Wald tut gut – Sport im Wald erst recht
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Der Mensch hat ein Bedürfnis, in Kontakt mit der Natur zu sein – darauf weisen verschiedene wissenschaftliche Ansätze hin. Bewegung im Wald kann Körper und Geist auf besondere Weise ansprechen.
Wald kann positiv auf unser Wohlbefinden wirken: Schon ein kurzer Spaziergang im Wald kann helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und zur Ruhe zu kommen. Bewegung an der frischen Luft, unterschiedliche Sinneseindrücke und die ruhige Umgebung können dazu beitragen, Stress abzubauen. Aber das allein reicht nicht, meint Arnulf Hartl, Leiter des Instituts für Ecomedicine der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg.
„In den Wald gehen und dort nur sitzen ist nett – aber es wird nicht die gleiche Wirksamkeit haben wie im Wald zu joggen oder bergauf zu gehen.“ Im Zuge einer Studie beschäftigte er sich damit, wie sich Bewegung in alpiner Natur auf den Körper auswirken kann. Warum Aufenthalte in der Natur auch Kindern guttun können, lesen Sie hier.
5 x Sport im Wald
Wandern
Wandern – die simpelste und schonendste Form der Fortbewegung – kann man fast überall. Viele Routen sind auch von Großstädten aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad erreichbar. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anreist, kann die Autofahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung vermeiden.
Wandern ist eine Freizeitaktivität, die für viele Menschen geeignet ist. Einfache Wege sind oft auch für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen bewältigbar. In den letzten Jahren sind sogar Barfußspaziergänge durch den Wald – siehe auch Felix Mitterers Eremit – zum Trend geworden. Verletzungen kann dabei mit besonderer Achtsamkeit und geeigneter Streckenwahl vorgebeugt werden.
Joggen & Co.
Wem Wandern oder Spazierengehen vielleicht zu langweilig ist, der findet genügend andere Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen. Der Klassiker Joggen bietet unter freiem Himmel oft mehr Abwechslung als das Laufband im Fitnessstudio. Mittlerweile gibt es Laufschuhe, bei denen einzelne Bestandteile Recyclingmaterial enthalten. Achten Sie auf die Angaben des jeweiligen Herstellers, z. B. zum Recyclinganteil im Obermaterial oder in der Sohle.
Auch Nordic Walking und Radfahren sind gute Möglichkeiten, um sich draußen zu bewegen.
Evergreens im Wald
Sogar der gute alte Trimm-dich-Pfad feiert ein Comeback. Die einfachen Turnübungen für jedermann und -frau, gern am Wald- oder Wegesrand, waren schon vor 40 Jahren beliebt und sind es heute wieder.
Weitere Evergreens sind Klettern – egal ob auf Berge oder Bäume –, Ballsportarten, die man auf der Wiese spielen kann, sowie Raften oder Kanufahren im Wildwasser, am besten auch noch mitten durch den Wald.
Geocaching: Moderne Schnitzeljagd
Selbst das relativ junge Geocaching, eine Art moderne Schnitzeljagd mit technischer Ausrüstung, zählt mittlerweile zu den beliebten Freizeitsportarten im Freien. Viele Geocaching-Gruppen empfehlen, auf Wegen zu bleiben, Rücksicht auf Pflanzen und Tiere zu nehmen und gefundenen Müll mitzunehmen, sofern dies sicher möglich ist.
Die Devise der Cacher-Community lautet häufig: „Cache in, trash out.“ Sprich: Wer unterwegs Müll findet, kann ihn mitnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. Dos & Don’ts für den achtsamen Aufenthalt finden Sie bei unseren Verhaltensregeln im Wald.
Sportlich entspannen
Und nicht zuletzt lassen sich fernöstliche Bewegungsformen wie Yoga, Qigong oder Tai-Chi wunderbar auf einer Waldlichtung oder im nächstgelegenen Park ausüben. Mit Vogelgezwitscher als Begleitung kann Entspannung noch leichter fallen.
Noch mehr Argumente für Sport im Wald?
Was das Training in freier Natur – anders als der Sport im Fitnessstudio – zusätzlich bieten kann:
- thermische Wechselreize
- stärkere Schulung der Wahrnehmung
- ein dreidimensionales Terrain, das verschiedene Muskelgruppen anspricht
- mehr Sinneseindrücke für das Gehirn
- körperliche Aktivitäten können in freier Natur als weniger anstrengend empfunden werden, weil es mehr zu sehen und zu hören gibt – und man außerdem ein reales Ziel vor Augen hat. Beim Bergaufwandern erreicht man irgendwann den Gipfel; auf dem Stepper hingegen rührt man sich nicht vom Fleck.
- Letzter Trumpf: die Luft und die Umgebung im Wald, die viele Menschen beim Sport als angenehm empfinden.