Gute Nacht! Mit diesen einfachen Regeln wird Ihr Schlaf erholsamer denn je.
Guter Schlaf ist kostbar

Schlafstörungen: 7 Regeln, die Sie wieder gut schlafen lassen

Viel Stress im Alltag sorgt dafür, dass Sie abends unnötig lange wach liegen oder mitten in der Nacht aufwachen? Muss nicht sein. Was tun bei Schlafstörungen? Diese einfachen Regeln befolgen – für eine gute Nacht.

Obwohl Sie geistig erschöpft sind, wälzen Sie sich nach dem zu Bett gehen noch ein bis zwei Stunden von einer auf die andere Seite? Am nächsten Tag funktionieren Sie nur mit vier Tassen Kaffee und sind latent gereizt? Und wenn Sie schlafen, knirschen Sie dann mit den Zähnen, weil Sie den Alltag verarbeiten? Solche Probleme weisen oft auf (Ein-)Schlafstörungen hin. Sofern diese Insomnie keine medizinische Ursache hat, haben Sie sich die Schlafprobleme wahrscheinlich selbst beigebracht – na dann gute Nacht! Mediziner und Schlafexperte Dr. Christian Benedict hat gleich den entscheidenden Grund parat: „Stress verlängert die Einschlafzeit und verschlechtert die Qualität unseres Schlafes.“  In seinem Buch „Schlafen ist die beste Medizin“ geht er den Gründen für Schlaflosigkeit genau auf den Grund.

Was tun bei Schlafstörungen? Schlafhygiene hilft!

Die Angst davor, in der nächsten Nacht auch wieder ewig wach zu liegen und morgens gerädert aufzuwachen, ist dann der Beginn eines ewigen Kreislaufs. Um den Schlaf wieder genießen zu können und morgens erholt und voller Tatendrang aufzuwachen, hilft es sich neue Verhaltensregeln aufzuerlegen. Dabei kann die sogenannte Schlafhygiene helfen.

Was ist Schlafhygiene?

Schlafhygiene meint alle Umstände und Gewohnheiten, die dafür sorgen, gesunden Schlaf zu bekommen. Nur dann wird Ihr Schlaf auch endlich wieder erholsam – gute Nacht statt Schlafstörungen. Wesentliche Eckpunkte gereinigter Schlafgewohnheiten: Keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer, festgelegte Rituale und Konsequenz. Bis sich erste Besserung zeigt, kann es nämlich etwas dauern. Experte Benedict kennt die Regeln für besseres Schlafen:

Gute Nacht: 7 Regeln, um Schlafstörungen zu vermeiden

Regel 1: Gehen Sie erst zu Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Wenn sich Ihr Körper später daran gewöhnt hat, dass auf „müde“ auch „Schlaf“ folgt, können Sie daran arbeiten, jeden Tag zur selben Zeit zu Bett zu gehen und am nächsten Morgen zur selben Zeit aufzustehen. Ohne Ausnahme!

Regel 2: Drei Stunden vor dem Schlafengehen sollten Sie keine großen Mengen mehr essen und keinen Alkohol konsumieren. Auf koffeinhaltige Getränke verzichten Sie 4 – 8 Stunden vor der Bettzeit.

Regel 3: Einen Mittagsschlaf bitte vermeiden. Falls es z.B. wegen Schichtarbeit nicht anders geht: Das Nickerchen sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, um den Schlafdruck am Abend nicht zu erhöhen.

Regel 4: Ritualisieren Sie das Schlafengehen. Durch den Puffer zwischen Alltag und Schlaf bereiten Sie Ihren Körper bereits unbewusst auf die Ruhephase vor.

Regel 5: Die Zeit im Bett zum Schlafen nutzen! Denn: Zu lange Liegezeiten im Bett ohne Schlaf können die nächtliche Ruhe negativ beeinflussen. Tabu ist jetzt also: Entspannen auf dem Bett, um eine Serie zu schauen. Ihr Körper soll lernen, dass das Bett ausnahmslos zum Schlafen da ist.

Regel 6: Gestalten Sie eine reizarme Schlafumgebung. Die ideale Temperatur liegt bei 16 – 18 Grad, unnötige Geräusch- oder Lichtquellen bitte entfernen. Es hilft auch, die Einrichtung minimalistisch zu gestalten oder unruhige Stellen wie Kleiderstange oder Regal mit einem Vorhang zu verstecken.

Regel 7: Sport ist zwar förderlich, Sie sollten sich aber während des Tages auspowern und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen.

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