Balletttänzerin in einer schönen Pose.
Welcher passt zu Ihnen?

Let’s dance: 7 unvergleichliche Tanzstile, die Sie abheben lassen

Tanzen macht Spaß und hält jung. Und: Tanzen kann jeder lernen! Jetzt verschiedene Tanzstile ausprobieren und herausfinden, welche Sie am meisten beflügeln. Dieser Überblick hilft Ihnen dabei.

Standard-Latein nennt man bei uns gerne die beliebte Kombination aus Standardtänzen wie Wiener Walzer, Foxtrott und Tango mit den lateinamerikanischen Tänzen wie Samba, Rumba, Paso doble, Cha-Cha-Cha und Jive, die allesamt paarweise getanzt werden. Bei Letzterem ist die Tanzhaltung nicht so eng, die Bewegungen sind deutlicher sichtbar. Außerdem kommen häufig Hüftbewegungen zum Einsatz. In Tanzsportclubs trainiert man aber nicht nur die Schrittfolgen und Figuren, sondern auch die richtige Tanzhaltung. Dazu gehören die individuelle Haltung des einzelnen Tänzers, die Stellung der Körper zueinander, die Fußstellung, die Berührungspunkte und die Arm- und Kopfhaltung.

Ballroom: Tänze fürs Parkett

Schwarz- weiß- Bild eines Tanzpaares am Parkett.

Klassisches Ballett: die ideale Tanz-Grundlage

Auf Zehenspitzen und mit anmutigen Drehungen durch den Raum schweben, mit eleganten Sprüngen scheinbar fliegen. Davon träumen nicht nur junge Mädchen. Für erwachsene Frauen gibt es in Tanzstudios eigene Klassen, in denen sie nicht nur die elegante und hoch entwickelte Kunst des Balletttanzes erlernen können. Sondern auch noch den Körper kräftigen, die räumliche und zeitliche Orientierung sowie ihre Koordination verbessern und die Beweglichkeit erhöhen. Ballett ist eine gute Grundlage für fast alle anderen Tanzarten. Allerdings erfordert das Training auch viel Hingabe, Konzentration und Disziplin. Wer Ballett beherrscht, hat dafür beste Voraussetzungen, um Tanzen in allen Variationen zu lernen.

Bauchtanz: Weiblichkeit ausleben mit femininen Bewegungen

Die Freude an sanften, femininen Bewegungen und ein harmonisches Gruppengefühl stehen bei orientalischen Tanzstilen meistens im Mittelpunkt. Es macht Spaß, gemeinsam mit anderen Frauen seine Weiblichkeit auszuleben und dabei ganz nebenbei auch viel für die eigene Fitness und das Körperbewusstsein zu tun. Bauchtanz stärkt den Beckenboden und lockert Verspannungen, vor allem im unteren Rückenbereich. Man trainiert, sich in seinem Körper schön zu fühlen und das auch auszustrahlen. Ausgehend von der eigenen Mitte – dem Bauch und dem Nabelzentrum – erweckt man alle Körperbereiche tanzend zum Leben.

Flamenco: Körperhaltung und Spannung

Der andalusische Tanz ist eng mit der gleichnamigen Musikrichtung und dem dazugehörigen Gesang verbunden. Die Stimmungen, die dabei zum Ausdruck gebracht werden, sind vielfältig – von ernst und getragen über schmerzerfüllt und leidend bis zu ausgelassen und fröhlich. In jedem Fall braucht es ein stolzes und elegantes Erscheinungsbild. Wird eine Frau als „muy flamenca“ bezeichnet, besticht sie durch stilvolles, furchtloses Auftreten. Entscheidend dafür ist zunächst die richtige Körperhaltung, für die in Anfängerkursen besonders viel Zeit aufgewendet wird. Die Bewegungen in den Flamenco-Tanzarten sind sehr bodenverhaftet. Obwohl sie eher klein und introvertiert sind, erfordern sie ein hohes Maß an Energie, denn die Spannung will immer aufrechterhalten bleiben.

Salsa & Co.: lateinamerikanische Lebensfreude

Salsa, Merengue, Bachata, Bolero und wie sie alle heißen: Wer öfter in Salsa-Clubs geht, lernt in den dort angebotenen Kursen und Workshops mit der Zeit mehrere lateinamerikanische Tänze. Und die haben mit denen aus der Tanzschule wenig zu tun, sie entsprechen eher dem, was die Leute heute noch in Kuba, Puerto Rico oder Mexiko tanzen. Bei diesen Tanzstilen geht es nicht um die perfekte Tanzhaltung und fehlerfreie Schrittfolgen, sondern um Lebensfreude und Sinnlichkeit. Nebenbei formt man die Körperkurven, die Kalorien purzeln und Kondition und Ausdauer bessern sich. Schließlich dauern Latindance-Veranstaltungen oft die ganze Nacht.

Lindy Hop: Swingen wie in den Zwanzigern

Frauen in taillierten Kleidern im Retro-Stil wirbeln mit Männern mit Hut und Hosenträgern zu alten Swing-Nummern über die Tanzfläche. Was wirkt wie eine Szene aus einem Hollywood-Klassiker, ist in Wahrheit ein typisches Lindy-Hop-Event in Europa. Der ursprüngliche Swing-Tanz entstand Ende der Zwanzigerjahre in den USA, war der Vorläufer von Jive, Boogie und Rock ’n’ Roll und erlebt seit einigen Jahren weltweit sein großes Comeback. Getanzt wird locker, dabei geht man in die Knie und bewegt sich mit hohem Tempo, was einen natürlich fit hält.

Afro Dance: Spaß haben & Energie freisetzen

Tanzen, Trommeln und Singen gehören in Afrika zum Leben dazu. Beim afrikanischen Tanz entsprechen die Bewegungen der natürlichen Struktur des Körpers. Man aktiviert dabei viele Körperteile, die im europäischen Tanz oft vernachlässigt werden, wie das Becken, die Schulterblätter oder den Brustkorb. Der Fokus bei den afrikanischen Tanzarten liegt trotzdem auf Spaß und Entspannung, überschüssige Energien sollen entladen und die Muskeln gelockert werden. Damit das Loslassen, das mit der Bewegung angestrebt wird, auf physischer und psychischer Ebene gelingt, braucht der Tanzende die Stabilität der Erdverbundenheit. Deshalb bewegt man sich beim Afro Dance auch gern barfuß.

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