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Müll vermeiden: 7 Tipps für weniger Abfall im Alltag
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Müll vermeiden & Mehrweg nutzen

Müll vermeiden: 7 Tipps für weniger Abfall im Alltag

Zusammenfassung In Österreich fallen jährlich rund 4,5 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle an, davon sind 1,7 Millionen Tonnen Rest- und Sperrmüll. Jeder kann im Alltag Müll reduzieren. Hier sind sieben Tipps: 1. Verwenden Sie Mehrwegprodukte statt Einwegartikel, wie wiederverwendbare Trinkflaschen und Einkaufsbeutel. 2. Reparieren statt wegwerfen, nutzen Sie Repair-Cafés und den Reparaturbonus. 3. Nutzen Sie Nachfüllprodukte, um Verpackungsmaterial zu sparen. 4. Vermeiden Sie unnötige Verpackungen, indem Sie feste Kosmetikprodukte kaufen. 5. Kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen, und planen Sie Ihre Einkäufe. 6. Bestellen Sie Werbeprospekte ab, um Papierabfall zu vermeiden. 7. Verwenden Sie Dinge weiter oder gestalten Sie sie um, bevor Sie sie entsorgen.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Nach kurzer Zeit quillt schon wieder der Mülleimer über. Doch wie können wir Müll vermeiden, ohne unser komplettes Leben auf den Kopf zu stellen? Mit diesen einfachen Alltagstipps klappt’s!

Die Zahlen des Umweltbundesamtes sind eindeutig: In Österreich fällt viel Abfall an. Pro Jahr entstehen hierzulande rund 4,5 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle, davon entfallen 1,7 Millionen Tonnen auf Restmüll und Sperrmüll. Das sind etwa 500 Kilogramm Hausmüll pro Kopf und pro Jahr. Das verursacht Aufwand: Alles, was im Müll landet, musste zuvor produziert, transportiert und später recycelt oder entsorgt werden. Und auch danach verursacht Abfall Aufwand beim Recycling und – wo das nicht möglich ist – bei der Entsorgung. Wer Müll vermeidet, kann dazu beitragen, weniger Einwegprodukte zu verbrauchen und den Aufwand für Sammlung, Recycling und Entsorgung zu verringern. Mit einigen Tipps und Tricks kann jede und jeder Einzelne im Alltag weniger Abfall verursachen.

7 Tipps, wie wir im Alltag Müll vermeiden können

1. Mehrweg statt Einweg

Besonders wenn wir unterwegs sind, produzieren wir unbedacht Müll: Daher sollten wir immer eine Trinkflasche zum Wiederbefüllen und ein Einkaufssackerl aus Stoff für Spontankäufe im Rucksack dabei haben. Für Obst und Gemüse greifen wir besser zum Einkaufsnetz als zum Plastiksackerl. Auch im Badezimmer lässt sich Einwegmüll reduzieren. Immer beliebter bei Frauen werden Menstruationstassen: Die Cups aus medizinischem Silikon sind auswaschbar und lassen sich jahrelang wiederverwenden. Zudem gibt es mittlerweile waschbare Stoffbinden oder Periodenslips. Einweg-Wattepads lassen sich einfach durch waschbare Abschminkpads aus Mikrofaser ersetzen. Und was das feuchte Toilettenpapier betrifft: Ja, es ist praktisch, gerade Eltern mit Babys verwenden häufig Feuchttücher. Doch als Alternative, auch Babys Haut zuliebe, können wir die Tücher durch einen weichen, feuchten Waschlappen ersetzen – zumindest daheim.

2. Reparieren statt wegwerfen

Oft lassen sich kaputte Dinge mit wenigen Handgriffen selbst reparieren – Anleitungen und Tutorials gibt es im Internet zuhauf. Wer es sich nicht zutraut, kann in einem Repair-Café um Hilfe fragen und sich einige Tricks zeigen lassen. Übrigens: Wer sein kaputtes Elektrogerät nicht entsorgt, sondern reparieren lässt, kann dafür eine Förderung beantragen – seit April 2022 gibt es österreichweit einen Reparaturbonus.

