Die Intensität der Heilwirkung von Manuka-Honig hängt ab von seinem MGO-Wert.
Wundermittel im Arzneischrank

Manuka-Honig: 7 Gründe, warum er in jeden Haushalt gehört

Er schmeckt nicht nur köstlich auf Brot, sondern soll auch ein echtes Wundermittel sein: Wozu Manuka-Honig gut ist? Und warum er auch in Ihre Hausapotheke gehört? Sagen wir Ihnen!

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, glauben schon seit Jahrhunderten an die heilende Wirkung von Manuka-Honig: So soll er entzündungshemmend und wundheilend wirken. Da die Heilwirkung von Manuka-Honig vielfältig sein soll und die Nachfrage viel größer ist als das Angebot, zahlen Käufer nicht gerade wenig für den süßen Aufstrich. Doch der Honig ist sein Geld allemal wert.

Wozu kann Manuka-Honig gut sein?

Wissenschaftliche Beweise für die Heilwirkung, also wozu Manuka-Honig konkret gut ist, gibt es zwar bislang nicht. Doch eines ist gewiss: Manuka ist besonders, denn: Das antibakterielle Zuckerabbauprodukt Methyglyoxal (MGO) ist wesentlich stärker enthalten ist, als in allen anderen Honigsorten. Normale Honige enthalten 0 bis 20mg MGO/kg, in Manuka wurden bis zu 800 mg/kg entdeckt. Aber Vorsicht! Eine höhere MGO-Konzentration heißt nicht gleich bessere Heilwirkung.

Manuka-Honig: Wieviel MGO sind unbedenklich?

Ein MGO-Wert ab 300 mg pro Kilogramm sei laut Lebensmitteltechniker Thomas Henle, der 2006 mit seinem Team den einzigartigen Manukafaktor UMF aufdeckte, „für den menschlichen Organismus (…) möglicherweise nicht mehr unbedenklich“. Besonders wirksam sei der Honig laut Henle ab einem Wert von 100mg/kg. Es empfiehlt sich daher ein Honig mit MGO-Gehalt zwischen 100 und 250.

Die Echtheit von Manuka erkennen Sie übrigens am Prüfsiegel MGO (oder UMF). Die Zahl dahinter gibt die MGO-Konzentration (oder den UMF-Wert) an – zum Beispiel MGO250+. Der Manuka-Honig, den Sie bei dm erhalten, hat einen Wert von MGO100.

 

Wirkungsweise von Manuka-Honig

  1. Akne

    Der Honig vom anderen Ende der Welt soll entzündungshemmend wirken und wundheilend. Tipp: Tragen Sie bei Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte ein wenig auf die betroffene Stelle auf. Manuka-Honig soll den Juckreiz lindern und die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.

  2. Karies

    Ja, Sie haben richtig gelesen. Die meisten Honigarten fördern auf Grund des hohen Zuckergehaltes Karies – nicht so der Manuka-Honig. Denn: Der Inhaltstoff Methyglyoxal (kurz: MGO) ist in wesentlich stärkerer Konzentration vorhanden. Daher wird dem Wunderhonig nachgesagt, womöglich vorbeugend gegen Parodontitis sowie Karies wirken zu können. Die regelmäßige Einnahme soll also die Zahngesundheit verbessern.

  3. Magen- und Darmbeschwerden

    Der Honig soll im Magen-Darm-Trakt seine antibakterielle und entzündungshemmende Superkraft entfalten und gut gegen Bakterien sein, die die Magensäure nicht zersetzen kann. Zusätzlich sagt man ihm nach, bei regelmäßigem Verzehr auch die Darmflora zu stärken.

  4. Leichte Verbrennungen

    Die wundheilende Eigenschaft von Manuka-Honig ist längst von den Maori entdeckt und genutzt worden. Bei einer leicht verbrannten Hautstelle kann der Honig daher unterstützend wirken.

  5. Fußpilz

    Die Anwendung ist denkbar einfach: Ein wenig Honig auf betroffene Stellen reiben und einwirken lassen. Angeblich soll Manuka-Honig dank seiner antimykotischen Wirkung dem Fußpilz den Garaus machen. Probieren Sie es einmal aus.

  6. Erkältung

    Dass Honig im Allgemeinen wegen seiner antibakteriellen Wirkung gut bei Erkältung ist, wissen wir. Auch Manuka macht da keine Ausnahme und soll bei einer winterbedingten Verkühlung beruhigend wirken.

  7. Immunsystem

    Besonders in der kalten Jahreszeit fangen wir uns leicht Bakterien ein und werden krank. Nun ist Manuka-Honig kein Allheilmittel, dank dem Sie nie mehr krank werden. Aber Sie können Ihr Immunsystem womöglich unterstützen, indem Sie im Winter täglich Manuka-Honig in den Tee oder aufs Semmerl geben oder einen Löffel pur einnehmen.

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