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Undercut: So sieht er an Frauen gut aus!

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Undercut: So sieht er an Frauen gut aus!

Ob bei langen Haaren oder bei einem Kurzhaarschnitt: Der Undercut sorgt für den richtigen Styling-Kick und zeigt sich bei Frauen überraschend vielseitig.
Der Undercut liegt nicht nur bei Männerfrisuren im Trend. Auch Frauen setzen bei ihrem Haarschnitt immer öfter auf die Kombination aus ganz kurz und lang. Das bringt ungeahnte Freiheiten beim Styling.  


Was ist ein Undercut?

Beim Undercut werden die Haare im unteren Drittel des Hinterkopfs und an den Seiten viel kürzer geschnitten als beim Rest der Frisur, teilweise sogar abrasiert. Das Deckhaar bleibt lang und fällt über die gekürzten Stellen. Das macht den Look vielseitig und ist für jene idel, die sich nicht von ihrer gesamten Mähne trennen können. 

Undercuts und Sidecuts müssen regelmäßig (alle vier bis fünf Wochen) vom Profi nachgeschnitten werden, damit die Fasson bleibt und die Frisur sauber und gepflegt aussieht.


Was ist der Unterschied zwischen Undercut und Sidecut?

Beim Undercut kommen Schere und Rasierapparat rundherum zum Einsatz, beim Sidecut lediglich an den Seiten. Das Deckhaar bleibt in beiden Fällen stehen. Die Looks sind alltagstauglich, wenn die Haare offen getragen werden. Das Deckhaar fällt dann einfach über die Cuts und macht sie unsichtbar.
 

Muss ein Undercut immer extrem geschnitten sein?

Nein! „Sobald ich in einem Haarschnitt unverbundene Teile habe, sprechen Sie von einem Undercut“, sagt dm Qualitätstrainerin Renate Harrer. Der Cut wird von Friseuren in erster Linie eingesetzt, um Volumen zu reduzieren

Bestes Beispiel dafür ist der klassische Bob: Hier wird im Nacken um einiges kürzer geschnitten oder ausrasiert, damit die Frisur richtig sitzt und so den grafischen Look unterstützt, etwa beim angesagten Ultra Short Bob. 


Gibt es beim Undercut eine Light-Variante?

Wer sich nicht ganz sicher ist, beginnt erst einmal mit einem schmalen Streifen am Hinterkopf. Denn eins ist klar: Die Haare sind schnell ab, aber beim Nachwachsen heißt das Zauberwort Geduld. Im Durchschnitt wachsen Haare etwa 1,5 Zentimeter pro Monat. Bis die Länge der restlichen Haare wieder erreicht wird, dauert das eben seine Zeit. 

Tipp der dm Expertin: „Tragen Sie bei langen Haaren in der Übergangszeit tiefsitzende Frisuren wie einen Knoten oder einen Pferdeschwanz.“


Klappt ein Undercut auch bei feinem Haar?

Wer Haare am Hinterkopf und/oder an den Seiten extrem kurz schneidet oder abrasiert, verliert Volumen. Volle Mähne plus Undercut – diese Rechnung geht nur bei Menschen mit sehr vielen und festen Haaren auf! Renate Harrer rät daher bei sehr feinen Haaren vom Undercut ab – und lieber zu einem Volumenschnitt. „Denn Sie brauchen die Menge, damit überhaupt Volumen zustande kommt.“


Wem steht ein Undercut?

Grundsätzlich ist es ein Schnitt, der vor allem kantigen Gesichtsformen eine gewisse Härte gibt. Bei weichen Gesichtszügen wirkt der Kontrast sehr attraktiv. Mit Accessoires wie Haarschmuck und -bändern können Sie spielen, um die Frisur persönlichen Stimmungen und Anlässen anzupassen. 


Wie style ich den Undercut?

Der Look wirkt bei jeder Haarlänge! Auch kurze Schnitte bekommen ein echtes Style-Upgrade – etwa mit einem sleeken Wet Look, bei dem das Haar mit Gel nach hinten oder zur Seite frisiert wird, oder auch in einer soften Variante mit leichten Wellen. Bei langen Haaren gibt’s eine Menge Varianten: von ganz unsichtbar mit offenen Haaren bis zum Edgy Style mit hochgebundenem Bun.