3. Nachfüllprodukte verwenden

Viele Reinigungsmittel für den Haushalt, Duschgels, Shampoos und Seifen gibt es mittlerweile in Nachfüllbeuteln. Je nach Produkt können diese weniger Verpackungsmaterial benötigen als der erneute Kauf einer Originalverpackung. So lässt sich zwar nicht der gesamte Müll vermeiden, aber Verpackungsplastik kann je nach Produkt reduziert werden. In 126 dm drogerie markt Filialen gibt es eigene Nachfüllstationen für Wasch- und Geschirrspülmittel der Marke Planet Pure, die in Vorarlberg hergestellt werden. Immer beliebter in größeren Städten sind sogenannte Unverpacktläden, wo man Lebensmittel in mitgebrachte Behälter abfüllen kann.

4. Unnötige Verpackungen vermeiden

Viele Verpackungen bestehen aus Kunststoff, besonders im Bereich der Lebensmittel und der Kosmetikprodukte. Bei Letzteren kann man alternativ zu festen Produkten in Kartonagen greifen: So lässt sich Verpackungsplastik bei der Körperpflege reduzieren. Ob Seife, Shampoo, Conditioner, Körperpflege oder Zahnpflege – die Palette an festen Kosmetikprodukten ist mittlerweile erstaunlich lang. Auch wenn es anfangs etwas Gewöhnung erfordert, ausprobieren lohnt sich. Die festen Produkte sind sehr ergiebig und kompakt, das macht sie auch zu praktischen Reisebegleitern. Verpackungen aus Monomaterial können die Sortierung und das Recycling erleichtern, sofern sie korrekt entsorgt werden und für das jeweilige Material eine passende Recyclingstruktur vorhanden ist. Zudem können wir darauf achten, bei unverderblichen Produkten eine große statt mehrere kleinere Packungen zu kaufen – das ist in der Regel sogar kostengünstiger.

5. Nur das kaufen, was man wirklich braucht

Angefangen bei dem neuen Pullover, den wir dann nur wenige Male tragen, weil er uns doch nicht so gut steht, bis hin zur Bohrmaschine, die wir nur selten benutzen: Eine Neuanschaffung sollten wir immer gut überdenken. Bei Kleidung lohnt es sich, im Secondhand-Laden zu shoppen oder eine Kleidertausch-Party im Freundeskreis zu veranstalten. Geräte kann man sich ausleihen – entweder beim Nachbarn, wo man sich mit einem kleinen Dankeschön für die Gefälligkeit revanchiert, oder zum Beispiel gegen eine kleine Gebühr im Baumarkt. Weniger kaufen und somit Müll vermeiden – das gilt übrigens auch für unsere Lebensmittel. Mit einem Essensplan für die Woche und einer Einkaufsliste geraten wir nicht in Versuchung, Dinge einzukaufen, die dann im Kühlschrank vergammeln. Lebensmittelreste lassen sich auch in köstlichen Gerichten verwerten.

6. Werbeprospekte abbestellen

Unadressierte Werbung füllt nicht nur den Postkasten, sondern kann zusätzlichen Papierabfall verursachen. Denn mal ehrlich, wer von uns setzt sich tatsächlich hin, um aufmerksam Rabattaktionen & Co zu studieren? Die Prospekte finden sich oftmals in digitaler Form auf der jeweiligen Unternehmenswebsite. Positiver Nebeneffekt: So schauen wir nur bei jenen Unternehmen nach, bei denen wir auch regelmäßig einkaufen, und kommen nicht in Versuchung, weil wir irgendwo zufällig eine Rabattaktion entdecken. Bei der Umweltberatung kann man sich einfach einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber für den eigenen Postkasten zum Ausdrucken downloaden oder bestellen.

7. Dinge weiterverwenden und umfunktionieren

Manche Gegenstände lassen sich weiterverwenden oder umfunktionieren, bevor sie entsorgt werden. Unseren Abfall können wir oft wiederverwenden: Ein leeres Gurkenglas wird zum Behälter für Linsen, Quinoa & Co. Aus einer alten Leiter lässt sich ein originelles Regal für den Balkon basteln, auf dem wir unsere Blumentöpfe aufhängen können. Aus alten T-Shirts lässt sich eine Einkaufstasche nähen. Auch das Internet bietet zahlreiche DIY-Ideen, wie wir aus Müll Neues schaffen können.

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