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Sanddorn: Vitamin-C-reiche Frucht aus europäischem Anbau
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Sanddorn: Vitamin-C-reiche Frucht aus europäischem Anbau

Superfoods sind in aller Munde. Viele bekannte Trend-Lebensmittel wie Chiasamen, Gojibeeren und Co. stammen häufig aus außereuropäischen Anbaugebieten und können lange Transportwege haben. Deshalb lohnt sich beim Einkauf ein Blick auf Herkunftsangaben, Anbauweise und Transportwege. Sanddorn ist bekannt für seinen hohen Vitamin-C-Gehalt und wird unter anderem in der Steiermark und im Marchfeld in Österreich angebaut. Außerdem wächst er an den Dünen entlang der Nord- und Ostseeküste sowie in Gebirgsregionen.

Das ist gesund! Das tut uns gut! Die Nährstoffe vieler Obst- und Gemüsesorten können eine ausgewogene Ernährung unterstützen. Außerdem ist Superfood praktisch und kommt unserem schnellen Lebensstil entgegen. Denn Zeit für achtsames Kochen und Essen nehmen wir uns häufig nicht. Doch welche Auswirkungen können Herkunft, Anbauweise und Transportwege von Lebensmitteln haben?

Sanddorn: Herkunft und Anbau beim Einkauf berücksichtigen

Bei Lebensmitteln können unter anderem Anbauweise, Verarbeitung, Verpackung, Lagerung und Transportwege die Umweltbilanz beeinflussen. Viele Trend-Lebensmittel stammen aus außereuropäischen Anbaugebieten. Lange Transportwege können zu zusätzlichen CO₂-Emissionen beitragen – abhängig vom Transportmittel, der transportierten Menge und der weiteren Verarbeitung.
Auch soziale und wirtschaftliche Aspekte können eine Rolle spielen: In einzelnen Anbauregionen können stark steigende Exportnachfragen Herausforderungen für lokale Landwirtschaft und kleinere Betriebe mit sich bringen. Je nach Anbauform können außerdem Boden, Wasserbedarf und lokale Einkommensstrukturen belastet werden.
Eine Möglichkeit ist, bei sogenannten Superfoods auch Produkte aus europäischem oder regionalem Anbau zu berücksichtigen. Bei importierten Produkten können anerkannte Zertifizierungen Orientierung geben, zum Beispiel das EU-Bio-Siegel oder Fairtrade-zertifizierte Produkte.

Was steckt im Sanddorn?

Wenn wir den Sanddorn betrachten, dann sind vor allem die Sanddornbeeren für uns interessant. Sie enthalten viel Vitamin C und bieten außerdem Eisen und Zink. Eisen trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei. Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Sanddornprodukte können je nach Verarbeitung und Rezeptur unterschiedliche Nährstoffgehalte aufweisen. Achten Sie deshalb auf die Nährwertangaben auf der Verpackung.
Darauf können wir gleich mit einem Glas Sanddornsaft anstoßen! Den gibt’s übrigens naturtrüb von dmBio – zertifiziert nach EU-Bio-Verordnung – in einer Glasflasche.

Weitere Alternativen aus regionalem oder europäischem Anbau

Durch ihre Nährstoffzusammensetzung aus Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Fettsäuren sind viele sogenannte Superfoods beliebt. Viele davon haben sich bereits in unsere Ernährungsgewohnheiten eingeschlichen, weil wir sie als praktische Ergänzung empfinden. Dabei lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Anbauweise, Zertifizierungen, Lagerung und Verarbeitung.
Es gibt auch Alternativen aus regionalem oder europäischem Anbau, vielleicht sogar in selbstgepflückter Form:

  • Hochwertige Proteine, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe liefern statt Chiasamen auch Leinsamen aus regionalem oder europäischem Anbau.
  • Der Vitamin-C-Gehalt der schwarzen Johannisbeere kann den der Goji-Beere übertreffen.
  • Anthocyane, natürliche Pflanzenfarbstoffe, stecken nicht nur in Açai-Beeren, sondern auch in Heidel- und Brombeeren.
  • Quinoa kann je nach Rezept durch Getreide oder Pseudogetreide wie Hirse, Hafer oder Buchweizen ersetzt werden. Diese liefern unter anderem Eiweiß und Eisen.
  • Walnüsse aus regionalem Anbau sind eine Alternative zu Avocados, wenn Sie auf Herkunft und Lagerfähigkeit achten möchten.
  • Als Alternative zu Moringa können je nach gewünschtem Nährstoffprofil auch Haselnüsse, Petersilie oder Kren aus regionalem Anbau infrage kommen.

Gut zu wissen

Für eine ausgewogene Ernährung ist Vielfalt wichtig. Mit dem Fokus auf das ein oder andere Superfood ist es nicht getan. Zum Glück: Denn auf uns wartet eine große Auswahl an regional erhältlichen, saisonalen und nach EU-Bio-Verordnung zertifizierten Lebensmitteln. Nehmen wir uns die Zeit und hören wieder mehr auf unser Bauchgefühl!

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