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Warm ohne Heizen: 7 Tipps, wie es jetzt daheim gemütlich wird
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Heizkosten sparen

Warm ohne Heizen: 7 Tipps, wie es jetzt daheim gemütlich wird

Zusammenfassung Heizen verbraucht viel Energie im Haushalt. Hier sind sieben Tipps, um auch ohne Heizung warm zu bleiben: warme Kleidung tragen, Zugluft stoppen, Vorhänge montieren und Teppiche auslegen, Wärmflaschen verwenden, warme Getränke und Speisen genießen, Raumdüfte wie Vanille und Zimt gezielt einsetzen, sich bewegen. Allerdings sollte man die Heizung nicht ganz ausschalten, da sonst Schimmel in der Wohnung droht.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Heizen ist der größte Energieverbraucher im Haushalt. Doch um nicht zu frieren, muss man nicht gleich die Heizung aufdrehen. Wir haben sieben Tipps, wie es jetzt im eigenen Zuhause schön warm wird, und klären auf, wie man bei den Heizkosten sparen kann.

7 Tipps für Wärme ohne Heizen

1. Sich warm einpacken

Der Kopf- und Halsbereich sind jene Körperregionen, wo große Blutgefäße entlangführen. Deshalb kann man hier relativ viel Körperwärme verlieren. Mit Pudelhaube wird sich kaum jemand ins Wohnzimmer setzen. Aber hochgeschlossene Pullover oder weiche Tücher und Schals um Schultern und Dekolleté dienen als gute Wärmepuffer. Nach demselben Prinzip funktionieren auch Pulswärmer.
Wer länger am Sofa sitzt, hüllt sich in der kalten Jahreszeit auch gerne in eine Decke. Übrigens speichert Wolle die Wärme effektiver als Polyester. Wichtig ist es, auf mulesingfreie Produkte zurückzugreifen. Mulesing ist eine quälerische Verstümmelung von Merinoschafen. Dabei wird den Lämmern ohne Betäubung die faltige Haut am Hinterteil mit einem scharfen Messer entfernt, um zu verhindern, dass Fliegen ihre Eier dort ablegen können.

2. Zugluft stoppen

Durch undichte Fenster- oder Türrahmen, aber auch nicht ausreichend abgedichtete Steckdosen können kalte Luft und Feuchtigkeit in die Wohnung eindringen. Mit Gummi- oder Silikondichtungsbändern kann hier schnell und einigermaßen kostengünstig Abhilfe geschaffen werden. Zieht es innerhalb der Wohnung, sind Zugluftstopper eine dekorative Lösung. Die länglichen, mit Dämmmaterial gefüllten Stoffschlangen gibt es in vielen Designs oder lassen sich mit etwas Geschick auch selbst nähen.

3. Kuschelig einrichten

Außenrollos und dicke Vorhänge halten die Kälte bei Fenstern und Balkontüren draußen. Für Wärme von unten sorgen dicke Teppiche – wenn man keine Fußbodenheizung hat.

4. Wärmflaschen nutzen

Wärmflaschen haben einen etwas altmodischen Ruf, sind aber sehr effiziente Wärmespender. Sie werden punktuell aufgelegt und sorgen so beispielsweise innerhalb kurzer Zeit für warme Füße. Dank der Blutzirkulation verteilt sich die Wärme im ganzen Körper.
Bevor es Wärmflaschen gab, legten sich unsere Vorfahren heiße Steine oder Ziegel ins Bett. Später gab es auch wassergefüllte Bettflaschen aus Metall. Seit den 1920er-Jahren werden Wärmflaschen vor allem aus Gummi hergestellt. Mittlerweile gibt es sogar elektrische Modelle. Aber auch Wärmekissen, die mit Kirschkernen oder Getreidekörnern gefüllt sind, leisten gute Dienste gegen das Frieren.

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5. Für innere Wärme sorgen

Wärmende Lebensmittel und Getränke heizen den Körper von innen auf und wirken durchblutungsfördernd. Tees, Eintöpfe und Suppen sind ohnehin ein Küchenklassiker im Herbst und Winter. Die Zutaten Ingwer, Knoblauch, Kren, Wasabi, Zimt, Kurkuma oder Chili eignen sich besonders gut.
Achtung: Alkohol, etwa in Form von Glühwein oder Punsch, wirkt nicht wärmend von innen. Denn Alkohol erweitert die Blutgefäße, wodurch warmes Blut an die Hautoberfläche fließt und die Körperabkühlung beschleunigt wird.

