Young Woman Using Facial Mask
Was die Haut unterstützt

Detox für Haut und Haare

Lust auf einen Neubeginn? Jetzt ist der beste Zeitpunkt, Ballast abzuwerfen und Haut und Haar von Umweltschadstoffen zu befreien. Für einen strahlend schönen Start in den Frühling.

Klimaerwärmung, Abgase, Waldbrände und Smog – Umweltprobleme gehören mittlerweile für große Teile der Bevölkerung zum Alltag und erwecken in so manchen die Sehnsucht nach besseren Schutzmaßnahmen. Der Druck auf die Behörden steigt, aber auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens findet ein Umdenken statt, sei es bei der Müllvermeidung, beim Lebensmitteleinkauf oder bei der Schönheitspflege. Denn Luftverschmutzung & Co. machen auch dem größten Organ des menschlichen Körpers zu schaffen: der Haut.

Die Entgiftung der Haut

Neben den UV-Strahlen sind Feinstaub, Gase und Rauch die größten Feinde der Haut. Eine erhöhte Talgproduktion, verstopfte Poren und Hautunreinheiten können die Folge dieser Schadstoffe sein, ebenso wie die Zunahme von freien Radikalen im Körper, die intakte Moleküle angreifen und damit eine Kettenreaktion auslösen. Dies führt zu Entzündungsprozessen und beschleunigter Hautalterung. Dazu kommt, dass neben UV-Strahlen auch Smog und möglicherweise auch das Licht von Bildschirmen Pigmentflecken auslösen können. Erste Hilfe findet sich in den Kosmetikregalen dank spezieller Pflegeprodukte, die Haut und Haar vor den Umweltschadstoffen schützen.

Der wichtigste Schritt ist dabei ein gründlicher Reinigungsplan

  1. Peelen

    Um die Poren vor hartnäckigeren Verschmutzungen zu befreien, ist ein Peeling der beste Weg. Dabei werden auch gleich abgestorbene Hautschüppchen weggerubbelt, damit der Teint wieder strahlt.

  2. Klären

    Ein Tonic gleicht den pH-Wert der Haut aus und entfernt gegebenenfalls Kalkrückstände des Wassers.

  3. Regenerieren

    Spezielle Seren und Masken regenerieren die Haut, gleichen die Feuchtigkeitsdepots aus und stärken die Schutzbarriere, damit sie besser vor Umwelteinflüssen gewappnet ist.

  4. Schützen

    Detox-Cremes liefern nicht nur Nährstoffe und Feuchtigkeit, sondern auch Antioxidantien, die vor freien Radikalen schützen und Entzündungen verhindern. Ein integrierter oder zusätzlicher Licht-schutz beugt Sonnenschäden vor.

Detox für Haare und Kopfhaut

Nicht nur die Haut, auch die Haare sind äußerlichen Belastungen ausgesetzt, die ihnen ganz schön zusetzen können. Feuchtes Wetter, UV-Strahlen, extreme Kälte und Hitze trocknen aus und reizen die Kopfhaut, genau wie Kalk und Chlor aus dem Wasser. Dazu kommen abgestorbene Hautschüppchen, Umweltgifte, Staub und Rückstände von Stylingprodukten, die sich am Kopf absetzen, das Haar beschweren und die Poren verstopfen. Die Mähne wirkt glanzlos, stumpf und platt, manchmal erscheint der Ansatz auch fettig und die Kopfhaut juckt. Der beste Weg, um mit seinem Schopf wieder ins Reine zu kommen, ist ein gründlicher Frühjahrsputz in vier Schritten. Dabei werden der Alltagsschmutz abgespült und hartnäckige Rückstände und Ablagerungen entfernt, damit das Haar Glanz, Leichtigkeit und Frische zurückbekommt.

In vier Schritten zum "Frühjahrsputz"

  1. Bürsten

    Grobe Rückstände von Stylingprodukten sowie Schmutz und Staub werden vor der Haarwäsche gründlich ausgebürstet.

  2. Peelen

    Spezielle Haarpeelings helfen dabei, die Kopfhaut von Ablagerungen zu befreien, und regen die Durchblutung an.

  3. Waschen

    Nach dem Peeling wird das Shampoo zweimal gründlich ins Haar einmassiert und wieder ausgespült. Milde Detox-Produkte reinigen, klären und beruhigen die Kopfhaut optimal.

  4. Pflegen

    Zu guter Letzt kommt noch eine regenerierende Pflegemaske ins Haar, die intensiv Feuchtigkeit spendet und das Haar vor äußeren Einflüssen schützt.

Wie Schadstoffe wirken

Feinstaub:

Hauptverursacher sind Verbrennungsrückstände und Abrieb aus Verkehr, Industrie und Landwirtschaft, aber auch z.B: Heizungen und Feuerwerke erhöhen die Belastung. Die feinsten Partikel sind klein genug, um in die Haut einzudringen, aber auch die größeren schädigen die Hautbarriere von außen.

Zigarettenrauch:

Nicht nur beim Inhalieren, sondern auch über die Haut gelangen giftige Tabakrückstände in den Körper. Nikotin und andere enthaltene Schadstoffe stören die Durchblutung und den Fettstoffwechsel, steigern die Anzahl der freien Radikale im Körper und lassen die Haut schneller altern.

Schwermetalle:

Einige Schwermetalle, wie zB. Kupfer und Zink, sind in kleinen Mengen lebenswichtig und erst bei Überdosierung schädlich. Andere, wie Blei, Cadmium oder Quecksilber, sind schon in winzigen Mengen hochgiftig für den Körper und können Hauterkrankungen und Haarausfall auslösen und zu Zellschäden führen.

Abgase:

Bei der Treibstoffverbrennung gelangen unter anderem Stickstoffoxid, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid und PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) in die Luft. Stoffe, die nicht nur krebserregend sind und Augen, Lunge und Verdauungstrakt reizen, sondern zudem noch die Haut entfetten und Entzündungen fördern.

Ozon:

In der Stratosphäre schirmt es UV-Strahlen ab, in Bodennähe ist Ozon gesundheitsschädigend, wenn es an heißen Tagen durch eine Reaktion von Stickoxiden und Sauerstoff als Smog auftritt. Wer diesem Smog sehr oft ausgesetzt ist, riskiert eine gesteigerte Anzahl freier Radikale, Hyperpigmentierung und vorzeitige Hautalterung.

Flüchtige organische Verbindungen:

Die Schadstoffe entstehen hauptsächlich durch die Verwendung von Lösungsmitteln und im Straßenverkehr. Aber auch auf natürlichem Weg können sie auftreten, etwa durch Bakterien oder Schimmelpilze in der Wohnung, oder in Form von Methan, das von Wiederkäuern und Sümpfen freigesetzt wird.

HEV Licht:

Das hochenergetische blaue Licht, das von Handys, Computern und Fernsehern ausgeht, liegt im Lichtspektrum direkt neben der UV-Strahlung und steht im Verdacht, Sonnenallergie, Pigmentstörungen und vorzeitige Hautalterung zu begünstigen.

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