In der Sonne liegen und die warmen Temperaturen genießen: Was der Seele guttut ist für Haut und Haar nicht ganz unbedenklich. Denn während die meisten von uns ihren Körper beim Sonnenbaden pflichtbewusst mit einem Lichtschutzfaktor versorgen, wird unser Haupt leider häufig vernachlässigt. Dabei brauchen auch unsere Kopfhaut und unsere Haare einen Sonnenschutz vor den UV-Strahlen der Sonne.

Anders als unsere Haut mit einem Sonnenbrand (oder einer Sonnenallergie), reagieren die Haare nicht sofort auf ungeschütztes Sonnenbaden. Die Schädigung wird erst sichtbar, nachdem sie in der Schuppenschicht unserer Haarfasern bereits passierte. Durch intensive Sonneneinstrahlung (und auch, wenn die Sonnencreme ihre Wirkung verliert) kann die Keratinstruktur geschwächt werden, es kommt zu Haarbruch. Plus: Die Haarspitzen werden dabei anfälliger für Spliss. Zudem bleicht das Sonnenlicht den natürlichen Farbstoff unserer Haare aus ­- ähnlich wie eine Coloration.

Warum Sonnenschutz für die Haare so wichtig ist

  1. Rückstände aus Chlor- und Salzwasser schädigen

    Anders als unsere Haut können wir unsere Haare kaum komplett vor Sonneneinstrahlung schützen. Wenn wir also nach den Corona-Zeiten wieder in den Pool oder ins Meer springen können: Bitte nach dem Schwimmen wenn möglich die Haare mit frischem Süßwasser oder mitgebrachtem Leitungswasser abspülen, um die Rückstände zu entfernen. Denn während Chlor helles oder coloriertes Haar verfärben kann, greifen Salzrückstände die Haarstruktur an und rauen sie auf. Nach dem Abspülen sollten Sie die Haare daher mit einem pflegenden UV-Spray einsprühen. Abends den Sonnenschutz wieder mit ein wenig Shampoo auswaschen.