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Haarfarbe Blond: 6 ultimative Fakten

Es wird hell

Haarfarbe Blond: 6 ultimative Fakten

Blond ist die beliebteste Haarfarbe und zugleich die seltenste: Wir sagen, warum das so ist – und was Sie wissen müssen, wenn Sie Ihre Haare blond färben wollen.

Blondes have more fun? Das würden wir nicht behaupten! Ohne Zweifel zählt Blond aber zu den beliebtesten Haarfarben – auch wenn übrigens nur die wenigsten Menschen Blond als Naturhaarfarbe haben. Wer mit Färbetechniken nachhelfen muss, greift dabei meist auf blonde Strähnchen, Balayage oder Ombré zurück.

Gut zu wissen, bevor man sich auf den Weg in den Friseursalon macht: Friseurinnen und Friseure zählen auch dunklere Töne wie Brünette noch zum Spektrum der Blondnuancen. Doch es gibt nicht nur zahlreiche Blondtöne, sondern auch spannende Facts rund um goldenes Haar:

6 Fakten über die Haarfarbe Blond

1. Balayage Blond

Die angesagte Haarfärbetechnik sieht bei blondem Haar besonders toll aus – und wenn die Mähne richtig schön lang ist. Bei Balayage werden Strähnchen freihändig ins Haar gepinselt, in verschiedenen Farbnuancen, die nur wenig heller als die Naturhaarfarbe sind. 

2. Natürlich blond in Zahlen

So beliebt die Haarfarbe Blond ist, so selten ist sie auch (biologisch betrachtet): Gerade einmal zwei Prozent der Weltbevölkerung sind von Natur aus blondund Blonde sind zudem eine aussterbende Spezies. Denn für ein natürliches Blond müssen beide Elternteile das Blond-Gen in sich tragen und weitervererben.

Mit durchschnittlich 150.000 Haaren haben blonde Menschen dafür die meisten Haare am Kopf (die allerdings feiner sind als die anderer Haarfarben). Zum Vergleich: Brünette haben durchschnittlich etwa 110.000 Haare, bei schwarzen Haaren sind es 100.000 und Rotschöpfe liegen bei circa 90.000 Haaren am Kopf.

3. Als Kind blond, im Erwachsenenalter dunkelblond

Auf Ihren Kinderfotos waren Sie noch so richtig hellblond und jetzt sind Sie fast schon brünett? Verantwortlich dafür ist das genetische Programm Ihres Körpers. Haarfarbe wird durch zwei Pigmentstoffe bestimmt, sogenannte Melanine: Während Phäomelanin den rötlich-blonden Haartyp bestimmt, ist Eumelanin das sogenannte Braun-Schwarz-Pigment.

Im Kindesalter wird mehr vom hellen Pigment produziert, mit zunehmenden Alter entsteht durch Wachstumsfaktoren, Hormonumstellungen und durch eine Vielzahl an Botenstoffen mehr Eumelanin – und die Haare dunkeln nach. Aber zum Glück gibt’s jede Menge Möglichkeiten, um wieder ganz in Blond zu strahlen.

4. Haarfarbe Blond: Aufhellen oder Blondieren?

Prinzipiell kann jede noch so dunkle Mähne blond werden. Es kommt beim Färben allerdings auf die richtige Technik und den persönlichen Farbwunsch an:

  • Aufhellen: Wie bei jeder Coloration spielen auch hier die Pigmente eine große Rolle. Bei einer Aufhellung werden dem Haar natürliche Pigmente entzogen und gleichzeitig künstliche angelagert. Dunkelblonde Haare lassen sich so in ein schönes Gold- oder Honigblond verwandeln. Mehr Aufhellung ist bei dieser Technik nicht drin! Und: Diese Vorgehensweise klappt nur bei ungefärbten Haaren. Bereits gefärbtes Haar kann so nicht aufgehellt werden!
  • Blondieren: Wenn Sie von Natur aus sehr dunkles Haar haben, aber Hellblond sein möchten, dann ist eine Blondierung die einzige Möglichkeit. Hier löst Wasserstoffperoxid alle natürlichen Pigmente aus dem Haar. Der Aufhellungsprozess läuft über die verschiedenen Farbstufen von Rot über Orange, bis hin zu Gelb und schließlich Weißblond. Erst im Anschluss sorgt eine Tönung für die gewünschte Nuance von Rot- über Gold- bis Mittelblond im Haar.

5. Leichte Blondnuancen ohne Färben

Sie müssen nicht unbedingt ins Friseurstudio, um leichte Blondnuancen ins Haar zu zaubern. Mit diesen Produkten können Sie den blonden Look auch zu Hause kreieren:

  • Aufhellspray: Sonnenreflexe können Sie sich nach der Haarwäsche mit Aufhellsprays von dm einfach ins Haar sprühen. Die Mähne wird bei jeder Anwendung schrittweise heller und das Ergebnis wird durch Hitzeeinwirkung, z.B. beim Föhnen, noch intensiver.
  • Blondierungsshampoos: Aufhellende Shampoos von dm vereinen Pflege mit einem Blond-Effekt durch Inhaltsstoffe wie Zitrus und Kamille. Geeignet sind die Produkte für Blondies vor allem für coloriertes Haar, das noch ein paar Nuancen heller glänzen soll.
  • Tönungen: Nach der Blondierung sorgt eine Tönung für die gewünschte Nuance. Der Nachteil dabei: Tönungen waschen sich relativ schnell wieder aus, wodurch die Farbe stumpf wirken kann. Daher sollten Sie blondierte Haare regelmäßig tönen. Sehr wichtig für ein ideales Ergebnis ist es, die Ausgangshaarfarbe exakt zu bestimmen.

6. Gelbstich ade: Blondes Haar pflegen

Eine besondere Haarfarbe braucht auch eine besondere Pflege! Da blondierte Haare durch die Aufhellung schon strapaziert sind, brauchen sie vor allem Feuchtigkeit. Regelmäßige Haarkuren und Pflegen sind ein Muss!

Bei naturblondem oder blondiertem Haar tritt öfter ein Gelbstich auf statt des erwünschten kühlen Blondtons. Und auch, wenn Sie regelmäßig in gechlortes Wasser hüpfen, kann schon bald ein Grünstich oder Gelbstich im Haar entstehen. Abhilfe schaffen hier Nuancierungsprodukte wie etwa Silbershampoos, die dank blau-violetten Pigmenten die warmen Untertöne neutralisieren.

Tipp: Lassen Sie Ihre blonden Haare im dm Friseurstudio nach der Haarwäsche mit einer Chroma ID Behandlung verwöhnen. Das Two-in-One Treatment pflegt strapaziertes Haar und zaubert wieder einen frischen Blondton.