Hanf als Lifestyleprodukt liegt im Trend, etwa als Hanföl. Und auch bei der Ernährung spielt Hanf nun eine Rolle: Hanfsamen, auch Hanfnüsse genannt, sind frei verkäuflich. Sie enthalten viel Fett, Eiweiß, Vitamine sowie Ballast- und Mineralstoffe. Allergiker können sie ohne Bedenken essen, denn es ist weder Gluten noch Laktose enthalten. Und vor allem Veganer und Vegetarier profitieren von ihrem Verzehr.

Zugeben können Sie Hanfsamen zu fast allen Speisen: etwa in Salat, Müsli, Backwaren oder Joghurt. Ob Sie dafür geschälte oder ungeschälte Hanfsamen verwenden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und Lebensstil ab: So schmecken ungeschälte Hanfnüsse besonders nussig und enthalten mehr Ballaststoffe als geschälte. Wenn Sie Sportler oder Sportlerin sind, eignen sich geschälte Samen besser: Sie enthalten mehr Protein und Fett.

Die Nüsse machen übrigens nicht high: In Hanfsamen ist üblicherweise kein THC enthalten, weil es sich hierbei um die Früchte der männlichen Cannabispflanze handelt. Und diese enthält von Natur aus kein psychoaktives (also berauschendes) THC. Experten warnen allerdings: Unter Umständen könnten die Samen bei der Ernte mit THC-haltigen Pflanzenteilen in Berührung kommen. Wer ganz sichergehen will, fragt am besten beim Hersteller nach. Vor allem Kinder, Schwangere und Menschen, die sehr oft Hanfnüsse verzehren, könnten durch Verunreinigungen gesundheitlich beeinträchtigt werden, sagt die Verbraucherzentrale in Deutschland.

5 gute Gründe für Hanfnüsse