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Im Sozialmarkt engagieren: Einfach helfen und viel bewirken
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Inspiration für Engagement

Im Sozialmarkt engagieren: Einfach helfen und viel bewirken

Zusammenfassung Im Sozialmarkt Salzburg können Menschen mit geringem Einkommen stark vergünstigt Lebensmittel, Kosmetik und gelegentlich Kleidung kaufen. Dies wird durch Warenspenden und viele freiwillige Helfer ermöglicht, darunter Elisabeth Dank, die seit 17 Jahren als Schriftführerin und im Verkauf tätig ist. Besonders beliebt sind frisches Obst und Gemüse, Süßigkeiten und Kosmetikartikel. Die Preise liegen bei etwa einem Drittel des Marktwerts. Der Markt ist montags, mittwochs und freitags nachmittags geöffnet. Freiwillige, vor allem Fahrer, sind stets willkommen. 105 Ehrenamtliche arbeiten bereits im Markt mit. Engagierte sollten sich die verschiedenen Möglichkeiten ansehen und Kontakt aufnehmen.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Lebensmittel, Kosmetik und gelegentlich auch Kleidung: Im Sozialmarkt in Salzburg können Menschen mit geringem Einkommen stark vergünstigt einkaufen. Möglich ist dies durch Warenspenden aus dem Einzelhandel und viele freiwillige Helferinnen und Helfer – wie Elisabeth Dank, die im Verkauf unterstützt und als Schriftführerin im Verein tätig ist.

Steigende Lebenshaltungskosten, insbesondere für Lebensmittel, bringen viele Haushalte an ihre finanziellen Grenzen. Im SOMA Sozialmarkt Salzburg können Menschen mit geringem Einkommen stark vergünstigt einkaufen. Elisabeth Dank engagiert sich dort seit 17 Jahren und gibt im Interview Einblicke in ihre Freiwilligenarbeit.

Die pensionierte redaktionelle Mitarbeiterin Elisabeth Dank aus Salzburg arbeitet seit 17 Jahren ehrenamtlich im SOMA Sozialmarkt Salzburg und steht dem Verein als Schriftführerin vor. Alle 14 Tage übernimmt sie einen Verkaufsdienst im Markt.

Frau Dank, was ist der SOMA Sozialmarkt?

Der Sozialmarkt Salzburg ist ein privater Verein, der zwar SOMA Österreich angehört, aber autark arbeitet und eigenständige Spenden erhält. Potenzielle Kundinnen und Kunden können sich hier einen Einkaufsausweis erstellen lassen, der sie zum Einkauf im Sozialmarkt berechtigt. Dieser wird auf Basis eines Einkommensnachweises ausgestellt. Mit diesem Ausweis können Kundinnen und Kunden im Markt Produkte des täglichen Gebrauchs erwerben, von Lebensmitteln aller Art bis hin zu Kosmetik und gelegentlich auch Kleidung.

Welche Produkte sind bei den Kundinnen und Kunden am beliebtesten?

Besonders beliebt sind frisches Obst und Gemüse. Darauf gibt es immer einen großen Andrang, dicht gefolgt von Süßigkeiten und Kosmetikartikeln. Milchprodukte sind ebenfalls meist gleich weg, davon haben wir aber grundsätzlich wenig im Sozialmarkt. Fleisch und Fisch verkaufen wir wegen der heiklen Transporterfordernisse gar nicht. Lange haltbare Produkte wie Kaffee, Tee, Reis, Nudeln oder Mehl sind zwar beliebt, wir erhalten sie aber in eher geringeren Mengen, da Supermärkte sie selbst gut lagern können. Grundsätzlich ist das Sortiment im Sozialmarkt sehr vielfältig und reicht von einfachen weißen Semmeln bis hin zu Kaviar.

Wer kauft beim Sozialmarkt ein?

Im Sozialmarkt kaufen Menschen aller Altersgruppen und aus allen Gesellschaftsschichten ein. Von Studentinnen und Studenten über Alleinerziehende bis hin zu Personen mit Mindestpension und Geflüchteten. Genauere Daten erfassen wir nicht – entscheidend ist ausschließlich der Einkommensnachweis.

Was kostet ein Einkauf im Sozialmarkt?

Die Preise liegen bei etwa einem Drittel des Marktwerts, in Wahrheit ist es aber meist deutlich weniger. Damit wollen wir den Waren einen Wert geben, denn Geschenktes wird oft weniger wertgeschätzt. Außerdem decken wir damit die laufenden Kosten des Sozialmarktes und das Kilometergeld für die Fahrerinnen und Fahrer.

Wie sind Sie zu Ihrem ehrenamtlichen Engagement im Sozialmarkt gekommen?

Vor meiner Pensionierung war ich redaktionelle Mitarbeiterin beim ORF und habe vor 17 Jahren begonnen, mich ehrenamtlich für die Verkaufsdienste zu engagieren. Alle zwei Wochen übernehme ich einen Verkaufsdienst im Sozialmarkt Salzburg. Das heißt: kassieren und Einkaufsausweise kontrollieren. Außerdem stehe ich den Leuten für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Wie schaut ein Tag im Sozialmarkt aus?

Immer montags, mittwochs und freitags sind am Vormittag jeweils rund 10 Fahrerinnen und Fahrer unterwegs, um die rund 60 Warenspenden pro Tag abzuholen und die Regale im Sozialmarkt einzuräumen. Um 12.30 Uhr starten die freiwilligen Verkaufsdienste und von 14 bis 17 Uhr ist der Markt für Kundinnen und Kunden geöffnet.

In welcher Form kann man sich beim Sozialmarkt engagieren und welche Voraussetzungen muss man dafür mitbringen?

Damit der Sozialmarkt dreimal wöchentlich – immer montags, mittwochs und freitags – öffnen kann, benötigen wir zahlreiche Freiwillige, um die Dienste abzudecken. Ich selbst bin alle zwei Wochen im Dienst. Insgesamt arbeiten 105 Ehrenamtliche im Sozialmarkt Salzburg in der Auslieferung und im Verkauf mit. Wir suchen laufend neue Ehrenamtliche, insbesondere Fahrerinnen und Fahrer. Allein an den Vormittagen sind jeweils 25 Fahrerinnen und Fahrer unterwegs. Das Interesse an der Mitarbeit ist groß, doch oft schreckt die langfristige Planung der Dienste ab.


Was raten Sie Menschen, die überlegen, sich auch zu engagieren?

Ich würde mir die vielen Möglichkeiten ansehen und mich fragen: „Was passt wirklich zu mir?“ Dann würde ich Kontakt mit den Organisationen aufnehmen und eventuell einen Schnuppertag vereinbaren. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten für freiwilliges Engagement – da ist für jeden etwas dabei. Oft merkt man erst, wie viel Freude es macht, wenn man damit beginnt.

Auf der Plattform dm-lustanzukunft.at finden Sie inspirierende Geschichten von Menschen, die sich freiwillig engagieren.

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