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Bob-Frisuren: Die coolsten Styles für 2027
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Top of the Bobs

Bob-Frisuren: Die coolsten Styles für 2027

Kaum eine Frisur wird so oft neu interpretiert wie der Bob. Deshalb gibt es mittlerweile unzählige Varianten des hübschen Allrounders. Wir stellen die coolsten Styles für 2027 vor und verraten praktische Tipps und Tricks zu den jeweiligen Cuts.

Bob-Frisuren für alle Lebenslagen

Ein Bob kommt selten allein! Dank seiner stetigen Weiterentwicklung gibt es darum auch für jede Gesichtsform und Haarstruktur die passende Variante.

1. Der Micro Bob

Seit Jahren ist der Micro Bob das Markenzeichen von Fashion-Influencerin Grece Ghanem:

Der Look

Beim Micro Bob enden die Haarspitzen oberhalb des Kinns. Der Schnitt fällt entweder ganz gerade oder leicht nach vorne abfallend aus.

Wem steht der Cut?

Ob glatt oder gewellt – der extra kurze Bob ist für jede Haarstruktur geeignet. Bei Locken gilt es nur zu beachten, dass sich die Haare durch den kurzen Schnitt noch etwas stärker locken können. Hier ratsam: sich im Vorfeld gut mit der Frisörin oder dem Frisör abstimmen.

So gelingt das Styling

Grundsätzlich braucht’s durch den lockeren, leichten Schnitt nicht mehr viel. Wer es aber gern voluminös mag, gibt etwas Trockenshampoo oder Volumenpuder auf die Ansätze, lässt das Produkt kurz einwirken und knetet die Haare einmal gut durch. Fertig!

2. Der Short Bob

Die amerikanische Influencerin Hailey Polk setzt auf Short Bob und Latzhose:

Der Look

Bei dieser Variante werden die Haare auf Kinnlänge geschnitten – wodurch die Wangenpartie toll zur Geltung kommt.

Wem steht der Cut?

Good News für alle, die feines Haar haben: This is your Haircut! Denn der Short Bob bringt Schwung ins Haar und lässt es deutlich fülliger wirken.

Für jede Gesichtsform der passende Bob:

  • Eckiges Gesicht: Ein Short Bob in Kombination mit Stirnfransen lässt das Gesicht optisch weicher wirken.
    Celebrity-Beispiel mit eckigem Gesicht: Keira Knightley.
  • Rundliches Gesicht: Ein akkurater Schnitt auf einer Länge schenkt dem Gesicht markante Konturen.
    Celebrity-Beispiel mit rundem Gesicht: Taylor Swift.
  • Ovales Gesicht: Durch den unaufgeregten, geraden Schnitt können ovale Gesichtszüge optimal in Szene gesetzt werden.
    Celebrity-Beispiel mit ovalem Gesicht: Julia Roberts.
  • Herzförmiges Gesicht: Der Schnitt auf Kinnlänge umschmeichelt die Kinnpartie und lässt sie weicher wirken.
    Celebrity-Beispiel mit herzförmigem Gesicht: Reese Witherspoon.

So gelingt das Styling

Ob glatt, gewellt, mit Mittelscheitel oder Seitenscheitel, Sleek-Look oder doch ein Half Bun: Der Short Bob hat die perfekte Länge, um damit viele verschiedene Looks zu kreieren.

  • Ein paar Wellen bekommt man mit dem Welleneisen oder einem Lockenstab.
  • Für den Sleek Look braucht’s Gel und einen Teasingkamm (Toupierbürste).
  • Und für einen Half Bun die Haare am besten erst wellen und dann das Deckhaar zu einem Knödel binden – je unordentlicher, desto besser! Salzwasserspray verleiht dem Haar Griff und Struktur.

3. Der Old Money Bob

Unternehmerin und Fashionista Lyds Butler bei ihrer Bob-Transformation:

Der Look

Der Old Money Bob versprüht einen Hauch von luxuriösem Lifestyle und Glamour, in dessen Genuss normalerweise nur die Oberklasse kommt. Der Look versetzt uns zurück in eine Zeit, in der wir mit Spannung „Knight Rider“ und „Der Denver-Clan“ in der Flimmerkiste verfolgt haben. Apropos! Eine seiner bekanntesten Vertreterinnen: Linda Evans in ihrer Rolle als Krystle Carrington in oben genannter US-Fernsehserie.
Die Trendfrisur versprüht luxuriöse und gleichzeitig konservative Vibes, wirkt aber in Kombination mit angesagten Farben und Techniken modisch und zeitlos. Der Schnitt endet oberhalb der Schultern und fällt vor allem durch eines auf: XXL-Volumen.

