Der dm Hygiene-Report 2026: Wie hygienisch lebt Österreich?
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Duschen, Deo, Händewaschen und Haushalt: Eine aktuelle Studie von dm und IMAS zeigt, welchen Stellenwert Hygiene im Alltag der Menschen in Österreich hat – und in welchen Situationen die Routinen unterschiedlich ausfallen.
Inhaltsverzeichnis
- Hygiene beginnt bei vielen kleinen Gewohnheiten
- Frische hat einen hohen Stellenwert
- Händehygiene hängt von der Situation ab
- Zu Hause hoch, im öffentlichen Verkehr deutlich niedriger
- Unterschiedliche Routinen bei Hygienehelfern im Alltag
- Mundhygiene bleibt ein wichtiges Alltagsthema
- Hygiene wird ganzheitlicher verstanden
Hygiene gehört für die große Mehrheit der Menschen in Österreich selbstverständlich zum Alltag. Das zeigt der neue dm Hygiene-Report 2026, den dm gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut IMAS umgesetzt hat. Dafür wurden im Juli 2026 österreichweit 1.005 Menschen ab 16 Jahren persönlich befragt.
- 94 Prozent der Menschen in Österreich ist persönliche Hygiene sehr oder eher wichtig.
- 68 Prozent duschen mindestens einmal täglich.
- 65 Prozent verwenden täglich oder mehrmals täglich Deo oder Antitranspirant.
- 87 Prozent waschen sich nach dem WC-Gang immer die Hände.
- Nach dem Händeschütteln tun das hingegen nur 15 Prozent.
- Mit der Hygiene ihrer Mitmenschen sind zu Hause 89 Prozent zufrieden, im öffentlichen Verkehr nur 40 Prozent.
Gleichzeitig macht die Untersuchung deutlich: Hygieneverhalten hängt stark von der jeweiligen Alltagssituation ab. Während manche Gewohnheiten fest verankert sind, geraten andere leicht in den Hintergrund. „Die Ergebnisse zeigen, dass Hygiene für viele Menschen ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags ist. Gleichzeitig wird deutlich, dass Kundinnen und Kunden nach einfachen, alltagstauglichen Lösungen und Orientierung suchen. Denn Hygiene wird heute zunehmend als Teil von Gesundheit, Wohlbefinden und täglicher Selbstfürsorge verstanden“, sagt Christian Freischlager, Ressortleiter Marketing & Einkauf bei dm Österreich.
Hygiene beginnt bei vielen kleinen Gewohnheiten
Hygiene ist kein einzelner Handgriff, sondern besteht aus vielen kleinen Gewohnheiten. Während manche davon fest im Alltag verankert sind, werden andere je nach Situation unterschiedlich konsequent umgesetzt. Darauf verweist auch DDr. Paul Christian Eiselsberg, Senior Research Director bei IMAS: „Das Hygienebewusstsein ist unter der österreichischen Bevölkerung sehr hoch, es zeigen sich aber auch Wissenslücken zur persönlichen Hygiene. Dies führt oft dazu, dass man manche Mitmenschen insbesondere im öffentlichen Verkehr oft zu viel riecht.“
Tatsächlich fühlen sich 49 Prozent der Befragten sehr gut über Hygienemaßnahmen informiert. Weitere 33 Prozent bewerten ihren Informationsstand als gut. Insgesamt fühlen sich damit 83 Prozent sehr gut oder gut informiert.
Frische hat einen hohen Stellenwert
Die Vermeidung von Körpergeruch ist für 73 Prozent der Befragten sehr wichtig. Weitere 19 Prozent vergeben die Note 2. Damit ist das Thema für insgesamt 92 Prozent sehr oder eher wichtig. Auch bei den täglichen Routinen zeigt sich die hohe Bedeutung von Körperpflege: 59 Prozent duschen einmal täglich, weitere neun Prozent mehrmals täglich. Insgesamt duschen damit 68 Prozent mindestens einmal am Tag. Beim Deo oder Antitranspirant geben 50 Prozent eine tägliche und 15 Prozent eine mehrmals tägliche Verwendung an. Sieben Prozent verwenden diese Produkte nie.
„Frische und Körperpflege spielen besonders in den Sommermonaten eine wichtige Rolle. Gleichzeitig beobachten wir, dass Kunden verstärkt auf hautfreundliche Produkte achten, weil ihnen bewusst ist, dass intensive Hygiene den natürlichen Schutzmantel der Haut schädigen kann. Gefragt sind Lösungen, die Wirksamkeit, Hautverträglichkeit und eine einfache Anwendung verbinden“, sagt Christian Freischlager.
