Make-up-Tipps: Richtig schminken leicht gemacht

Viele Frauen fragen sich: Wie schminke ich mich richtig? Dabei ist die Lösung so einfach: die Grundierung muss stimmen. Mit diesen zwei Tipps hält Make-up länger.

Gesicht einer Frau die eine Creme aufträgt.
Gesicht einer Frau die eine Creme aufträgt.

Der Primer als Grundlage für den Teint

Es kann schneller gehen als einem lieb ist: Kaum war man noch perfekt geschminkt, schon beginnt alles zu zerlaufen. Dinge, die man vorher aufwendig kaschiert hat, treten glatt wieder ans Tageslicht. Es ist daher berechtigt zu fragen: Wie schminke ich mich richtig? Das Geheimnis ist eine gute Basis. In der Make-up-Sprache heißen diese Produkte „Primer“, vom englischen „to prime“, also „grundieren“. Die oft farblosen Texturen passen sich dem Hautton an, sichern dem darüber aufgetragenen Make-up bessere Haltbarkeit sowie eine stärkere Farb­intensität. Dabei verhindern sie, dass sich das Make-up nach kürzester Zeit wieder verflüchtigt.

Der Primer legt sich wie ein feiner, glättender Film über den Teint und füllt in einem Aufwaschen auch gleich kleine Uneben­heiten auf. Puder oder Foundation lassen sich danach leicht und gleich­mäßig auftragen – richtig Schminken ist also gar nicht so schwer.

Ein Primer, viele Funktionen

Auch in Sachen Multifunktionalität lässt sich so ein Primer nicht lumpen. Je nach Hautbeschaffenheit werden unterschiedliche Funktionen gleich mitgeliefert:

  • Feuchtigkeit für trockene Haut
  • spezielle Pflegestoffe für reifere Haut
  • ein Mattierungseffekt für glänzende Haut.

Fazit

Kurz: Primer gibt es für jede Hautbeschaffenheit.

Was ein Primer nebenbei noch bewerkstelligt

Er kaschiert optisch vergrößerte Poren, Fältchen oder Narben und schafft einen ausgeglichenen Hautton. Müder oder fahler Haut wird dabei neues Leben eingehaucht. Wer seinen Teint lieber glänzend haben möchte, wählt einen Primer mit Glanzpartikeln oder Perlmutteffekt.

Richtig Schminken funktioniert so

Der Primer als Make-up-Basis wird immer nach der Tagespflege, aber vor der Foundation aufgetragen, und zwar im ganzen Gesicht. Zwischen den einzelnen Schritten sollte man ein paar Minuten verstreichen lassen, damit sich die Produkte nicht miteinander vermischen.

Lachendes Gesicht einer jungen Frau.
Eine junge Frau die sich ihr Gesicht eincremt.

Auch der Lidschatten braucht eine gute Basis

Beim Lidschatten fällt es besonders ins Auge. Wenn hier nicht ordentlich gearbeitet wird oder der Lidschatten nur schwach pigmentiert ist, ist die Farbe schneller weg, als man schauen kann. Damit nicht alles umsonst ist, ist es auch bei den Augen essenziell, sie richtig zu schminken. Eine Lidschattenbasis absorbiert Hautfett, bildet eine glatte Oberfläche und verhindert so das Abblättern des Lidschattens. Der lässt sich danach leichter auftragen, besser verteilen und leuchtet länger. Lidschattenbrösel in der Lidfalte oder gar in den Augen gehören damit ebenfalls der Vergangenheit an.

Unser Tipp

Beherzigen Sie beim Schminken der Augen deshalb folgende Make-up-Tipps: Bevor Sie mit dem Schminken beginnen, achten Sie darauf, dass die Haut um das Auge absolut fettfreiist. Die Augencreme sollte eingezogen sein, etwaige Rückstände können mit einem Papiertuch abgetupft werden. Die Lidschatten-Base selbst muss nach dem Auftragen auch ganz trocken sein, bevor der eigentliche Lidschatten aufgetragen werden kann. Dieser wird mit einem Pinsel appliziert oder einfach mit dem Finger sanft auf das Lid geklopft.


22 November 2018 | TEXT: Eva Mühlbauer | Foto: Stocksy

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