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Richtiger BH: Die besten Profi-Tipps für den BH-Kauf
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Damit alles perfekt sitzt!

Richtiger BH: Die besten Profi-Tipps für den BH-Kauf

Zusammenfassung Ein gut sitzender BH bietet Komfort und Halt. Der moderne BH hat sich seit dem 20. Jahrhundert stark entwickelt. Es gibt verschiedene BH-Formen für unterschiedliche Bedürfnisse: T-Shirt-BHs sind glatt und unauffällig, Bügel-BHs bieten gute Form und Halt, bügellose BHs sind bequem, Balconette-BHs heben die Brust leicht an, Push-up-BHs verleihen ein volleres Dekolleté, Plunge-BHs passen zu tiefen V-Ausschnitten, Soft-BHs sind weich, Bralettes sind leicht, Sport-BHs reduzieren Bewegung, Minimizer-BHs lassen große Brüste kleiner wirken, Still-BHs erleichtern das Stillen, und Bustiers sind bequem und nahtlos. Ein BH ohne Bügel sollte gut sitzen und die Brust stützen.

Diese Zusammenfassung wurde mit KI erstellt und menschlich kontrolliert

Ein gut sitzender BH ist viel mehr als nur ein Kleidungsstück: Er sorgt für Komfort, Halt und ein angenehmes Tragegefühl im Alltag. Doch wie finde ich die richtige BH-Größe und welche Modelle brauche ich eigentlich? Hier verrät eine Dessousverkäuferin ihre besten Tipps und Tricks …

Der BH, wie wir ihn heute kennen, hat eine lange Entwicklung hinter sich. Bereits in der Antike nutzten Frauen Stoffbänder, um die Brust zu stützen. Über viele Jahrhunderte hinweg prägte jedoch das Korsett die Damenmode. Es formte die Figur, war aber oft unbequem und schränkte die Bewegungsfreiheit ein. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich der moderne Büstenhalter durch. Als Wegbereiterin gilt die Amerikanerin Mary Phelps Jacob, die 1914 einen leichten, zweiteiligen BH patentieren ließ – eine deutlich angenehmere Alternative zum Korsett. In den folgenden Jahrzehnten wurde der BH kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Materialien, unterschiedliche Schnitte und innovative Technologien sorgten dafür, dass Komfort, Halt und Passform immer weiter verbessert wurden. Heute gibt es für nahezu jede Brustform, jede Konfektionsgröße und jeden Anlass den passenden BH.

Welche BH-Formen gibt es?

Je nach Hersteller und Kollektion werden verschiedene Bezeichnungen verwendet oder Modelle miteinander kombiniert. Das sind die wichtigsten BH-Formen:

  • T-Shirt-BH: Er besitzt glatte, meist leicht vorgeformte Cups und zeichnet sich unter enger Kleidung kaum ab.
  • Bügel-BH: Er bietet besonders guten Halt und formt die Brust sanft. Die eingearbeiteten Bügel sorgen für eine schöne, definierte Form.
  • Bügelloser BH: Dieser BH verzichtet auf Bügel und überzeugt durch hohen Tragekomfort.
  • Balconette-BH: Typisch sind waagerecht geschnittene Cups, die maximal drei Viertel der Brust bedecken und sie leicht anheben.
  • Push-up-BH: Durch eingearbeitete Polster hebt der Push-up-BH die Brust an und sorgt für ein volleres Dekolleté.
  • Plunge-BH: Der Plunge-BH besitzt einen tiefen Mittelsteg und eignet sich perfekt für Oberteile und Kleider mit tiefem V-Ausschnitt.
  • Soft-BH: Weil sie besonders weich verarbeitet und häufig ohne Bügel oder Schale gefertigt sind, bieten sie maximalen Komfort.
  • Bralette: Das Bralette ist ein leichter BH ohne starke Formgebung, das einem Sport-BH ähnelt, aber häufig aus Spitze gefertig ist.
  • Sport-BH: Er schützt das Brustgewebe, indem er durch festen Halt die Bewegungen der Brust reduziert.
  • Minimizer-BH: Er sorgt für einen hohen Tragekomfort, guten Halt und lässt eine große Brust optisch kleiner wirken.
  • Still-BH: Die Cups lassen sich einfach öffnen, sodass das Baby gestillt werden kann, ohne die gesamte Brust entblößen zu müssen.
  • Bustier: Ein Bustier ist meist nahtlos und besonders bequem und ähnelt einem Sport-BH.

