Sonne und Winter, so können Sie sich schützen

Veröffentlicht am 13. Februar 2019

Auch im Winter kann die Sonne der Haut schaden. UV-Strahlen dringen nicht nur durch dicke Wolkendecken oder Nebel sondern auch durch Fensterglas und verursachen Sonnenbrand.

Astronaut Standing At Umbrella In Winter
Astronaut Standing At Umbrella In Winter

Auf Sonne zu verzichten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie ist ein Lebenselixier, sorgt für positive Stimmung, Energie und Tatendrang. Sie versorgt uns mit Vitamin D und stimuliert die Abwehrkräfte. Im Winter hat man sie besonders nötig und nimmt jeden Strahl dankbar auf. Jedoch: Auch wenn uns die Sonne im Winter nicht annähernd so ins Schwitzen bringt wie im Sommer, ist sie deshalb nicht weniger gefährlich. Man kann zwar davon ausgehen, dass die Wintersonne in Tallagen und Stadtgebieten meist zu schwach ist, um einen Sonnenbrand hervorzurufen. Wer sich allerdings im Schnee oder in höheren Lagen aufhält, sollte die Sonne äußerst vorsichtig dosieren.

Worauf man in der kalten Jahreszeit achten muss

Die für die Haut so schädliche UV-Strahlung ist gerade in den Bergen besonders gefährlich. Je höher oben man sich befindet, desto größer ist die Menge an ultravioletter Strahlung. Als Faustregel gilt: Je 1.000 Höhenmeter verstärkt sich die UV-Strahlung um 15 Prozent. In alpinen Gebieten werden bis zu 85 Prozent der UV-Strahlen von Eis und Schnee reflektiert und schaden somit doppelt. Das Fatale dabei: Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand. Auch jenen, den man im Winter hat. Sonnenschäden verheilen leider nur oberflächlich, die Zellen bleiben für immer geschädigt. Ein geeigneter Sonnenschutz ist für sämtliche Wintervergnügungen also unerlässlich.

Je höher man hinaufkommt, desto dünner wird die Luft – und damit auch die atmosphärische Schutzschicht zwischen Sonne und Haut.

Unser Tipp

Sollten Sie keine Kopfbedeckung tragen, denken Sie daran, auch den Haarscheitel zu schützen.

Gefahren für Kinderhaut

Ein Sunblocker wäre auch für Kinderhaut kein Schaden, ein LSF 50+ Sonnenschutz wirklich empfehlenswert. Der Eigenschutz von Kinderhaut ist nämlich sehr viel niedriger als der von Erwachsenen. Bei Babys und Kleinkindern fehlt er fast komplett. Die Haut produziert weniger schützendes Melanin und ein Sonnenbrand schadet einem Kind auf Dauer viel mehr als einem Erwachsenen. Die Grundlagen für Hautkrebs werden leider oft in der frühen Kindheit gelegt. Deshalb sollten Sie Ihr Kind ausreichend vor der Wintersonne schützen und mit speziellen Wintersonnencremes für Kinder pflegen.

Und auch bei bedecktem Himmel darf man die Stärke der UV-Strahlen keinesfalls unterschätzen. Der Vorteil am Winter besteht aber darin, dass die Kinder meist gut eingepackt sind und somit zumindest der größte Teil des Körpers nicht der Sonne ausgesetzt ist. In den Bergen ist es außerdem wichtig, für den Augenschutz der Kinder zu sorgen. Ansonsten kann es hier zu Hautreizungen bis hin zur Bindehautentzündung kommen.

Auch die Augen brauchen im Winter speziellen Schutz vor der starken Wintersonne. Mit den Sonnenbrillen aus dem dm Online Shop und mit dem richtigen Sonnenschutz für die Haut im Winter sind Sie für denen sonnigen Wintertag perfekt ausgerüstet.


13 Februar 2019 | Text: Eva Mühlbauer | Fotos: Stocksy

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