Wem steht der Cut?

Für diesen Haarschnitt gibt’s eigentlich nur eine Sache, die essenziell ist: Es braucht dichtes, möglichst glattes Haar. Er passt zu jeder Gesichtsform.

So gelingt das Styling

Der Old Money Bob lebt im Wesentlichen von zwei Dingen: Volumen und Retro-Elementen. Ersteres bekommt man durch Volumenmousse, Volumenpuder oder Trockenshampoo – und einen Kamm, mit dem man das Haar ein wenig toupiert.
In einem ersten Schritt wird das Haar glatt und trocken geföhnt. Danach wird der gewünschte Scheitel gezogen. Für den Retro-Touch kommt die Rundbürste zum Einsatz. Dabei am besten in Lagen arbeiten und das Haar von innen nach außen föhnen. Danach werden die Spitzen nach innen geföhnt. Die Haare zum Schluss mit Haarspray fixieren.

4. Der Mob Bob

Die Bezeichnung Mob kommt von dem englischen Wort „Mobster“ und bedeutet so viel wie Gangster oder Bandit. Bezogen auf die Haarpracht ist damit allerdings die Abkürzung für den sogenannten „mid-bob“ gemeint – einer voluminösen Bob-Variante, bei der die Haarlängen zwischen Kinn und Schultern enden.

Die spanische Content-Creatorin Maria García de Jaime schwört auf ihren Mob:

Der Look

Voluminös, schwungvoll und eine Prise Seventies-Vibes: Der Mob Bob wird oft im Zusammenhang mit der „Mob-Wife-Ästhetik“ genannt. Gemeint sind damit jene Frauen, die in den Mafia-Filmen der 1970er Jahre an der Seite der ganz bösen Jungs zu sehen waren und diese ganz spezielle Aura vermitteln: selbstbewusst, stilvoll, elegant. Ein modernes Beispiel: Jennifer Lawrence im Film „American Hustle“.

Das Besondere: Durch die versteckten Stufen und seine strukturierten Spitzen kommen beim Mob Bewegung und Schwung ins Haar. Damit ist er der perfekte Begleiter für alle, die sich immer schon mehr Fülle im Haar wünschen.

Wem steht der Cut?

Ähnlich wie der Long Bob kann auch der Mob Bob aufgrund seiner zeitlosen und klassischen Optik von jeder und jedem getragen werden. Besondere Freude bietet er aber denjenigen, die sich nach mehr Dynamik und Volumen sehnen.

So gelingt das Styling

Ob glatt, gewellt, Mittelscheitel oder Side Parts, mit nach außen oder nach innen geföhnten Spitzen – der Mobkann auf vielfältigste Weise gestylt werden. Genau das macht ihn auch so beliebt. Durch den stufigen Schnitt fällt das Haar automatisch schwungvoll und dynamisch – wer dem Haar eine Extraportion Volumen verpassen will, setzt zusätzlich auf Schaumfestiger oder Volumenspray.

5. Der French Bob

Très chic! Der French Bob bringt Pariser Lässigkeit auf den Kopf und gehört zu den Frisuren, die gleichzeitig elegant und herrlich unkompliziert aussehen. Typisch für den französischen Klassiker: Er endet etwa zwischen Wangenknochen und Kinn und darf ruhig ein bisschen „undone“ getragen werden. Besonders schön wirkt er mit einem kurzen Pony oder soften Stirnfransen, wie uns Schauspielerin Taylor LaShae zeigt.

Der Look

Kurz, leicht und bloß nicht zu perfekt: Im Gegensatz zu sehr akkurat geschnittenen Bob-Frisuren darf der French Bob mit der natürlichen Haarstruktur spielen. Die Spitzen fallen locker. 2027 zeigt sich der Klassiker noch etwas softer und weniger streng geschnitten.

Wem steht der Cut?

Der French Bob eignet sich für glattes bis gewelltes Haar. Auch Locken verleihen dem kurzen Schnitt einen spannenden Twist. Da die Haare etwa auf Kinnhöhe enden, wird diese Gesichtspartie besonders betont. Wer ein längliches Gesicht hat, kann die Proportionen optisch mit einen Pony ausgleichen.

