Sie wollen achtsamer leben? Wie Tagebuch schreiben Ihnen dabei helfen kann.
Glücklich sein kann man üben!

Tagebuch schreiben: Diese Ideen helfen, achtsamer zu leben

Der ultimative Tipp für alle, die achtsamer leben wollen: Tagebuch schreiben! Das bringt Glücksgefühle in den Alltag und bringt uns unseren Wünschen und Zielen näher.

Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus nichts waren, das wir uns gewünscht hätten, ein Gutes haben sie gebracht: Wir beschäftigen uns wieder mehr mit uns selbst. Wer das weiterhin tun möchte, dem raten wir, ein Glückstagebuch zu schreiben. Dabei können wir ruhige Momente nutzen, um auf unser Bauchgefühl zu hören und in Revision zu gehen:

Welche Vorsätze und Wünsche schlummern da noch vor sich hin? Und wie können wir diese wahr werden lassen und glücklicher werden? Der norwegische Psychologe Daniel Bergheim Botnmark ist überzeugt: Die Antwort finden Sie zwischen Ihren eigenen Zeilen!

4 Ideen, wie Tagebuch schreiben hilft, glücklicher und achtsamer zu leben

  1. Schöne Momente konservieren

    Dass Tagebuch schreiben glücklicher macht, ist wissenschaftlich erwiesen: Menschen, die ein Monat lang regelmäßig in ihr Glückstagebuch schrieben, waren laut einer Studie des Psychologen Martin Seligmann insgesamt glücklicher und zufriedener in ihrem Leben als jene, die dies nicht taten. Warum? Weil sie ihre positiven Momente am Ende des Tages bewusst Revue passieren ließen und diese Glücksgefühle damit sozusagen konservierten.

    Auch Psychologe Bergheim Botnmark sagt: „Glückliche Menschen sind meist präsenter, sie leben im Hier und Jetzt.“ Und das ist übrigens auch etwas, was uns die Corona-Zeiten beigebracht haben: Leben von einem Tag zum anderen, ohne groß Pläne für übermorgen zu schmieden.

  2. Dem Glück Tag für Tag näherkommen

    Ein Werkzeug, mit dem das auf spielerische Weise gelingt, hat der norwegische Psychologe 2018 selbst entwickelt: Er konzipierte ein Glückstagebuch (Mentor Verlag), das seine Leser Schritt für Schritt in ein glücklicheres Leben führen soll. Botnmark schreibt darin: „Lebensqualität und Glücksgefühle sind ein Ergebnis dessen, womit wir uns im Alltag beschäftigen und wofür wir unsere Zeit verwenden.“

    Glück ist demnach nichts, das wir erst suchen müssen. Wir müssen es nur in alltäglichen Momenten entdecken. Unterstützen können Sie dabei diese Glücks-Strategien.

  1. Reflektieren und Neues ausprobieren

    Was habe ich heute getan? Wofür bin ich dankbar? Und was habe ich gelernt? Wer seinem eigenen Glück auf die Spur kommen will, sollte sich am Ende jedes Tages diese drei Fragen stellen. Und offen sein, Neues auszuprobieren: Neben den klassischen Tagebuch-Einträgen leitet Botnmark in seinem Glückstagebuch auch wöchentliche Aufgaben an, die für mehr Glücksgefühle sorgen sollen. Jeden Tag eine gute Tat vollbringen, einen Brief an jemanden schreiben, einen Ausflug machen: Die Wochenaufgaben sind so vielfältig, wie ein glückliches Leben selbst.

    „Glückliche Menschen zeichnet aus, dass sie meist neugierig, begeisterungsfähig und wissbegierig sind“, sagt der Autor. Und: Etwas Neues zu lernen und danach festzustellen, dass man es geschafft hat, verstärkt das Selbstwertgefühl.

  2. Dankbarkeit bewusst üben – vor dem Schlafengehen

    Üben Sie sich in Dankbarkeit: Denn viele Menschen haben es verlernt, kleine Dinge in ihrem Leben zu schätzen und diese nicht als selbstverständlich zu sehen. Jeden Tag sollten wir drei Dinge notieren, für die wir dankbar sind. Vielleicht hat Ihnen Ihr Kaffee heute besonders gut geschmeckt oder Ihr Lieblingslied lief im Radio? Psychologe Botnmark rät, diese Aufgabe vor dem Schlafengehen zu erledigen. Dann erinnern wir uns besser an Positives, was wiederum unseren Schlaf verbessern kann.

Buchtipp:Glückstagebuch“ von Daniel Bergheim Botnmark (Mentor Verlag)

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