Neurodermitis bei Babys und Kindern: Eine Dermatologin erklärt, was Eltern wissen sollten
Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert
Inhaltsverzeichnis
- Woran erkennt man Neurodermitis bei Babys und Kindern?
- Warum entsteht Neurodermitis bei Babys und Kindern?
- Welcher Arzt hilft bei Neurodermitis bei Babys?
- Wie verläuft eine Neurodermitis-Erkrankung bei Babys und Kindern?
- Wie wird Neurodermitis bei Babys und Kindern behandelt?
- Was kann ich tun, wenn mein Kind einen starken Juckreiz hat?
- Welche Cremen helfen bei Neurodermitis bei Babys und Kindern?
- Neurodermitis bei Babys und Kindern: 3 Tipps der Dermatologin
- Diese Produkte von dm helfen bei Neurodermitis
| Dr.in med. Christine Wagger ist Kinderdermatologin im Salzburger Landesklinikum. Für ACTIVE BEAUTY beantwortet sie die wichtigsten Fragen rund um die empfindliche Kinder- und Babyhaut. |
Woran erkennt man Neurodermitis bei Babys und Kindern?
„Neurodermitis tritt meist nach dem zweiten oder dritten Lebensmonat auf. Das erste auffällige Zeichen sind gerötete Wangen. Die betroffenen Hautstellen können nässen und kleine oberflächliche Verletzungen aufweisen. Typisch ist außerdem eine sehr trockene, schuppende Haut“, erklärt Dr.in med. Christine Wagger. Im Gegensatz zu älteren Kindern steht bei Babys starker Juckreiz in der Regel noch nicht im Vordergrund. Dieser entwickelt sich oft erst im weiteren Verlauf der Erkrankung. Auch die typischen Stellen, die man von größeren Kindern kennt, etwa die Ellen- oder Kniebeugen, sind bei Säuglingen meist noch nicht betroffen. Stattdessen können die Hautveränderungen auch am Oberkörper sowie an Armen und Beinen auftreten.
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Warum entsteht Neurodermitis bei Babys und Kindern?
Experten gehen davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. „Eine zentrale Rolle spielt eine gestörte Hautbarriere. Die Haut kann ihre natürliche Schutzfunktion dann nicht mehr ausreichend erfüllen, sodass Allergene, Reizstoffe und Krankheitserreger leichter eindringen können. Dadurch steigt auch das Risiko für Infektionen“, sagt Dr.in med. Christine Wagger. Hinzu kommt eine genetische Veranlagung. „Haben Eltern Neurodermitis oder andere allergische Erkrankungen, ist das Risiko für ihre Kinder erhöht, ebenfalls eine atopische Erkrankung zu entwickeln“, so die Dermatologin. Auch das Immunsystem ist beteiligt. Bestimmte Immunzellen reagieren anders als bei gesunder Haut und fördern die wiederkehrenden Entzündungen, die für Neurodermitis typisch sind.
Welcher Arzt hilft bei Neurodermitis bei Babys?
Besteht der Verdacht auf Neurodermitis, sollten Eltern ihr Baby oder Kind am besten einer Dermatologin oder einem Dermatologen vorstellen. Ideal ist eine Praxis mit Schwerpunkt Kinderdermatologie.
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Wie verläuft eine Neurodermitis-Erkrankung bei Babys und Kindern?
Da es verschiedene Formen der atopischen Dermatitis mit unterschiedlichem Beginn und verschiedener Ausprägung gibt, verläuft Neurodermitis nicht bei jedem Kind gleich. „Bei manchen Babys bleiben die Beschwerden über Jahre bestehen, bei vielen bessern sie sich jedoch noch vor der Pubertät deutlich oder verschwinden sogar vollständig“, sagt die Expertin. Hinzu kommt, dass es auch mildere Verläufe gibt. „Die Haut beruhigt sich schon nach kurzer Zeit und es bleibt oft lediglich eine erhöhte Empfindlichkeit zurück“, erklärt die Dermatologin weiter. „Betroffene entwickeln später beispielsweise leichter Ekzeme an den Augenlidern oder Händen.“ Umgekehrt kann Neurodermitis auch erst im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter erstmals auftreten.
