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Clean Beauty: Warum wir nun Babypflege verwenden

Angesagt: puristische Beauty-Produkte

Clean Beauty: Warum wir nun Babypflege verwenden

Kosmetikprodukte mit möglichst wenig Inhaltsstoffen sind gerade angesagt. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem Begriff Clean Beauty und welche Alternative gibt es?

Vegan, tierversuchsfrei, nachhaltig und frei von Mikroplastik und Co: Die Wunschliste an Kosmetikprodukte wird immer länger. Und die Beauty-Industrie zieht mit, denn Clean Beauty ist angesagt. Auch deshalb werden übrigens Babypflegeprodukte als Pflege für Erwachsene immer beliebter.

Clean Beauty: Was hinter der Bewegung steckt

Geboren wurde der Begriff „Clean Beauty“ in den USA. Es gibt aber keine fixe Definition oder einen festgeschriebenen Standard, welche Produkte denn nun „sauber“ sind. Darum sind Beschreibungen wie „grün“ und „natürlich“ immer zu hinterfragen. Und Produkte, die damit werben „frei von Chemie“ zu sein, sollten Sie ebenfalls kritisch betrachten. Schließlich basiert in unserer Welt alles auf chemischen Verbindungen, Chemie ist somit etwas ganz Natürliches.

Kurz gesagt: Der Begriff „Clean Beauty“ ist kein geschützter Begriff und so in erster Linie ein Marketing-Konstrukt, das ansprechend klingt. Jede Marke kann „Clean Beauty“ selbst definieren und entscheiden welche Produkte in die Kategorie fallen. Bei manchen Marken sind zum Beispiel nur tierversuchsfreie Produkte „clean“, bei anderen wiederum spielt dieser Aspekt gar keine Rolle.

Ist mein Lieblingsprodukt wirklich „clean“?

Früher war es den meisten mehr oder weniger egal, welche Inhaltsstoffe im Lieblingsshampoo oder Duschgel enthalten waren. Doch das ist längst anders: In Zeiten von Mikroplastik, der Obsession mit Wellness und Detox-Kuren wollen Konsumentinnen ganz genau wissen, was sich da so alles in ihren Tiegeln und Tuben im Badezimmer tummelt.

Durch Apps wie Codecheck haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, sich im Handumdrehen zu informieren. Was durchaus schockierend sein kann: Wenn Sie etwa herausfinden, dass vermeintlich unbedenkliche Inhaltsstoffe hormonell wirksam sind und so den Hormonhaushalt durcheinanderbringen können. Umso erfreulicher, wenn man ein Produkt erwischt, wo die Ampel auf Grün steht und sämtliche Inhaltsstoffe unbedenklich sind.

Clean Beauty: Sanfte Pflege ist die Folge

Aber nicht nur der Trend zum gesünderen Leben und kritischere Konsumentinnen geben der Clean-Beauty-Bewegung Aufwind. Aufgrund von Umwelteinflüssen wie stärkerer Feinstaubbelastung und Stress leiden immer mehr Menschen unter Hautproblemen. Darum greifen Konsumentinnen vermehrt auf Pflegeprodukte mit möglichst wenig reizbaren Inhaltsstoffen zurück. Sie verabschieden sich von Shampoo und Duschgel mit Mikroplastik, Konservierungs- und Farbstoffen und setzen stattdessen auf Naturkosmetik– und Babypflegeprodukte.

Diese 7 Babyprodukte pflegen auch Erwachsene

Wer empfindliche Haut hat und großen Wert auf Produkte ohne Mikroplastik, Parabene und Co legt, aber nicht viel Geld investieren möchte, der kann guten Gewissens auf Babypflegeprodukte zurückgreifen. Denn diese werden streng kontrolliert und sind so konzipiert, dass sie in den wenigsten Fällen Hautreizungen verursachen. Babypflegeprodukte sind zudem basisch, sie haben also den pH-Wert der Haut. Was für wen geeignet ist:

  1. Babyshampoo

    ist besonders gut für feines Haar geeignet, es reinigt allerdings nicht so stark wie normales Shampoo und ist darum für fettiges Haar nicht empfehlenswert.

  2. Wind- und Wettercremen

    eignen sich als Gesichtscreme für trockene Haut von Erwachsenen oder als Handcreme sehr gut, besonders natürlich im Winter.

  3. Babyöl

    ist eine super Pflege für trockene und sensible Haut, kann aber genauso gut als Haaröl zur Splissvorbeugung verwendet werden.

  4. Bade- und Duschgels für Babys

    sind für jeden Hauttyp geeignet, auch für sehr empfindliche Haut, und sind somit das ideale Duschgel für die ganze Familie.

  5. Baby-Feuchttücher

    sind eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Abschminktüchern.

  6. Babypuder

    beruhigt aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung gereizte Haut. Tipp: Puder vorm Rasieren auftragen und so Rasierpickelchen vorbeugen.

Unser Tipp

Weitere Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, gibt es auf dm.at.