Händehygiene hängt von der Situation ab
Besonders deutlich werden Unterschiede beim Händewaschen. Vor dem Kochen tun dies 67 Prozent, nach dem Kochen mit rohem Fleisch 66 Prozent und vor dem Essen 59 Prozent. Nach dem WC-Gang geben 87 Prozent an, sich immer die Hände zu waschen, 15 Prozent machen dies sogar vor dem Toilettenbesuch. In einer anderen Situation ist Händewaschen weniger fest verankert: Nach dem Händeschütteln waschen sich nur 15 Prozent immer die Hände.
„Händewaschen hängt von der Situation ab, für viele ist das Händewaschen nach dem WC-Gang ein fixes Ritual, nach dem Händeschütteln und vor dem WC-Gang werden selten die Hände gewaschen“, erklärt DDr. Paul Christian Eiselsberg.
Zu Hause hoch, im öffentlichen Verkehr deutlich niedriger
Auch die Wahrnehmung der Hygiene anderer Menschen hängt stark vom Umfeld ab. Zu Hause sind 89 Prozent mit der Körperpflege und Hygiene ihrer Mitmenschen zufrieden. In Restaurants und Bars sind es 67 Prozent, im Supermarkt 62 Prozent, im Einkaufszentrum 60 Prozent und am Arbeitsplatz 59 Prozent.
Am kritischsten fällt die Einschätzung im öffentlichen Verkehr aus. Dort vergeben lediglich 40 Prozent die Noten 1 oder 2. 20 Prozent sind mit der Hygiene ihrer Mitmenschen dort eher nicht oder überhaupt nicht zufrieden.
Die Ergebnisse zeigen, dass Hygiene nicht nur als persönliche Angelegenheit wahrgenommen wird. In einem vertrauten Umfeld fällt die Einschätzung deutlich positiver aus als in anonymen, gemeinschaftlich genutzten Bereichen.
Unterschiedliche Routinen bei Hygienehelfern im Alltag
Auch beim Wechsel von Textilien, Haushaltsgegenständen und Hygienehelfern zeigen sich große Unterschiede. Unterwäsche und Socken werden besonders regelmäßig gewechselt: 78 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wechseln ihre Unterwäsche täglich, 70 Prozent ihre Socken. Mindestens einmal pro Woche tauschen insgesamt 94 Prozent ihre Unterwäsche und 93 Prozent ihre Socken aus. Bei Handtüchern liegt dieser Wert bei 77 Prozent.
Weniger regelmäßig werden manche Gegenstände gewechselt, die im Alltag nicht unmittelbar auffallen. 45 Prozent ersetzen den Küchenschwamm mindestens einmal pro Woche, bei Zahnbürsten sind es 17 Prozent.
Für dm zeigen diese Ergebnisse, dass neben passenden Produkten auch verständliche Informationen, Anwendungstipps und Orientierung im Alltag wichtig bleiben.
„Wir beobachten, dass sich Kunden intensiver mit Fragen rund um Hygiene, Körperpflege und Gesundheitsvorsorge beschäftigen. Gerade bei Alltagsgegenständen wie Zahnbürsten, Schwämmen oder Kosmetikhelfern zeigt sich, dass viele Menschen Orientierung suchen. Oft sind es kleine Gewohnheiten, die einen Unterschied machen“, so Christian Freischlager.
Mundhygiene bleibt ein wichtiges Alltagsthema
Hygiene wird ganzheitlicher verstanden
Hygiene umfasst heute weit mehr als Körperpflege oder Händewaschen. Viele Menschen betrachten zunehmend das Zusammenspiel von Körperpflege, Mundhygiene, Intimpflege, Haushaltshygiene und Wohlbefinden.
„Hygiene wird heute deutlich ganzheitlicher verstanden als noch vor einigen Jahren. Viele Menschen beschäftigen sich bewusst mit Themen wie Mundhygiene, Körperpflege oder Haushaltshygiene und möchten diese unkompliziert in ihren Alltag integrieren. Mit unserem Sortiment und unserer Beratung möchten wir dabei unterstützen, individuelle Hygieneroutinen unkompliziert umzusetzen“, sagt Christian Freischlager.