So gelingt das Styling

Das Schöne am French Bob: Viel Styling braucht er nicht. Einfach etwas Texturspray oder Stylingcreme in die handtuchtrockenen Haare geben und diese anschließend an der Luft trocknen lassen. Bei sehr glattem Haar können einzelne Strähnen mit dem Lockenstab leicht gewellt werden. Wichtig: Die Wellen müssen nicht perfekt sein – gerade das macht den französischen Look aus.

6. Der Blunt Bob

Hier wird nicht lange um den heißen Brei herumgeschnitten: Beim Blunt Bob werden die Spitzen auf eine Länge gebracht. Das Ergebnis? Eine klare Kontur, die besonders modern wirkt und feinem Haar optisch mehr Fülle verleiht.

Der Look

„Blunt“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „stumpf“ – und genau das beschreibt die Schnitttechnik ziemlich gut. Anstatt Stufen oder ausgedünnten Spitzen werden die Haare auf einer geraden Linie geschnitten. Die Länge kann dabei variieren. Besonders modern wirkt der Blunt Bob auf Kinnhöhe oder knapp darunter.

Wem steht der Cut?

Good News für alle mit feinem Haar: Durch die kompakte Schnittkante sehen die Spitzen automatisch dichter und voller aus. Besonders schön kommt der Blunt Bob bei glattem Haar zur Geltung.

So gelingt das Styling

Für den klassischen Look die Haare mit einer Paddle-Brush glatt föhnen, falls nötig, mit dem Glätteisen nacharbeiten. Anschließend ein wenig Haaröl oder Glanzspray in die Spitzen geben. Wer es weniger akkurat mag, trägt den Blunt Bob mit natürlichen Wellen. Eine Anleitung dazu finden Sie zum Beispiel hier.

7. Der Curly Bob

Locken und Bob? Aber natürlich! Der Curly Bob beweist, dass der Klassiker keineswegs nur glattem Haar vorbehalten ist. Statt gebändigt zu werden, darf die natürliche Haarstruktur bei diesem Cut sogar die Hauptrolle spielen.

Der Look

Beim Curly Bob enden die Haare ungefähr zwischen Kinn und Schultern. Wie akkurat oder stufig der Schnitt ausfällt, hängt dabei stark vom individuellen Lockenmuster ab. Angesagt sind sowohl kompakte Formen mit einer klaren Außenlinie als auch rundere Varianten mit soften Stufen und viel Bewegung.

Wem steht der Cut?

Grundsätzlich lässt sich der Curly Bob an verschiedene Lockentypen und Gesichtsformen anpassen. Entscheidend ist dabei weniger die Gesichtsform als vielmehr die natürliche Sprungkraft der Haare. Denn Achtung: Locken können im trockenen Zustand deutlich kürzer ausfallen als im nassen! Darum am besten vor dem Schnitt genau mit der Frisörin oder dem Frisör besprechen, wo der Bob später enden soll.

So gelingt das Styling

Lockencreme oder ein leichtes Gel ins nasse Haar einarbeiten und die Locken anschließend nach oben kneten. Danach entweder an der Luft trocknen lassen oder mit einem Diffusor föhnen.

Wann haben Sie zum letzten Mal Ihre Haarbürste gereinigt? Hier gibt’s Tipps und Tricks!

8. Der Shattered Bob

Perfektion? Fehlanzeige! Beim Shattered Bob kommt Bewegung und Leichtigkeit ins Haar. Damit ist er die lässige Antwort auf akkurat geschnittene Bob-Frisuren.

Der Look

Seinen Namen verdankt der Shattered Bob seiner speziellen Schnitttechnik. Anstatt die Spitzen auf eine exakte Linie zu bringen, werden sie gezielt aufgebrochen und unterschiedlich texturiert. So entsteht eine fransige, luftige Kontur. Zusätzliche Stufen bringen Bewegung ins Haar und verhindern, dass der Bob zu kompakt aussieht.

Wem steht der Cut?

Der Shattered Bob ist eine gute Wahl für alle, die sich mehr Bewegung im Haar und einen unkomplizierten Look wünschen. Besonders bei dichtem Haar können die unterschiedlichen Längen dem Schnitt Leichtigkeit verleihen. Bei feinem Haar sollte hingegen nicht zu stark ausgedünnt werden, damit die Spitzen weiterhin voll wirken.

So gelingt das Styling

Bloß nicht zu ordentlich! Etwas Texturspray oder Volumenschaum ins Haar geben und den Bob anschließend locker trockenföhnen. Einzelne Strähnen können mit einem Lockenstab in unterschiedliche Richtungen gewellt werden. Zum Schluss mit den Fingern auflockern – fertig ist der Undone-Look.

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