Kleiner, variantenreicher Powersnack

Basis-Rezept für Müsliriegel: Das 1×1 zum Selbermachen

Beim Sport oder in der Schule geht einem schon einmal die Energie aus. Der Klassiker für den Notfall: Müsliriegel – am besten selbst gemacht.

Müsliriegel sind kleine Energieschnitten: Die Kohlehydrate aus dem Getreide versorgen den Körper längerfristig mit Power. Auch ein hoher Fettanteil verzögert die Aufnahme – das muss nicht immer Öl sein, sondern kann auch über Nüsse beigefügt werden. Die schnelle Energie liefert hingegen der Fruchtzucker aus dem Obst, deren Ballaststoffe übrigens auch gut für die Verdauung sind.

Selbermachen lohnt sich, da man sie individuell je nach Geschmack zubereiten kann und auf persönliche Allergien und Unverträglichkeiten oder vegane bzw. vegetarische Ernährungsweisen anpassen kann. Müslriegel, die Sie selber machen, sind in der Regel gesünder als gekaufte, die meist eher den Süßigkeiten zuzurechnen sind, und die DIY-Schnitten enthalten keine „versteckten“ Zutaten wie Palmöl, Zucker, künstliche Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Plus: Selbstgemachte Müsliregel erzeugen weniger Verpackungsmüll!

Basisrezept für selbstgemachte Müsliriegel

Zutaten für 20 Riegel:

200 g Haferflocken

200 g Nüsse

200 g Trockenfrüchte

7 EL Honig

4 EL Kokosöl

Zubereitung:

1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben, danach den Honig und das Kokosöl dazugeben und alles gut vermengen.

2. Die Masse in einem Standmixer zu einer streichfähigen Masse zerkleinern.

3. Ca. 1,5 cm auf Backpapier aufstreichen.

4. Bei 180 Grad Celsius (Umluft) 15 bis 20 Minuten backen.

5. Noch warm in 20 Riegel schneiden und gut auskühlen lassen.

Was in keinem Müsliriegel-Rezept fehlen darf:

  1. Grundzutat: Getreide

    Hafer, Dinkel, Roggen, Weizen, Hirse … Die wichtigste Zutat ist natürlich Getreide. Aber auch sogenannte Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa bieten sich an, was vor allem bei einer Glutenunverträglichkeit tolle Alternativen eröffnet. Manche Getreidesorten müssen allerdings vorgegart werden, wie Buchweizen oder Reis.

  2. Bindemittel: Alles, was klebrig ist

    Damit die Müsliriegel gut gebacken werden können und nicht auseinander fallen, kommt es vor allem auf das Bindemittel an. Von Honig über Apfelmus bis hin zu Eischnee gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, Veganer verwenden Agaven- oder Ahornsirup statt Honig. Alles, was klebrig ist, hilft: Auch zerdrückte Banane oder Datteln zählen dazu.

  3. Unerlässlich: Fett oder eine vegane Alternative

    Außerdem brauchen Müsliriegel eine Form von Fett, etwa Butter. Veganer setzen hier auf Erdnussbutter und Pflanzenöle.

  4. Süße nach Belieben

    Ganz nach Vorliebe „versüßen“ Rosinen, Apfelstückchen, Beeren und vieles mehr die selbstgebackenen Riegel. Am einfachsten lassen sich getrocknete Früchte verarbeiten, denn frisches Obst sollte vorher püriert oder zerkleinert werden. Tipp für einen nicht ganz so süßen Geschmack: geriebene Karotten. Und auch sonst lässt sich beliebig mit Zitronensaft, Kokosraspeln, Leinsamen, Chiasamen, Sesam, Ingwer, Zimt oder Sonnenblumenkernen experimentieren.

Müsliriegel selber machen: So halten sie

Selbstgemachte Müsliriegel sind in einer luftdicht verschließbaren Dose an einem kühlen, trockenen Ort am besten aufgehoben und ein paar Wochen haltbar. Am besten einzeln mit Butterpapier umwickeln, damit sie nicht zusammenkleben. Riegel mit getrockneten Früchten bleiben länger frisch als mit frischen – die sollte man innerhalb von ein paar Tagen aufbrauchen. Wer auf Nummer sicher gehen will, bewahrt sie im Kühlschrank auf. Man kann sie jedoch auch einfrieren und nach Bedarf auftauen. So lassen sich selbstgemachte Müsliriegel praktisch auf Vorrat zubereiten.

Unser Tipp

Manchmal muss es schnell gehen, wenn man „hangry“ ist – dann können Sie bei dm aus einer Fülle von fertigen Müsliriegeln wählen.

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