Wir schwören uns ewige Liebe und Treue – und dann kommt das Ende doch oft schneller als geplant. Wir wissen, was Frauen und Männer wollen und wie sie sich verlieben, doch wie eine dauerhafte Beziehung funktionieren kann, ist für viele noch immer ein Mysterium. Damit ist jetzt Schluss: Wir haben uns Tipps von der Beziehungs- und Paarberaterin Claudia Sima von Lebensgefühl geholt. Und wenn’s gelingt: Finden Sie hier eine Liste über 10 ungewöhnliche Hochzeitstage und ihre Bedeutung.

Ist bereits der Hochzeitstag entscheidend? 

Studien belegen: Ehen mit großen, pompösen Hochzeiten werden öfter geschieden als jene mit simpler Eheschließung im engsten Kreis. Ist da was dran? Blödsinn, sagt die Paarberaterin. Denn in ihrer Praxis sitzen sowohl Paare mit pompösen Hochzeiten sowie Paare mit schlichter Eheschließung. Der Hochzeitstag selbst ist also noch kein Indiz für eine glückliche Ehe. 

In erster Linie geht es darum, wie die innere Einstellung zur Partnerschaft und Ehe ist. „Wenn das Paar nur heiratet, weil sich das Umfeld das erwartet oder weil die Umstände gerade so passen, ist das etwas ganz anderes, als wenn sich das Paar mit inniger Verbundenheit gegenübersteht“ sagt die Expertin. Wer eher zusammenbleibt? Dreimal dürfen Sie raten.

Anziehung alleine reicht nicht

Zum Glück werden die meisten Ehen heute aus einem Gefühl romantischer Liebe heraus geschlossen. Was jedoch viele anfangs übersehen: Gegenseitige Anziehung alleine reicht nicht aus. Für ein langfristiges Zusammensein sind Punkte wie gemeinsame Werte und ein gemeinsamer Nenner in grundsätzlichen Fragen und Lebenseinstellungen bedeutender. Das Motto „Gegensätze ziehen sich an“ ist bei Grundsatzfragen keine gute Idee

Am Wichtigsten? Kommunikation! „Viele Paare verabsäumen leider bereits zu Beginn der Beziehung über ihre Bedürfnisse zu sprechen“, sagt die Expertin. Die Gesellschaft und Medien geben uns oft ein bestimmtes Bild vor, wie eine Ehe zu sein hat. Doch es gibt nicht DIE Beziehung. Jedes Paar kann für sich selbst definieren, wie sie ihre Beziehung leben wollen – ob getrennte Betten oder keine Kinder – SIE bestimmen, was richtig für Sie ist.  

Hauptsache, es fühlen sich alle Beteiligten gut dabei und sprechen offen über ihre Wünsche. „Wenn bestimmte Bedürfnisse nicht erfüllt werden: Starten Sie Eigeninitiative und warten bzw. erwarten Sie nicht, dass der Partner oder die Partnerin Ihre Gedanken lesen kann und automatisch den ersten Schritt macht!“ sagt die Paarberaterin.