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6. Wärmende Raumdüfte einsetzen

Düfte haben eine direkte Auswirkung auf unsere Psyche und unser Wohlbefinden. Vanille, Orange, Sandelholz und Zimt lösen in uns ein warmes, behagliches und entspannendes Gefühl aus. Mit Duftkerzen oder Raumdüften kann man so sein Zuhause in eine Oase der Gemütlichkeit verwandeln und ihm eine ganz persönliche Note verleihen.

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7. Sich bewegen

Wenn das alles nichts hilft und man immer noch friert, hilft nur eins: den inneren Schweinehund überwinden und sich zu ein bisschen Bewegung aufraffen. Man muss nicht gleich eine intensive Sporteinheit einlegen, es reicht schon, ein paar Minuten zum Lieblingssong zu tanzen oder mit den Kindern eine Runde fangen zu spielen. Die körperliche Aktivität regt die Durchblutung an und sorgt für innere Wärme. Langfristig lohnt es sich durchaus, seine Muskeln aufzubauen. Denn Muskelgewebe verbrennen selbst im Ruhezustand permanent Energie und wandeln rund 70 Prozent davon in Wärme um. Deshalb gilt: je mehr Muskeln, umso weniger frieren.

Wie kann man Heizkosten sparen?

Das Heizen ist der größte Energieverbraucher im Haushalt. Es macht laut Umweltberatung rund die Hälfte der Haushaltsenergie aus. Doch mit ein paar Tricks lassen sich Heizkosten ganz einfach sparen.
Besonders effektiv ist es, die Raumtemperatur um 1 °C abzusenken. Das macht keinen großen Unterschied bei unserem Wärmeempfinden, verringert aber die Heizkosten um bis zu sechs Prozent. Eine Nachtabsenkung auf 17-19 °C spart bis zu zehn Prozent Heizkosten. Vor dem Beginn der Heizsaison sollten Heizkörper entlüftet werden. Heizkörper und Thermostatköpfe sollten nicht durch Vorhänge, Verblendungen oder Möbelstücke verdeckt sein. Denn das schlägt sich mit bis zu zwölf Prozent höheren Heizkosten zu Buche. Und statt stundenlang die Fenster zu kippen, verringert Stoßlüften den Energieverbrauch.

Auf welche Raumtemperatur sollte man im Winter heizen?

Es ist empfehlenswert, nicht alle Räume gleich zu heizen. Denn nicht in allen Zimmern hält man sich lange auf. Für einen erholsamen Schlaf ist eine zu warme Zimmertemperatur sogar hinderlich. Wichtig ist es, die Türen zu schließen, damit die verschiedenen Temperaturzonen sich nicht vermischen.

Folgende Temperaturbereiche empfiehlt die Umweltberatung:

  • Badezimmer: 20-24 °C
  • Wohnzimmer: 20-22 °C
  • Kinderzimmer: 18-21 °C
  • Schlafzimmer: 16-18 °C
  • Vorzimmer: 14-17 °C

Wann muss man heizen, um Schimmel zu vermeiden?

Mit dem Energiesparen sollte man es nicht übertreiben. Ist die Luft in Innenräumen zu kalt und die Luftfeuchtigkeit zu hoch, riskiert man Schimmelbildung. Fachleute empfehlen eine relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent. Ab einer Innenlufttemperatur unter 16-18 Grad steigt das Risiko für Schimmelbildung in bewohnten Gebäuden.
Wichtig ist es, nach dem Schlafen, Kochen, Backen und Duschen immer zu lüften, damit die Feuchtigkeit aus der Wohnung gelangt. Je mehr Personen in einer Wohnung leben, umso häufiger muss gelüftet werden. Auch durch in Innenräumen aufgehängte Wäsche kann die Luftfeuchtigkeit stark ansteigen. Fenster sollten nicht auf Kipp stehen, denn so kühlen die Mauern aus. Besser ist es, regelmäßig drei bis fünf Minuten alle Fenster aufzureißen oder einzelne Räume regelmäßig für fünf bis zehn Minuten stoßzulüften. Hinter großen Möbeln an Außenwänden sammelt sich ebenfalls bevorzugt Feuchtigkeit.

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