Es gibt viele verschiedene Peelings - welches ist das richtige für Ihren Hauttyp?
So wichtig sind Peelings

Peeling selber machen oder kaufen? Auf 5 Dinge kommt es an

Wetten, dass Sie nach diesem Artikel deutlich öfter peelen werden als vorher? Denn Peelings sind die vielleicht wichtigste Beauty-Maßnahme überhaupt. Zumindest für alle, die sich gesunde und klare Haut wünschen.

Super Seren, spezielle Masken oder hochwertiges Beauty-Öl bringen alle nichts, wenn man die Haut nicht regelmäßig peelt. Das mag radikal klingen. Ist aber so! Denn Peelings sind die Grundlage gepflegter, gesunder und schöner Haut. Egal, man es selber machen möchte oder fix fertige Produkte etwa bei dm kauft.

1. Warum überhaupt regelmäßig peelen?

Während Sie diese Zeilen lesen, verliert Ihre Haut unzählige Zellen. In mikroskopisch kleinen Dosen stößt der Körper alte Schüppchen ab und ersetzt sie durch junge Zellen. Das Hautbild regeneriert sich auf diese Weise von allein, sieht frisch aus und ist vital. Es gibt nur ein Problem: Je älter wir werden, desto langsamer verläuft dieser Prozess. Bildet sich erstmal eine Hornschicht, sieht der Teint matt und müde aus.

Mehr noch: Früher oder später legt sich eine Hornbarriere wie ein Film auf der Haut und verhindert, dass Nährstoffe hinein gelangen können. Cremes, Seren und Co wirken nicht mehr effektiv. Das Einzige, das hilft: Regelmäßige Peelings beugen einer Verhornung vor. Auch Schmutz, Talgrückstände und Hauteinschlüsse werden durch die Rubbelkuren bekämpft. Deshalb sollten Peelings nicht nur für älter werdende Haut, sondern auch einen jungen Teint  zum Pflichtprogramm gehören.

 2. Wie oft verträgt meine Haut ein Peeling?

Wie regelmäßig gepeelt werden sollte, hängt vom Hauttyp ab. Normaler Haut genügt eine wöchentliche Rubbelkur. Trockene und ölige Haut verträgt dagegen zwei bis drei Peelings pro Woche. Ziel ist es, die hauteigene Aktivität in Schwung zu halten, so dass sich Ablagerungen erst gar nicht festsetzen können. Doch Vorsicht: Natürlich kann man es mit dem Peelen auch übertreiben. Ob es zu viel des Guten ist, erkennt man daran, dass die Haut nach dem Peeling spannt oder juckt. In diesem Fall legen Sie eine Peeling-Pause ein und verwöhnen die Haut mit nährenden Masken.

3. Wie kann ich ein Peeling selber machen?

Fein abgestimmte und hoch effektive Peelings gibt es wie Sand am Meer. Das Schöne aber ist: Peelings gehören zu den Beauty-Produkten, die sich auch im Handumdrehen selber machen lassen. Vor allem sensible Haut schwört auf DIY-Peelings. Immerhin werden hierbei reinste Naturstoffe verwendet.

Wer ein mildes Peeling selber machen will, mischt beispielsweise drei Esslöffel grobes Meersalz mit zwei Esslöffeln Olivenöl. Das Ganze in die feuchte Haut einmassieren, kurz wirken lassen und gründlich abspülen. Die Salzkristalle dienen nicht nur als Schleifgranulat, sondern auch zur Desinfektion. Auch mit der Mischung von Zucker und Honig (Verhältnis 2:1) lässt sich im Nu ein Peeling selber machen.

Sogar mit Kaffee können Sie peelen: Bewahren Sie beim nächsten Kaffeekochen den Satz auf und vermischen dann 10 EL Kaffeesatz mit 4 EL Honig. In ein Schraubglas abfüllen, fertig. Peeling mit kreisenden Bewegungen auf das Gesicht auftragen und anschließend gründlich abwaschen.

4. Welches Peeling passt zu mir?

Mechanische Peelings erkennt man an ihrer groben Körnung. Sie enthalten Schleifgranulate, die ähnlich wie Schmirgelpapier die Haut von Rückständen befreien. Sie arbeiten gründlich, können bei empfindlicher oder trockener Haut aber zu kleinen Reizungen führen. Wieder gilt die Regel: Spannt die Haut nach dem Peeling, sollte ein milderes Mittel gewählt werden.

Enzymatische und chemische Peelings enthalten Substanzen (z.B. Fruchtenzymen aus Papaya oder Ananas, Gylcolsäure), die eine milde Exfolation in Gang setzen. Aber auch hier gilt: Nicht jede Haut verträgt diesen Prozess. Chemische und enzymatische Peelings sollten vor der Anwendung immer erst an einer kleinen Hautstelle ausprobiert werden. Oder Sie suchen für ein Fruchtsäurepeeling gleich die Professionisten im dm kosmetikstudio auf.

 5. Wie pflege ich meine Haut nach dem Peelen?

Nach dem Peeling sind die Hautkanäle geöffnet und die Mikrozirkulation aktiv. Die Haut ist nun besonders empfänglich für Pflegestoffe. Für nährende Masken und Seren ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Weitere Reinigungsrituale (z.B. Dampfbäder oder Reinigungsmasken) sollten hingegen unterbleiben, da die Haut meist zu empfindlich ist.

Auch wichtig: Die Hornsicht, die durch das Peeling entfernt wurde, hat die Haut (bis zu einem gewissen Grad) vor UV-Strahlung geschützt. Nach dem Peelen ist der Teint daher lichtempfindlich und sollte mit einer UV-Creme geschützt werden. Mit dem richtigen Lichtschutz dürfen Sie nun aber ruhig mit der Sonne um die Wette strahlen. So leuchtend wie jetzt war Ihre Haut nämlich noch nie!

Teilen: Artikel bei Facebook teilen Artikel bei Whatsapp teilen Artikel URL kopieren
Anzeige
Anzeige
Anzeige