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Wie wird Neurodermitis bei Babys und Kindern behandelt?
Experten unterscheiden zwischen einer milden, moderaten und schweren Neurodermitis. Die Therapie richtet sich immer nach dem Schweregrad der Erkrankung. Europäische Behandlungsempfehlungen geben Orientierung darüber, welche Maßnahmen in welcher Situation sinnvoll sind. „Heute steht vor allem ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Eltern wird entschieden, welche Hautpflege, welche entzündungshemmenden Therapien und welche weiteren Maßnahmen für das jeweilige Kind am besten geeignet sind. Ziel ist es, die Hautbarriere zu stärken, Entzündungen zu kontrollieren und Schübe möglichst zu verhindern, damit sich die Haut langfristig beruhigen kann“, so die Dermatologin.
Was kann ich tun, wenn mein Kind einen starken Juckreiz hat?
„So schwer es auch fällt: Eltern sollten ihr Kind möglichst davon abhalten, die betroffenen Hautstellen zu kratzen. Denn das Kratzen schädigt die ohnehin geschwächte Hautbarriere zusätzlich und kann Entzündungen verstärken“, erklärt Dr.in med. Christine Wagger. Zudem kann sich das Kratzen mit der Zeit zur Gewohnheit entwickeln – viele Kinder kratzen sich dann unbewusst, sogar im Schlaf.
Um starken Juckreiz zu lindern, sollte die Haut maximal sanft gerieben werden. Kühlende Cremes, die beispielsweise Menthol enthalten, können zusätzlich für Erleichterung sorgen. Auch feuchte Umschläge haben sich bewährt. „Dazu ein feuchtes Tuch auf die betroffene Haut legen und mit einem trockenen Tuch abdecken. Die kühlende Wirkung kann den Juckreiz lindern und die Entzündung beruhigen“, empfiehlt die Ärztin.
Lässt der Juckreiz dennoch nicht nach, können nach ärztlicher Rücksprache auch Antihistaminika der zweiten Generation infrage kommen. Vorsicht ist hingegen bei pflanzlichen Produkten oder Kräuterpräparaten geboten: „Auch wenn sie oft mit einer raschen Linderung werben, können manche Inhaltsstoffe Allergien auslösen oder die empfindliche Haut zusätzlich reizen. Gerade bei Kindern mit Neurodermitis sollten Pflege- und Therapieprodukte daher sorgfältig ausgewählt werden.“
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Welche Cremen helfen bei Neurodermitis bei Babys und Kindern?
Die Basis jeder Neurodermitis-Behandlung ist eine konsequente Hautpflege. Eine gute Basispflege hilft dabei, die Hautbarriere zu stärken und die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren. Dafür müssen es nicht unbedingt Produkte aus der Apotheke sein – auch in der Drogerie gibt es gut formulierte Pflegeprodukte für empfindliche Haut.
Sinnvoll sind Cremes mit Inhaltsstoffen wie Glycerin, das Feuchtigkeit bindet, oder Ceramiden. Diese den hauteigenen Fetten nachempfundenen Lipide unterstützen die Haut dabei, ihre natürliche Schutzbarriere wieder aufzubauen.
Reicht die Basispflege allein nicht aus, können in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt vorübergehend entzündungshemmende Cremes eingesetzt werden, um einen akuten Schub zu behandeln.
Neurodermitis bei Babys und Kindern: 3 Tipps der Dermatologin
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Auf hautfreundliche Kleidung setzen: Weiche, atmungsaktive Materialien wie Baumwolle sind besonders angenehm für empfindliche Haut. Auch Seide kann eine gute Wahl sein, da sie die Haut angenehm kühlt und Reibung reduziert.
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Das Schlafzimmer kühl halten: Eine eher kühle Raumtemperatur kann den Juckreiz lindern und für einen ruhigeren Schlaf sorgen – vor allem während eines akuten Neurodermitis-Schubs.
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Allergene möglichst reduzieren: Besteht eine Allergie gegen Tierhaare, sollten Katzen oder Hunde möglichst nicht in den Wohnräumen leben. Tierhaare können die Beschwerden verstärken und Neurodermitis-Schübe begünstigen.
Diese Produkte von dm helfen bei Neurodermitis
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