Während Schwangere im Sommer aus dem Schwitzen kaum heraus kommen, sehnen sich Winter-Mamas nach wohliger Wärme. Klirrende Kälte ist aber längst nicht die einzige Herausforderung. Trockene Haut, trübe Stimmung wegen Winterblues und permanente Eisfüße: Wer im Winter schwanger ist, braucht gute Tipps für ein Rundum-Wohlgefühl.

Schwanger im Winter: Diese Tipps sind unverzichtbar

Tipp 1: Das hilft gegen trockene Haut

Die gute Nachricht für alle, die im Winter schwanger sind: Sie brauchen in der Regel keine Tipps gegen Mitesser und Pickel. Denn anders als bei Sommer-Schwangerschaften ist die Talkproduktion und damit auch das Entstehen von Unreinheiten aufgrund der Kälte meist deutlich reduziert. Kehrseite der Medaille: Die Haut neigt zu Trockenheit. Doch Vorsicht: Wer versucht, mit einer reinen Hydro-Pflege gegenzusteuern, riskiert Hautreizungen. Kalte Temperaturen bedingen nämlich, dass die Feuchtigkeit in der Haut gefriert und so für Rötungen und Reizungen sorgt. Aber auch in warmen Räumen sind reine Feuchtigkeitscremes nicht zu empfehlen. Heizungsluft lässt das Wasser aus der Haut verdampfen und trocknet zusätzlich aus. Besser eignet sich daher eine so genannte Wasser-in-Öl-Emulsion; hier ist ein Teil Wasser von einem Teil Öl umhüllt. Das Öl unterbindet nicht nur den Verdunstungseffekt, sondern pflegt die trockene Haut obendrein.

Tipp 2: Gut gegen Eisfüße

Die Körperwärme ist im Bauchraum am intensivsten, um die Funktion lebenswichtiger Organe selbst bei eisigem Frost zu unterstützen. Während einer Schwangerschaft ist dieses Phänomen noch deutlicher zu spüren; sprich: Schwangere frieren schneller als sonst. Das ist gemein, aber änderbar. Wer zu Eisfüßen neigt, muss sich einfach nur überwinden: Ein eiskaltes Fußbad wirkt zusammenziehend auf die Blutgefäße, so dass sich das Durchflusstempo erhöht und damit auch der körpereigene Wärme-Booster. Ebenfalls bewährt haben sich spezielle Wärme-Cremes. Sie arbeiten mit ätherischen Ölen und Ingwer-Extrakten, die die Zellaktivität ankurbeln und damit wärmend wirken.