Urlaubsfotos: Mit mehr Achtsamkeit können Ihre Fotos so wunderschön sein, wie dieses.
Tipps zum Fotografieren im Urlaub

Bessere Urlaubsfotos? So gelingen Ihnen diese!

Wir kommen frisch aus dem Urlaub, im Gepäck viele schöne Erinnerungen – und 500 Handyfotos. Die meisten landen im Müll. Mit mehr Achtsamkeit bei Urlaubsfotos passiert das nicht. Wie Sie den Selfie-Stress vermeiden und wie achtsames Fotografieren geht.

Klick, klick, klick: Der bunte Cocktail bei Sonnenuntergang, der Infinity Pool am Hoteldach oder ein Kamelritt durch Dünenlandschaften. Dazu meist glücklich in die Kamera grinsende Menschen. Doch nicht selten trügt der Schein. Denn die Bilder der entspannten Fernreise oder des aufregenden Städtetrips sind oft selbst- und detailverliebte Inszenierungen oder das Resultat massenhaft geknipster Bilder mit dem Smartphone. Dass die freie Zeit nicht vom Foto- oder Selfie-Stress bestimmt wird, man aber trotzdem mit tollen Urlaubsfotos nach Hause kommt, ist gar nicht so schwer, wie es beim ersten „Knips“ vielleicht scheint. Wenn Sie diese Dinge beherzigen, werden Ihre Urlaubsfotos so spannend wie der Urlaub entspannt und das Erlebte unvergesslich. Unsere Ideen für Urlaubsfotos mit mehr Achtsamkeit – beim Essen bemühen wir uns darum schließlich auch schon.

Urlaubsfotos: Achtsamkeit ist angesagt

So verführerisch es ist, schnell ein Foto zu machen, so austauschbar ist meistens auch das Resultat. Denn auf der Jagd nach den besten Bildern ist keine Hetze gefragt, sondern Achtsamkeit. Fotografieren kann sogar etwas Meditatives haben: Das genaue Hinsehen lässt die Gedanken ruhig werden, das Erkennen von Details und neuen Perspektiven macht den Moment magisch. Diese Magie wohnt bestenfalls auch den Urlaubsfotos inne. Damit man nicht vom schnellen Auslösen überrumpelt wird, hilft eine Foto-Diät: täglich maximal fünf Fotos. Die Motive sollten so „exklusiv“ sein, dass man damit ein Fotobuch erstellen oder sie als Art-Print zuhause aufhängen würde.

Wie mache ich gute Urlaubsfotos?

  1. Blick für das Besondere

    Die Kamera bzw. das Handy nur dann zücken, wenn das Motiv oder der Sightseeing-Spot nicht ohnehin in jedem Reiseführer oder auf jedem Instagram-Account zu finden ist. Und lieber Porträts von anderen Menschen als von sich selbst machen.

  2. #nofilter

    Wenig Touristen und spannende Lichtverhältnisse bieten die goldene Stunde frühmorgens oder die blaue Stunde nach Sonnenuntergang. Ob Großstadt-Safari oder Outdoor-Abenteuer: Zur richtigen Tageszeit sind keine optischen Filter nötig.

  3. Mit allen Sinnen genießen

    Der Duft nach frischem Espresso, das Rauschen des Meeres, das Stimmengewirr am Bazar: Nimmt man eine Szenerie mit allen Sinnen wahr und fotografisch bewusst auf, wird sie beim Betrachten des Urlaubsfotos auch zuhause wieder lebendig.

Damit die Erinnerung an die Fotos bleibt

Wer Urlaubsfotos und -erlebnisse mit anderen teilen möchte (wenn dies nicht schon online passiert ist), sollte auf die richtige Präsentation setzen. Schnell weitergewischte Bilder am Smartphone sind ebenso uninteressant wie langatmige Diavorträge, die man vielleicht aus Kindertagen noch kennt. Wer den Urlaub Revue passieren lassen möchte, greift lieber zum Album oder Fotobuch, als endlos nach Bildern zu scrollen. Das Lieblingsbild kann aber ebenso jeden Morgen auf der Kaffeetasse für gute Laune sorgen oder auf der Handyhülle. So erinnert uns das Smartphone (beim nächsten Selfie) nicht nur an den entspannten Urlaub, sondern auch daran, wie schön es ist, mit Achtsamkeit zu fotografieren.

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