Frühlingstrend „Joyful Delight“: 8 farbenfrohe Einrichtungsideen
Mit dem Trend „Joyful Delight“ zieht drinnen wie draußen viel Farbe ein. Wir zeigen inspirierende Einrichtungsideen, mit denen sich mit wenig Aufwand wirkungsvolle Feelgood-Akzente setzen lassen.
1. Überraschende Stellen finden
So naheliegend und doch bei der optischen Gestaltung oft unberücksichtigt: der Durchgang. So ein Loch in der Mauer bietet aber die perfekte Gelegenheit, unkompliziert und sehr wirkungsvoll zugleich Farbeffekte einzusetzen. Dazu das Gemäuer rund um den Sturz und die Laibung mit Malerkrepp abkleben und die freien Flächen mit der Lieblingsfarbe kolorieren. Ein harmonisches Gesamtbild entsteht, wenn sich diese Nuance auch im restlichen Interieur punktuell wiederfindet.
2. Einzelne Möbel umpinseln
Um der etwas in die Jahre gekommenen Arbeitsecke frischen Wind einzuhauchen, braucht es gar nicht viel. Denn: Mit Schleifpapier oder Schleifschwamm, der richtigen Möbelfarbe und ein wenig Zeit lassen sich z. B. aus einem alten Sekretär oder Schaukelstuhl kleine Kunststücke kreieren. Zum An- und Umpinseln im Innenbereich eignen sich Naturharzlacke am besten, da sie auf Pflanzenölen basieren und damit gut für Holz, Stein und Metall sind. Weiterer Pluspunkt: Sie geben keine schädlichen Dämpfe ab. Für den Outdoor-Bereich sind ökologische Lacke mit UV-Schutz die beste Wahl.
3. Mit Farbverbindungen spielen
Variierende Wandfarben können das Wohngefühl auf vielen Ebenen positiv beeinflussen. Kleinere Räume können dadurch beispielsweise deutlich größer wirken, niedrige höher oder große gemütlicher. Zur Inspiration gibt es die sogenannte Drei-Farben-Regel, die besagt, dass immer eine dominierende, eine Sekundär- und eine Akzent-Farbe vorhanden sein sollten, die in Summe ein rundes Gesamtbild ergeben. Wer es noch bunter haben will, kann diese Regel natürlich um weitere Nuancen erweitern. Als für das menschliche Auge besonders ansprechend gelten übrigens Farben, die im Farbkreis einander gegenüberliegen – wie Rosa und helles Grün, ergänzt um einen weiteren kontrastierenden Effekt.
4. Kreativ recyceln
Ein Hingucker ist so ein Fahrrad an der Wand ja ohnehin. Verpasst man dem ausrangierten Drahtesel auch noch etwas Knallfarbe, wird es sofort zum poppigen Deko-Objekt. Passende Wandhalterungen gibt es entweder im (Online-)Fachhandel oder man stellt sie selbst her. Inspirationen dazu finden sich u. a. auf YouTube. Ist kein Fahrrad zur Hand, gibt’s zahlreiche andere Ideen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Couchtisch aus dem alten Skateboard oder Spiegeln aus nicht mehr bespielten Tennisschlägern?
5. Das Draußen wie drinnen gestalten
Ob Balkon, Terrasse oder Garten – Outdoor-Bereiche fungieren als Verlängerung unseres Wohnraums. Warum sie also nicht ebenso liebevoll gestalten? Wie hier mit einem Mix aus kuscheligen Textilien, Pflanzen und unterschiedlichen Lichtquellen, die für gemütliche Atmosphäre sorgen. Vorsicht ist geboten, wenn auch die Fassade farbig werden soll: Da diese zum allgemeinen Teil des Hauses gehört, vor dem Bemalen immer bei der Eigentümerin oder dem Eigentümer bzw. der Hausgemeinschaft nachfragen.
6. Oho-Effekte im Bad schaffen
Kachelfugen sorgen normalerweise nur in den allerseltensten Fällen für Aufsehen. Mit spezieller Fugenfarbe, die sich rückstandslos wieder entfernen lässt (z. B. über calacase.de), kann man die schmalen Streifen zwischen den einzelnen Fliesen flott verschönern und umgestalten – und das komplette Bad wirkt gleich ganz anders.
7. Innerhalb eines Farbtons bleiben
Unterschiedliche Accessoires aus derselben Farbfamilie – je knalliger, desto besser! – wirken frisch und modern. Außerdem liefern sie harmonische Wohnmomente. Vor allem offenes, von allen Seiten einsehbares Mobiliar, wie z. B. Regale oder Wohnwände, profitiert von der gezielten Farb-Vorgehensweise, da sie die dort platzierten Kostbarkeiten optisch miteinander verbinden.
8. Zimmerpflanzen reinholen
Pflanzen verleihen jedem Raum sofort mehr Atmosphäre – ein Hauch von Grün tut einfach gut. Ob Wohnzimmer, Bad oder Schlafzimmer: Zimmerpflanzen sorgen nicht nur für ein wohnliches Ambiente, sondern können auch das Raumklima verbessern. Arten wie Einblatt, Aloe vera oder Efeutute filtern unangenehme Gerüche und Schadstoffe aus der Luft. Im Schlafzimmer entfalten sie zudem eine besondere Wirkung: Sie wirken beruhigend, reinigen die Luft, und manche produzieren sogar Sauerstoff – ideale Voraussetzungen für erholsamen Schlaf. Wichtig ist jedoch die richtige Auswahl. Intensiv duftende Pflanzen wie Jasmin können sensiblen Menschen beispielsweise Kopfschmerzen bereiten und sind daher weniger geeignet.