Die Natur ist der beste Coach um zu sich selbst zu finden
Tipps vom Naturcoach

3 Übungen in der Natur: So finden Sie mehr zu sich selbst

Unser Alltag ist naturfern. Und das kann dazu führen, dass wir unsere Mitte verlieren, uns von uns selbst entfremden. Dagegen lässt sich etwas tun: Hinausgehen – und diese drei Übungen in der Natur ausprobieren, die Sie wieder zu sich selbst finden lassen.

Im Alltag ist die Natur kaum noch nah für uns: Wir sitzen in klimatisierten Räumen, kaufen in Supermärkten ein und Leuchtreklamen verdecken den Nachthimmel. Große Flächen Wald sind gerodet, Wiesen mit Beton überzogen und immer mehr Menschen wohnen in Städten. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, mit der Welt nicht mehr verbunden zu sein. „Wir entfremden uns von der Natur – auch von unserer eigenen Natur – und verlieren damit den Bezug zum Echten. Doch nur das Echte kann uns auf Dauer nähren und uns innerlich wachsen lassen“, warnen Jennie Appel und Dirk Grosser in ihrem Buch Kraftort Natur. Wurzeln entdecken, Ruhe finden, Wachstum erleben.

Auch der Naturcoach und Wirtschaftscoach Klaus Rafenstein hat die Erfahrung gemacht, dass durch das moderne Leben das enge Verhältnis zur Natur – und somit zu einem selbst – ein Stück weit verloren geht. „In unserem Alltag ist sehr vieles verkopft, deshalb ist uns die ureigene Entscheidungsinstanz abhandengekommen.“

Sich in der Natur entfalten

Vielen Menschen täte es daher gut, sich wieder mit der Natur zu verbinden und dadurch zu erden. Warum? Weil wir unter freiem Himmel offener sind für neue Impulse, sagt Rafenstein, weil der Stresspegel sinkt, die Aufmerksamkeit steigt, Kreativität und innovatives Denken  sich entfalten können.  „In der Natur gibt es viele Übungen, um die eigene Intuition wieder hervorzuholen.“ Wir stellen drei davon vor:

Und so geht’s: Drei Übungen für draußen

  1. Standortbestimmung

    Man legt oder ritzt einen Kreis auf den Waldboden. Äste, Steine, Hölzer, Blätter oder Wurzeln stehen dabei für Gefühle, Personen, den Job – das aktuelle Leben. Danach hilft der Coach, Ressourcen und Stärken zu eruieren. Daraus wird erneut ein Bild auf den Waldboden gelegt – diesmal als Zielbild.

  2. Biografiearbeit

    Ein Baum symbolisiert die eigene Geburt. Eine andere Stelle steht für das Lebensende. Von dort blickt man über die imaginäre Zeitachse auf sein Leben zurück und überlegt: Welchen Rat würde man seinem jüngeren Selbst geben?

  3. Entscheidungshilfe

    Man steht vor einem Hügel, die rechte und die linke Seite dahinter symbolisieren zwei Optionen, die im Leben aktuell zur Wahl stehen. Nacheinander geht man zu beiden Zielpunkten und achtet darauf, welcher erste Impuls bei der Ankunft jeweils ausgelöst wird.

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