Das Kleid im angesagten Volant-Look mussten Sie einfach haben, obwohl Sie Rüschen nicht ausstehen können? Die Superskinny-Jeans hat förmlich „Kauf mich!“ gerufen und ein paar Kilos abnehmen wollten Sie ja sowieso?

Ein Mode-Fehlkauf passiert schon mal – doch man muss sich keineswegs mit ungetragenen „Kleiderleichen“ im Schrank abfinden. Von der Swapping-Party bis zur Upcycling-Idee gibt es viele Möglichkeiten, Fehlkäufen einen „neuen Sinn“ zu geben.

So wird der Fehlkauf zur Win-win-Situation

1. Swap doch mal!

Kleidertauschpartys sind der perfekte Anlass, um ungetragene oder gut erhaltene Kleidung zu tauschen. Aber auch Accessoires oder Schuhe, wie etwa der Sneakers-Fehlkauf, sind unter tauschwütigen Freundinnen gern gesehen. Das Beste daran: Die Party kann zuhause steigen. Ob mit Musik und Snacks oder einfach nur zum Tauschen: Kleidung tauschen statt neu kaufen – Swappen macht Spaß und bringt ungetragene Stücke wieder in Gebrauch.

2. Flohmarkt: online oder offline

Der Klassiker, um ungetragene oder gut erhaltene Kleidung zum Kauf anzubieten, ist fraglos der Flohmarkt. So bunt gemischt wie die Stände ist auch das Publikum. Sogar scheinbar unmögliche Stücke finden hier dankbare Abnehmer. Sie wollen Ihre Fehlkäufe lieber online anbieten? Neben willhaben und Shpock gibt es speziell für Kleidung und Accessoires Top-Adressen: Probieren Sie es mal mit Mädchenflohmarkt, Kleiderkreisel oder Rebelle.

3. Fehlkauf für den guten Zweck

Sehen Sie Ihren Fehlkauf von der positiven Seite: Die Caritas und deren Carla-Läden, das Rote Kreuz oder andere Non-Profit-Organisationen nehmen Kleiderspenden gerne entgegen. So geben Sie ungetragene Kleidung an Organisationen weiter, die Kleiderspenden annehmen oder über ihre Läden weitergeben. Vielleicht kennen Sie ja auch jemanden in der Nachbarschaft, im Bekanntenkreis oder in der Familie, der sich über Ihre Fehlkäufe freuen könnte?

4. Rabatte für Ausrangiertes

Einige Modeketten werben damit, Getragenes oder Fehlkäufe gegen Gutschriften für den nächsten Einkauf einzutauschen. Klingt im ersten Moment verführerisch – kann aber dazu verleiten, direkt wieder neue Kleidung zu kaufen. Denn natürlich werden Sie dazu animiert, wieder Neues zu shoppen. Swapping und Flohmärkte können eine Alternative sein, wenn Sie ungetragene Kleidung weitergeben möchten, ohne direkt neue Kleidung zu kaufen. Und außerdem machen Sie so andere Fehlkauf-Kandidaten glücklich.

5. Fehlkauf-Upcycling für DIY-Fans

Aus Alt mach Neu, aus einem Fehlkauf ein Lieblingsstück: Ob Sie das Seidentuch zum Top umfunktionieren oder dem nichtssagenden Shirt Cut-outs verpassen, ob Sie aus dem Maxikleid einen Minirock schneidern oder den mausgrauen Mantel mit glitzernden Knöpfen aufwerten: Seien Sie kreativ! Sonst finden sich auf Pinterest oder Instagram vielfältige Anregungen. Oder wie wäre es mit bunten Patches für ein schnelles Upgrade?