Wie sitzt ein BH ohne Bügel richtig?

Ein gut sitzender BH ohne Bügel bietet hohen Tragekomfort, ausreichend Halt und ein angenehmes Gefühl – auch über viele Stunden hinweg. Entscheidend ist, dass das Unterbrustband eng anliegt und den Großteil des Halts übernimmt. Es sollte waagerecht um den Körper verlaufen, ohne einzuschneiden oder nach oben zu rutschen. Die Körbchen sollten die Brust vollständig umschließen, ohne Falten zu werfen oder einzuschneiden. Der Stoff sollte glatt anliegen und die Brust natürlich formen. Die Träger dienen zur Feinanpassung: Sie sollten angenehm auf den Schultern liegen, ohne einzuschneiden oder herunterzurutschen.
Modelle mit breitem Unterbrustband, gut verarbeitetem Material und einer passgenauen Schnittform sorgen dafür, dass die Brust optimal unterstützt wird. Deshalb gilt auch hier: Die richtige Größe und eine professionelle Anpassung sind der Schlüssel zum perfekten Sitz.

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Die besten Tipps einer Dessous-Fachverkäuferin

Evi Ascher verkauft seit über 30 Jahren Dessous. Active Beauty verrät sie ihre besten Tipps und Tricks.

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Im Traditionsgeschäft Mode & Dessous Thurner im Tiroler Rattenberg
berät Evi Ascher seit über 30 Jahren und in vierter Generation Frauen
in Wäschefragen.

1. In Position

Wenn ein BH richtig sitzt, endet der Bügel hinter der Brust. Am Abschluss des Körbchens oben steht weder Stoff ab, noch quillt etwas heraus. Der Steg dazwischen sollte flach auf dem Brustbein liegen. Entscheidend für den Halt ist das Unterbrustband: Es trägt rund 80 Prozent der Stützfunktion und sollte am Rücken gerade verlaufen. Sind die Träger richtig eingestellt, sollten die Brustwarzen in der Mitte von Schulter und Ellenbogen sitzen.

2. Die Größen-Formel

Je nach Label und Material kann auch die BHGröße variieren, außerdem verändert sich der Busen – mit jeder Periode, jeder Schwangerschaft, in der Stillzeit oder Menopause. Die Zahl gibt den Unterbrust-Umfang in Zentimetern an, der Buchstabe die Körbchen-Größe, die sich aus der Differenz zum Brustumfang an der stärksten Stelle ergibt (AA ca. 12 cm, E ca. 23 cm). Übrigens: Die Kleidergröße sagt nichts über die BH-Größe aus.

3. Das Line-up

Fünf Modelle braucht die Frau: ein glattes Modell mit Memory-Schalen (aus Schaum), z. B. in Nude, das unter den meisten Kleidungsstücken (auchT-Shirts) unsichtbar bleibt. Für den Sommer: einensanft formenden Spacer-BH. Ein BH im Plunge-Schnitt (tief ausgeschnitten, mit tief sitzenden Schalen)ist für größere Dekolletés ideal, funktioniert bis zum D-Körbchen. Bei allen Laufsportarten empfiehlt sich ein fester Sport-BH, der das Bindegewebe stützt und Schwingungen abfängt. Auch ein trägerloses Modell sollte in der Wäscheschubladenicht fehlen.

4. Gut Ding will Pflege haben

Wer seine Unterwäsche bei 30 Grad Feinwäsche im Wäschesäckchen und ohne Weichspüler wäscht, hat länger Freude daran. Trotzdem sollte ein BH nach etwa anderthalb Jahren ausgetauscht werden.

5. In Form gebracht

Ein Miederbody modelliert Bauch, Taille und Hüften sanft, und anders als bei formenden Hosen zeichnen sich auch keine unschönen Übergänge ab. Ein nahtloser Slip sorgt für zusätzlichen Komfort.

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