Trockene Spitzen ade: Wie Arganöl Haut und Haare pflegt
Marokkanisches Beauty-Gold!

Arganöl für Haare & Haut: Wundermittel im Sommer

Es duftet leicht nussig, glänzt wie Gold und soll reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen sein: Wir sagen, warum gerade im Sommer Arganöl für Haare, Haut und Nägel perfekt pflegt.

Arganöl sollte – ebenso wie Haferflocken – in keinem Badezimmer fehlen, denn es hilft sanft und effektiv bei trockenem Haar, trockener Haut, Akne und soll sogar bei Sonnenbrand wohltuend wirken. Somit ist das Öl, das oft auch als flüssiges Gold bezeichnet wird, ein wunderbarer Begleiter für die Sommermonate.

Arganöl: Die Inhaltsstoffe machen das Öl so besonders

Arganöl enthält besonders viel Vitamin E, das bekannt ist für seine antioxidative Wirkung. Antioxidantien schützen die Haut vor freien Radikalen und können so unser Hautbild positiv beeinflussen. Zudem hat Arganöl einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, diese unterstützten den Hautstoffwechsel und regulieren den Feuchtigkeitshaushalt in den Zellen. Das Ergebnis: rosige, strahlende Haut. Arganöl ist für jeden Hauttyp geeignet, da es schnell einzieht, ohne zu fetten. Haare werden durch den großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Öl übrigens stark und geschmeidig.

Woher das Arganöl eigentlich kommt

Seinen Ursprung hat Arganöl im Südwesten von Marokko. Dort wird es von Berberfrauen aus den Kernen des Arganbaums gewonnen. Ein Arganbaum kann eine Familie mit (fast) allem versorgen, was diese zum Leben braucht: Das Arganöl dient als Speise- und Kosmetiköl, die Früchte als Nahrungsmittel, die Blätter als Futter für Tiere und das Fallholz als Brennholz.

Arganöl für Haare: 3 Tipps für den Sommer

Besonders ohnehin schon trockene Haare profitieren im Sommer vom pflegenden Arganöl. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind breit gefächert. Denn Arganöl können Sie als nährende Haarmaske, als leichte Pflege für die Spitzen und auch als UV-Schutz für die Haare beim Sonnenbaden anwenden. Es gibt unterschiedliche Arganöl-Produkte, manche speziell für Haare, andere auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Ein Öl allerdings können Sie immer für alles verwenden – und zwar pures Arganöl. Dieses reine Öl finden Sie in Online-Shops, aber auch in Feinkostläden wird es manchmal angeboten.

  1. Die Haarmaske

    Dazu benötigen Sie circa 4 EL Arganöl, je nach Haarlänge. Erwärmen Sie das Öl zwischen den Handflächen und verteilen Sie es im Haar. Sie können übrigens auch die Kopfhaut mit dem Öl massieren. Lassen Sie die Haarmaske dann am besten über Nacht einwirken und waschen Sie das Öl erst in der Früh mit mildem Shampoo aus. Damit Ihr Kopfpolster sauber bleibt, wickeln Sie am besten ein Mikrofasertuch oder ein altes T-Shirt um die Haare.

  1. Als Pflege für trockene Spitzen

    Hier müssen Sie aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Nehmen Sie lediglich ein paar Tropfen, erwärmen Sie das Öl wieder zwischen den Handflächen und verteilen Sie es in den Haarspitzen. Leichter ist es übrigens wenn die Haare nass sind, denn nasse Haare verzeihen eine Überdosierung des Öls leichter als trockene Haare.

  2. Als Sonnenschutz

    Auch Haare brauchen Sonnenschutz. Wer aufgrund fragwürdiger Inhaltsstoffe keine herkömmlichen Beauty-Produkte verwenden möchte, ist mit Arganöl bestens beraten. Verteilen Sie eine kleine Menge davon gleichmäßig in den Haaren. Das Öl legt sich um die Haare, schützt somit vor Sonne, Salz- & Chlorwasser und pflegt zugleich.

Arganöl für die Haut: Gut gegen Hitzepickel

Arganöl ist für Körper und Gesicht gleichermaßen gut geeignet. Aufgrund seines hohen Vitamin-E-Gehalts soll es hautstraffend wirken. Regelmäßige Massagen mit Arganöl bereiten die Haut also perfekt auf die Bikini-Saison vor. Das Öl wirkt zudem antibakteriell und ist somit ideal für alle, die im Gesicht unter Hitzepickeln leiden oder nach dem Rasieren Probleme mit Rasierpickeln haben.

Arganöl nach Sonnenbrand

Der Alleskönner Arganöl bringt von Natur aus den LSF (Lichtschutzfaktor) 3 mit. Dieser entsteht durch die Verbindung von Vitamin-E-Verbindungen und der im Öl enthaltenen Ferulasäure. Ferulasäure ist übrigens ein besonders effektiver Wirkstoff für gestresste Sommerhaut, denn sie ist (wie auch Vitamin E) antioxidativ und schützt vor freien Radikalen. Dennoch sollten Sie natürlich nie auf herkömmlichen Sonnenschutz verzichten.

Tipp: Bei Sonnenbrand ist Arganöl eine gute Pflege, denn es beruhigt und fördert die Erholung der Haut. Auch hier wirken wieder die Vitamin-E-Verbindungen und ungesättigte Fettsäuren als Radikalfänger, schützen und fördern so die Regeneration der Zellen.

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