PDRN: Das steckt hinter dem gehypten Wirkstoff
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
PDRN soll für strahlende und widerstandsfähige Haut sorgen. Entsprechend groß ist die Begeisterung für den Wirkstoff aus der koreanischen Hautpflege. Doch was kann PDRN tatsächlich und für welche Hauttypen ist der Inhaltsstoff geeignet? Eine Hautärztin beantwortet die wichtigsten Fragen.
Was ist PDRN?
PDRN steht für „Polydeoxyribonukleotid“ und bezeichnet ein Gemisch aus DNA-Fragmenten, das unter anderem aus Lachssperma gewonnen wird. Der innovative Wirkstoff stammt ursprünglich aus der regenerativen Medizin und wurde für die Wundheilung und Geweberegeneration entwickelt.
Den Sprung vom Medizin- zum Beauty-Produkt schaffte PDRN via Korean Skincare. Im Land der Hautpflege-Innovationen ist der Inhaltsstoff extrem beliebt. Auch bei uns ist PDRN in aller Munde. Kein Wunder! Schließlich soll der Wirkstoff so einiges können.
Wie wirkt PDRN auf der Haut?
„Ganz groß ist PDRN im Gebiet Anti-Aging“, erklärt die Hautärztin Dr. Xenia Illmer. „PDRN sind Polynucleotide, sogenannte Biostimulatoren, die wesentlich zur Hautverjüngung beitragen oder zumindest die Hautalterung verlangsamen.“
Der Wirkstoff kann allerdings viel mehr als klassische Anti-Aging-Inhaltsstoffe: „Er wirkt antioxidativ, hemmt Entzündungsreaktionen, reduziert freie Radikale im Gewebe, verringert oxidativen Stress und regt die Zellregeneration und die Kollagensynthese an“, so Illmer.
Wie wird PDRN angewandt?
Mittlerweile gibt es bereits zahlreiche Cremes und Seren mit dem Wirkstoff. „Ich finde, der Inhaltsstoff ist am effektivsten, wenn er in irgendeiner Form in die Haut gebracht wird“, erklärt Illmer. „In Cremes oder Gels wirkt er zwar auch, aber viel weniger intensiv.“
Die Expertin empfiehlt hier Microneedling, Thuliumlaser oder eine Form von Mesotherapie. Dabei werden die kleinen Tropfen mit sehr feinen Nadeln in die Haut gebracht.
Für welche Hauttypen ist PDRN geeignet?
Die gute Nachricht: PDRN ist sehr gut verträglich und für alle Hauttypen geeignet. „Ich empfehle Pflege mit PDRNauch für Menschen, die unter Couperose leiden. Selbst Aknehaut behandle ich gerne mit PDRN“, so Illmer.
Hilft PDRN gegen Aknenarben?
Bei der Milderung von Aknenarben erzielt PDRN vielversprechende Ergebnisse – vor allem in Kombination mit Microneedling. Der Wirkstoff fördert die Geweberegeneration und reduziert auch niederschwellige Entzündungen, die noch bestehen können, nachdem die Akne bereits abgeheilt ist. Darüber hinaus fördert er die Durchblutung.
Wie wird PDRN hergestellt?
Ursprünglich wurde PDRN aus einer DNA-Fraktion von hochgereinigtem Lachssperma gewonnen. Mittlerweile lassen sich jedoch durch moderne Technologien PDRN-ähnliche Substanzen pflanzlichen Ursprungs herstellen, beispielsweise aus Ginseng, Reis, grünem Tee, Tigergras, Hafer, Algen oder Rosen.