Sodium Coco Sulfat“.

Auch Parabene (Konservierungsstoffe) und Duftstoffe reizen die Haut unnötig und können neben fettiger Kopfhaut auch Allergien verursachen.

Vor allem milchige und cremige Shampoos und Conditioner enthalten einen zu hohen Fettanteil für Haare, die ohnehin schnell zum Fetten neigen. Setzen Sie lieber auf milde und feuchtigkeitsspendende Shampoos mit gelartiger Konsistenz, welche die Kopfhaut nicht reizen und so sanft sind, dass Sie diese theoretisch auch täglich anwenden können.

Shampoos mit Zitronengras helfen beispielsweise super, die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Auch Minze revitalisiert, es entsteht ein frisches, sanft kühlendes Gefühl auf der Kopfhaut und die Haaroberfläche glänzt schön. Haarwasser ist ebenfalls ein Geheimtipp für alle, die fettige Haare nach dem Waschen haben.

  1. Richtig waschen:
  • Kaltes Wasser ist gesund: Versuchen Sie also auch Ihr Haar kalt zu waschen. Die Poren ziehen sich bei Kälte zusammen und die Kopfhaut fettet langsamer nach. Schummeltrick, wenn‘s gar nicht geht: Wenigstens zum Abschluss des Duschens einfach nochmal kopfüber kurz kalt über den Kopf waschen.
  • Nicht zu oft waschen: Es kann für den Beginn wirklich hart sein, lohnt sich aber – versprochen! Ideal wäre es, Haare nur ein- bis zweimal pro Woche zu waschen, ist die Expertise aus dem dm friseurstudio. Die Kopfhaut ist sensibel und stellt sich nicht von heute auf morgen um. Mit abgestimmter Pflege können Sie die Kopfhaut über Wochen oder sogar Monate ins Gleichgewicht bringen. Notfalls nur Pony oder Scheitel öfter waschen.
  • Shampoo richtig anwenden: nur eine kleine Menge am Ansatz einshampoonieren – nicht die Haare an der Kopfhaut reiben, sondern leichte kreisende Bewegungen an der Kopfhaut.
  • Nicht abends waschen: Wer schnell fettende Haare am Abend wäscht, muss sich über eine extra ölige Frisur am nächsten Morgen nicht wundern. Während der nächtlichen Regenerationsphase produzieren die Zellen nämlich mehr Fett als am Tage. Kommt die Reibung auf dem Kopfkissen hinzu, wird überschüssiger Talg in den Ansätzen verteilt und lässt den Look noch fettiger wirken. Daher gilt: Lieber morgens statt abends waschen.
  1. Conditioner richtig benutzen:
  • Conditioner oder Maske nicht am Ansatz anwenden. Lieber die Produkte von der Mitte der Haarlänge abwärts einarbeiten.
  • Geheimtipp, um feine Haare intensiv zu pflegen, ohne dass sie an Volumen verlieren: Reverse Hair Washing! So einfach geht’s: Conditioner oder Maske VOR dem Haare waschen in handtuchtrockenes Haar geben, einwirken lassen und danach mit Shampoo auswaschen.
  1. Richtig stylen:
  • Die richtige Bürste wirkt Wunder: Verwenden Sie lieber Kunststoffbürsten als Naturhaarbürsten – die den Talg der Kopfhaut in die gesamte Länge der Haare verteilen.
  • Achtung vor zu viel Hitze: Richtig föhnen will gelernt sein. Bestenfalls föhnen Sie Ihre Haare gar nicht, wenn doch dann bitte die Luft von unten nach oben durch die Haare blasen.
  • Verzichten Sie auch nach dem Waschen auf silikon- oder ölhaltige Pflegeprodukte.
  • Auch wenn’s schwierig ist: Versuchen Sie, Ihre Haare nicht zu oft zu berühren, denn das verteilt den Talg der Kopfhaut in den gesamten Haaren.

Frisuren für fettige Haare

  • Ein stylisches Haarband oder Tuch am Ansatz umbinden. Das verdeckt die fettigste Partie im Handumdrehen.
  • Alle Haare zurückkämmen und zu einem Pferdeschwanz binden – hallo Sleek Look!
  • Oldie, but goldie: Trockenshampoo ist ein absolutes Muss, wenn es einmal schnell gehen muss. Besonders einfach zu handhaben sind Trockenshampoos mit einem Hauch Farbe, so entsteht kein weißer Schleier auf den Haaren. Aber: Für alle Blondies unter uns reicht oft auch Babypuder!

Unser Tipp

Eine perfekt abgestimmte Pflegeserie bekommen Sie durch eine professionelle Haar- und Kopfhautdiagnose – in Ihrem dm friseurstudio.

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