Vision Board: So gelingt's in sechs einfachen Schritten
Vision Board – Was steckt hinter dem Trend?
Ein Vision Board, das ist eine Collage, die man sich aus Bildern, Fotos, Illustrationen, Zitaten oder Sprüchen selbst zusammenstellt. Meist bunt, manchmal auch monochrom. Mal geben Bilder und Farben den Ton an, mal Wörter. Einzelstücke sind sie allesamt, so individuell wie ihre Erschafferinnen und Erschaffer. Sie sind das Ergebnis einer kreativen Reise in die Zukunft, der auf Leinwand oder Karton gebrachte visuelle Ausdruck des eigenen Seelenlebens. Besonders 2026 ist DIY angesagter denn je. Hobbies wie Scrap Booking und Junk Journaling erfreuen sich großer Beliebtheit auf Instagram & Co. Vision Boards können zwar digital erstellt werden (dann kann man das Vision Booard gleich als Bildschirmschoner verwenden), analog ist allerdings wieder voll im Trend. In Zeiten der digitalen Überflutung möchten viele wieder zurück in die Vergangenheit reisen (eine tolle Inspo dafür ist auch die Kultserie „Stranger Things“) und entscheiden sich dazu, mit Papier und Schere ein Vision Board zu erstellen.
Hier gibt's Tipps für Digital Detox und wie man seine Bildschirmzeit in den Griff bekommt.
Vision Board – In sechs Schritten zu neuen Lebenszielen
Bevor wir ans Manifestieren gehen, sollten wir auch das nötige Handwerkszeug nicht vernachlässigen. Zeitschriften, Fotos, Schere und Kleber – und los geht’s!
1. Stimmen Sie sich ein
Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie es sich erstmal gemütlich. Tipp: Schreiben Sie eine „100-Wünsche-Liste“. Notieren Sie dafür einfach 15 Minuten lang jeden Wunsch, der Ihnen spontan in den Sinn kommt. Das lässt Sie groß und unzensiert denken. Eine tolle Übung, die Sie Ihren Sehnsüchten und Visionen näherbringt.
2. Qual der Wahl
Suchen Sie nach Bildern für Ihre Sehnsüchte: Blättern Sie genussvoll durch Zeitschriften und Magazine und schneiden Sie nach Herzenslust Bilder oder Texte aus, die Sie ansprechen. Beim Kleben eines Vision Boards sollte man möglichst fein in sich hineinspüren: Bei welchen Bildern hüpft das Herz?
3. Gestalten Sie Ihr Board
Suchen Sie nun die Bilder aus, die auf das Vision Board kommen. Am besten nach der Drei-Sekunden-Regel. Wer möchte, kann das Board auch nach verschiedenen Bereichen und Lebensstilen strukturieren.
4. Reflexion
Betrachten Sie das fertige Board. Wofür steht es? Was fühlen Sie dabei? Wo werden Sie das Board hinhängen?
5. Formulieren Sie Ziele
Welche konkreten Ziele lassen sich aus dem Board ableiten? Welche sind die ersten Maßnahmen, Schritte, die Sie diesem Ziel näherbringen?
6. Auf dem Prüfstand
Einmal im Vierteljahr lohnt sich ein prüfender Blick auf das Board. Was hat sich verändert? Sind Sie Ihren Zielen bereits nähergekommen? Wofür/Wem bin ich dankbar? Was habe ich gelernt? Was ist mir gelungen? Worauf bin ich stolz? Braucht es Kurskorrekturen?
Übrigens: Wer seine Visionen gerne digital festhält, kann auch zu digitalen Tools greifen. Diese Apps sind hilfreich:
- Corkulous Professional (für iOS)
- Visuapp Vision Board App (für Android und iOS)
- Canva.com (für Android und iOS)