Ob vegan gesund ist, darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist aber: Aktuell ernähren sich weltweit rund eine Milliarde Menschen vegetarisch oder vegan – Tendenz steigend. Weil immer mehr Menschen als Vegetarier auf die fleischlose Ernährung setzen, haben wir recherchiert und ein paar verblüffende Fakten gesammelt: Wussten Sie zum Beispiel, dass sich die „Fleischfresser“ unter uns unter Umständen klimafreundlicher ernähren als so mancher Vegetarier?

5 Dinge, die wir noch nicht über Vegetarier, Veganer & ihre Ernährung wussten

  1. Butter ist klimaschädlicher als Fleisch

    Sie haben richtig gelesen! Die Herstellung von Butter verursacht laut einem Umweltgutachten 23,7 kg CO2-Emissionen. Das sind fast 9 kg mehr als die umweltschädlichste Fleischsorte: Rindfleisch – mit 15 kg. Auch Käse liegt mit 8,5 kg CO2-Emissionen noch weit über Geflügel mit etwa 3,5 kg. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Für die Herstellung von Butter und Käse braucht man viel Milch von vielen Kühen, die nicht nur Methan freisetzen, sondern auch Kraftfutter fressen. Für gewöhnlich mit: Soja, und das wiederum wird aus Südamerika importiert, wo Regenwälder gerodet werden, um Anbauflächen dafür zu schaffen.

    Sollten wir also lieber vegan leben und ab und zu Fleisch essen, als uns vegetarisch zu ernähren? Jein! Denn Fakt ist: Wir konsumieren jährlich etwa 60 kg Fleisch – und nur 5,5 kg Butter bzw. 21,8 kg Käse, sagt statista.com. Somit schlägt Fleisch – zumindest bei durchschnittlichem Konsum – letztlich schwerer zu Buche. Vegetarier können mit ihrer Ernährung also weitermachen wie bisher.

  2. Vegetarier sind schlauer

    Glauben Sie nicht? Ist aber so: Je höher der IQ eines Kindes, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses im Erwachsenenalter Vegetarier wird! Das fanden Wissenschaftler einer britischen Universität heraus. Ein Unterschied beim IQ von 15 Prozent erhöhe demnach die Wahrscheinlichkeit, Vegetarier zu werden, um 38 Prozent.