Auch im Winter muss niemand auf sein Sportprogramm verzichten. Wichtig ist, dass Sie sich darüber bewusst sind, dass Laufen im Winter anders aussehen darf als in der warmen Jahreszeit (genau wie draußen Baden à la Wim-Hof-Methode übrigens). Schon 15 Minuten Bewegung sind besser als als Couchpotato auf dem Sofa zu versauern – das können Sie danach immer noch machen (und haben es sich dann sogar so richtig verdient!)

Schnappen Sie sich Ihre beste Freundin und machen Sie beim gemeinsamen Laufen den Kopf frei. Wer sich jetzt überwindet und mit dem neuen Sportprogramm beginnt, kommt gesünder durch die kalte Jahreszeit!

Laufen im Winter – auf diese Dinge sollten Sie achten

Ein Training über zehn Grad minus stellt kein Problem für den Körper dar. Hier kommt es einfach nur auf die passende Kleidung und die richtige Vorgehensweise an.

  1. Die richtige Ausrüstung

    – Kleidung: Wann, wenn nicht beim Sport gilt das Zwiebelprinzip. Die richtige Kleidung ist das A und O. Atmungsaktive Funktionskleidung aus Mikrofaser sorgt dafür, dass Schweiß schnell vom Körper weg nach außen transportiert wird. So kühlt die Haut beim Schwitzen nicht zu sehr ab. Darauf achten, dass zumindest die erste Schicht (die dem Körper am nächsten ist) eng anliegt. Ist hier zu viel Luft, kühlt der Körper immer wieder aus und man kann schnell krank werden. Beim Einpacken gilt laut Experten: Wer beim vor die Tür gehen leicht fröstelt, liegt mit der Kleidungswahl genau richtig, denn beim Laufen wird uns sowieso schnell warm.

    – Sonstige Körperbedeckung: Ein großer Teil der Körperwärme wird über den Kopf abgegeben. Deshalb gilt: Haube oder mindestens Stirnband nicht vergessen. Wer mit kalten Händen zu kämpfen hat, liegt auch bei Handschuhen nie falsch. Fürchten Sie sich vor kalter Luft in der Lunge, hilft ein Schlauchtuch vor Nase und Mund.

    – Schuhe: Auf dem nassen und oft rutschigen Untergrund sind Laufschuhe mit gutem Sohlenprofil essenziell, zusätzlich sollten sie atmungsaktiv und wasserabweisend sein.

    – Reflektoren: Damit Sie auch sicher unterwegs sind, achten Sie auf Reflektoren an Schuhen und Bekleidung.

  2. Atmung und Trinken

    Die richtige Atmung ist im Sommer und im Winter gleich wichtig. Halstuch oder Schal schützen vor Kälte. So kann sich die Atemluft ein wenig erwärmen und befeuchten, bevor sie in die Lunge gelangt. Langsames Luftholen und Atmen durch die Nase entlastet vor allem im Winter die Bronchien. Ist die Luft so richtig kalt, am besten gar nicht mehr durch den Mund atmen und nicht überanstrengen.

    Auch, wenn das Durstgefühl bei Kälte vielleicht ausbleibt: Im Winter verliert der Körper beim Sport Flüssigkeit. Vergessen Sie deshalb nicht auf ausreichendes Trinken.