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Social Running Clubs: Die neue, gesellige Art zu laufen
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Social Running Clubs: Die neue, gesellige Art zu laufen

Social Running Clubs bringen frischen Wind in die Laufkultur und verbinden Menschen, die Freude am Joggen haben – unabhängig von Tempo, Fitnesslevel oder Erfahrung. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Erlebnis und der Austausch in der Gruppe. Auch die Unternehmerin Karin Teigl trifft sich regelmäßig zur gemeinsamen Laufrunde.
Den perfekten Espresso mit der Siebträgermaschine zubereiten, Sauerteigbrot selbst backen oder auf dem Rennrad die eigenen Grenzen austesten – unter 20- bis 30-Jährigen kursieren gerade viele Freizeittrends. Einer davon sticht besonders hervor: die Social Running Clubs.

Was sind Running Clubs?

Sport hat sich bei der jüngeren Generation längst zu einem „Non-Negotiable“ entwickelt. Besonders Laufen gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Kein Wunder: Es ist unkompliziert, kostenlos und erfordert kaum Ausrüstung – frei nach dem Motto: Schuhe an und los, egal ob in der eigenen Nachbarschaft oder in einer neuen Stadt. Die Herausforderung dabei ist für viele nicht die Bewegung selbst, sondern die fehlende Begleitung. Genau hier setzen Social Running Clubs an: Sie schaffen Gemeinschaft und machen aus dem Joggen ein soziales Erlebnis.
Anders als bei klassischen Laufvereinen stehen hier weder Leistungsdruck noch Wettkämpfe im Vordergrund. In der Regel gibt es einen festen wöchentlichen Termin, an dem sich die Gruppe trifft – entweder immer zur gleichen Zeit oder flexibel organisiert und rechtzeitig über Social Media oder WhatsApp-Gruppen angekündigt. Während einige Social Running Clubs auch strukturierte Trainingsformate wie Long Runs integrieren, stehen meist lockere Runden über vier bis fünf Kilometer auf dem Programm. Ob After-Work-Lauf bei Sonnenuntergang oder Gruppen nur für Frauen: Je nach Level und Bedürfnis ist für alle etwas dabei.

Der Einstieg ist unkompliziert, da es meist weder Mitgliedsgebühren noch Leistungsanforderungen gibt. Viele Running Clubs stehen ausdrücklich Anfängerinnen offen. Und auch wenn nicht alle im gleichen Tempo joggen, kommen spätestens am Ziel alle wieder zusammen. Denn dort beginnt für viele der schönste Teil: das soziale Miteinander danach. Ob gemeinsamer Brunch, ein frischer Kaffee oder Gebäck to go – nach dem Lauf wartet oft eine Belohnung auf die Gruppe. Nicht selten klingt das Training in Rave-Atmosphäre aus. Einige bezeichnen Social Running Clubs deshalb bereits als eine Art gesünderes Clubbing. Genau in diesen Momenten fällt es besonders leicht, neue Menschen kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Und obwohl viele Läufe über die Strava-App getrackt werden, bleibt das Offline-Erlebnis entscheidend – als willkommener Ausgleich in Zeiten von übermäßigem Social-Media-Konsum.

Gemeinsam stärker: Constantly K macht es vor

Mit einem klaren Ziel vor Augen – dem Vienna City Halbmarathon – hat Unternehmerin Karin Teigl im vergangenen Jahr ihre Laufreise begonnen. Dabei hat sie weit mehr gewonnen als nur sportliche Ausdauer: eine ganze Gemeinschaft an Laufbuddys.

Karin Teigl (*10. Juli 1984), bekannt unter ihrem Online-Pseudonym Constantly K, ist eine österreichische Content Creatorin mit Sitz in Wien und gebürtige Salzburgerin. Auf ihrem Blog und den dazugehörigen Social-Media-Kanälen (über 330.000 Follower auf Instagram) teilt sie Inhalte rund um Mode, Streetstyle, Reisen und Lifestyle und gründete 2022 ihre Social Media Agentur. Seit 2018 spricht die Influencerin in ihrem Podcast „Constantly Changing Constantly K“ mit inspirierenden Persönlichkeiten über Themen wie persönliche Entwicklung, Selbstfindung, das Durchbrechen gesellschaftlicher Normen und Frauengesundheit.
Während der Vorbereitung wurde der Unternehmerin schnell bewusst, wie herausfordernd und demotivierend die ersten Schritte sein können. Doch statt aufzugeben, blieb sie dran – und ging sogar noch einen Schritt weiter. Über ihren Social-Media-Kanal rief sie zu einem Gruppenlauf auf. Was mit einer unverbindlichen Umfrage begann, entwickelte sich rasch zu regelmäßigen Community Runs in der Wiener Innenstadt.
Die Lauf-Treffs sind bewusst locker gehalten. Alle sind willkommen, unabhängig von Alter, Tempo oder Fitnesslevel. Im Rahmen der #ganzich-Kampagne fand erst kürzlich ein gemeinsamer Run statt – mit Blick auf den Frauenlauf in Wien am 31. Mai. Im Anschluss klang der Abend in entspannter Runde aus, inklusive Goodie-Bags und Snacks von dm drogerie markt. Auf ihrem Instagram-Kanal teilt Teigl regelmäßig Einblicke, motiviert Frauen, dranzubleiben, und feiert ihre Fortschritte. Die Begeisterung ist spürbar: Die Community wächst stetig, und die positiven Rückmeldungen zeigen, wie wichtig solche Angebote gerade für Einsteigerinnen sind.
Auch heuer hat sie die 21 Kilometer des Vienna City Halbmarathons wieder gemeistert. Und für sie ist klar: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Mit Disziplin und Ehrgeiz wird sie auch im kommenden Jahr wieder an der Startlinie in Wien stehen. Doch wie so oft zählt nicht nur das Ziel, sondern vor allem der Weg dorthin – und gemeinsam mit einer tollen Community läuft und trainiert es sich gleich deutlich leichter.

Im Rahmen der #ganzich-Kampagne von dm und der Initiative zur Frauengesundheit widmet sich Karin Teigl in ihrem Podcast Constantly Changing Constantly K x dm vom 14. April bis zum 9. Juni im zweiwöchigen Rhythmus dem Themenfokus Running. Hier teilt die Unternehmerin ihre Tipps und Tricks rund ums Laufen.

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