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Locken machen ohne Hitze: 4 Lifehacks für nachts

Styling im Schlaf

Locken machen ohne Hitze: 4 Lifehacks für nachts

Unsere Haare bekommen hitzefrei! Große Wellen, Beachwaves und Korkenzieherlocken ganz ohne Lockenstab oder Curler? Das ist möglich! Diese vier Stylingtricks für Locken ohne Hitze lieben wir!

Lockenstyles sind so angesagt und vielfältig wie nie! Sanfte Wellen zaubern Glamour, Beachwaves sind einfach cool und zierliche Korkenzieherlocken bringen eine Portion Romantik in jeden Style. Das Beste daran: Es gibt dafür sogar hitzefreie Techniken die keinerlei Stress für die Haare bedeuten.
 
Denn Lockenstab und Glätteisen können auf Dauer unsere Mähne stark strapazieren. Im schlimmsten Fall führt der regelmäßige Einsatz der Hitzetools sogar zu Haarbruch und Spliss. Zum Glück gibt’s diese vier einfachen Methoden, die Locken über Nacht ins Haar zaubern.
 

Locken machen: So geht’s über Nacht

 

1. Glamouröse Locken: Romantische Curls mit der Donut Methode

 
Wer braucht schon Blowdrys beim Friseur? Die Hollywood-Waves gelingen auch ohne Fön, Bürste und viel Aufwand.
 
So geht’s:
Nach der Haarwäsche einfach etwas Schaumfestiger oder Salzwasserspray ins handtuchtrockene Haar kneten. Das verbessert Struktur und Haltbarkeit der Wellen. Jetzt das Haar am Oberkopf zu einem Pferdeschwanz binden, den Sie danach durch die Öffnung eines Donuts ziehen, das Haar nun um Donut oder Duttkissen wickeln, die Spitze durch die Öffnung ziehen und das restliche Haar mit Haarklammern fixieren. Nach dem Schlafen wird der Donut vorsichtig entfernt, das Haar leicht ausgeschüttelt und die über Nacht entstandenen Wellen mit etwas Haarspray fixiert.
 
Tipp: Statt einem Donut oder Duttkissen können auch gewöhnliche Socken verwendet werden, die um die Haare gewickelt werden. Mit einem Haarnetz fixieren!
 

2. Beach Waves: Locken machen mit der Zopfmethode

 
Die coolen Wellen wirken längst nicht mehr nur am Strand. Gerade jetzt lieben wir den Look auch im (Home-)Office und bei Sommerpartys.
 
So geht’s:
Auch diese Locken lassen sich ohne Hitze ins Haar zaubern. Die gewaschenen und handtuchtrockenen Haare mit etwas Salzspray griffig machen. Mit einem Kamm die Haare in drei Partien teilen und jede davon in lockere Zöpfe flechten. Statt Zopfgummis besser Invisibobbles (spiralförmige Haargummis) verwenden, denn feste Zopfbänder können einen Knick an den Haarspitzen verursachen. Am nächsten Morgen die Zöpfe öffnen, die Haare leicht durchschütteln und mit etwas Haarspray fixieren.
 
Tipp: Dicke Haare sollten etwas geföhnt werden, da sie geflochten über Nacht schwer trocknen.

3. Korkenzieherlocken: Volumen ohne Hitze mit der Schneckenmethode

 
Sie schenken Volumen und schmeicheln jeder Gesichtsform: Korkenzieherlocken.
 
So geht’s:
Lockenschaum sorgt für Sprungkraft, Glanz und Haltbarkeit der kleinen Kringellöckchen. Deshalb wird er gleich nach dem Haare waschen in die handtuchtrockene Mähne geknetet. Mit einem Stielkamm zuerst einen Mittelscheitel ziehen und dann etwa fünf Zentimeter breite Strähnen abteilen. Jetzt jede Strähne so lange zwirbeln bis sie in eine Schneckenform springt. Anschließend mit einem Haargummi oder einer Haarnadel fixieren. Am nächsten Tag werden die Schnecken entrollt. Das Haar keinesfalls bürsten und auf jeden Fall mit Haarspray fixieren.
 
Tipp: Den Schneckenstyle können Sie für einen Beachtag stylen und erst am nächsten Tag entzwirbeln.
 

4. Lässiger Lockentraum: Locken über Nacht mit der Papilottenmethode

 
Schon in den 1980er-Jahren waren sie ein Hit: Papilotten. Jetzt feiert nicht nur die Mode, sondern auch die Lockenmethode ein Comeback. Die biegsamen Drahtnudeln sind mit einem Schaumstoffmantel überzogen und sorgen dank unterschiedlicher Durchmesser für ein natürliches Lockenergebnis.
 
So geht’s:
Papilotten sind für jeden Haartyp geeignet und eine schonende Alternative zu Lockenstab und Glätteisen. Selbst natürliche wilde Lockenköpfe bekommen mit Papilotten mehr Definition. Für den Einsatz der Stylingtools müssen die Haare trocken sein, weil der Schaumstoff die Feuchtigkeit nicht aufnehmen kann. Die Haare mit einem Kamm in Partien teilen und auf Papilotten aufdrehen. Je nachdem ob die Haare senkrecht oder waagrecht aufgewickelt werden, entstehen unterschiedliche Ergebnisse. Am nächsten Morgen gilt: Nicht durchfrisieren! Einfach mit den Fingerspitzen in Form zupfen, etwas Haarspray zum Fixieren verwenden – fertig!

Unser Tipp

Papilotten sind auch für kurze Haare geeignet. Dafür einfach einen kleineren Durchmesser verwenden.