Sommerzeit ist Barfußzeit
Wirkt sich auf alle Organe aus

Wie die Fußreflexmassage auf den Körper wirkt

Kleine Wehwechen wie Kopfschmerzen oder Magenprobleme mit einer Fußreflexmassage behandeln: Ja, das geht! Werden die Druckpunkte an den Füßen gezielt massiert, entfaltet sich die positive Wirkung der Fußreflexzonenmassage. Und so geht’s:

Sommerzeit ist Barfußzeit. Jetzt stehen die Füße im Mittelpunkt. Sie werden eingecremt, eingeölt und massiert. Während eine normale Fußmassage „nur“ entspannt, behandelt eine Fußreflexzonenmassage indirekt auch andere Wehwehchen im Körper. Als eine der ältesten Heilmethoden der Welt wird sie eingesetzt, um Spannungszustände in den jeweiligen Organen oder Körperbereichen zu lösen. Je nach Anwendung können sie beruhigend oder anregend sein. Wissenschaftlich ist die Wirkung der Fußreflexmassage zwar nicht umfangreich bewiesen, es gibt aber einzelne Studien und Berichte über positive Wirkungen.

Fußreflexzonenmassage: So funktioniert sie

Jeder Bereich im Körper ist mit einer Stelle am Fuß verbunden, hat also eine Reflexzone. Bei der Fußreflexzonenmassage wird durch Druck auf diese Stelle ein Impuls vom Fuß in das jeweilige Organ oder Gelenk geschickt. Dieses wird über die Nervenbahnen stimuliert und die Durchblutung verstärkt sich. Mit dieser alternativen Therapieform sollen Selbstheilungsprozesse, die oft lang blockiert waren, wieder aktiviert werden.

Das Besondere an der Fußreflexmassage: Es wird nicht direkt da angesetzt, wo man Probleme hat – etwa bei Rückenschmerzen am Rücken. Die Wirkung der Fußreflexzonenmassage ist indirekt, weil sie von den Druckpunkten am Fuß ausgeht. Daher wird ihr nachgesagt, besonders sanft und gut verträglich zu sein. Der Therapeut oder Heilmasseur erkennt, welche Punkte am Fuß auffällig oder verhärtet sind. Genau an diesen Reflexzonen setzt er in der Folge gezielte Druckmassagen an – und so kommt es zu der Wirkung der Fußreflexmassage.

Fußreflexzonen: So sind sie mit den Organen verbunden

Jedem Druckpunkt am linken und rechten Fuß sind jeweils bestimmte Organe, Nerven, Muskeln, Knochen oder Gelenke zugeordnet – die Reflexzonen:

  • Die Zehen spiegeln den Kopfbereich wider
  • Vorfuß und Ballen stehen für Schulter und Brustkorb
  • der Mittelfuß ist mit dem Bauch und Rücken verbunden
  • die Ferse mit dem Beckenbereich
  • Ein Druckpunkt im Bereich des großen Zehs soll indirekt auf die Hirnhälfte der gleichen Seite wirken
  • Ein Punkt in der Innenseite des Fußes soll mit der Wirbelsäule verbunden sein.
  • Unter anderem sind auch Schilddrüse, Lunge, Herz, Augen, Ohren, Nasennebenhöhlen, Leber, Gallenblase, Magen und Nieren mit Reflexzonen an den Füßen verbunden.

 

Fußreflexmassage: So wirkt sie

Es gibt viele Fußreflexzonen, also auch viele mögliche Wirkungen der Fußreflexzonenmassage. Sie reichen von der Linderung von Rückenschmerzen über die Abschwächung von Verdauungsproblemen bis hin zu Bekämpfung von Kopfweh und Verspannungen. Auch bei Stoffwechselstörungen, Hautleiden, Herz-Kreislauf-Problemen, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Leiden, Gelenkerkrankungen sowie Problemen mit Blase und Niere kann eine Fußreflexmassage eine alternative oder zusätzliche Behandlungsform sein. Darüber hinaus profitieren möglicherweise auch Menschen, die seelisch unruhig oder emotional unausgeglichen sind, von einer Fußreflexzonenmassage. Der Grund dafür ist, dass Füße, Organe, Rückenmark, Gehirn und Kopf über Nervenbahnen miteinander verbunden sind. Bei Stress, Erschöpfung oder Schlafproblemen kann die Reflexzonenmassage deshalb ebenso angewendet werden.

Teilen: Artikel bei Facebook teilen Artikel bei Whatsapp teilen Artikel URL kopieren
Anzeige
Anzeige
Anzeige