Sie sind schwanger im Winter? Mit unseren Tipps sagen Sie Eisfüßen und guter Laune ade!
Trockene Haut und Eisfüße, ade!

Schwanger im Winter: Tipps für Wohlgefühl und gute Laune

Darf ich in die Sauna? Warum ist meine Haut so trocken? Und was hilft eigentlich gegen das ständige Frieren? Wer im Winter schwanger ist, muss vorbereitet sein: Diese Tipps helfen werdenden Mamas durch die kalte Jahreszeit.

Während Schwangere im Sommer aus dem Schwitzen kaum heraus kommen, sehnen sich Winter-Mamas nach wohliger Wärme. Klirrende Kälte ist aber längst nicht die einzige Herausforderung. Trockene Haut, trübe Stimmung und permanente Eisfüße: Wer im Winter schwanger ist, braucht gute Tipps für ein Rundum-Wohlgefühl.

Schwanger im Winter: Diese Tipps sind unverzichtbar

Tipp 1: Das hilft gegen trockene Haut

Die gute Nachricht für alle, die im Winter schwanger sind: Sie brauchen in der Regel keine Tipps gegen Mitesser und Pickel. Denn anders als bei Sommer-Schwangerschaften ist die Talkproduktion und damit auch das Entstehen von Unreinheiten aufgrund der Kälte meist deutlich reduziert. Kehrseite der Medaille: Die Haut neigt zu Trockenheit. Doch Vorsicht: Wer versucht, mit einer reinen Hydro-Pflege gegenzusteuern, riskiert Hautreizungen. Kalte Temperaturen bedingen nämlich, dass die Feuchtigkeit in der Haut gefriert und so für Rötungen und Reizungen sorgt. Aber auch in warmen Räumen sind reine Feuchtigkeitscremes nicht zu empfehlen. Heizungsluft lässt das Wasser aus der Haut verdampfen und trocknet zusätzlich aus. Besser eignet sich daher eine so genannte Wasser-in-Öl-Emulsion; hier ist ein Teil Wasser von einem Teil Öl umhüllt. Das Öl unterbindet nicht nur den Verdunstungseffekt, sondern pflegt die trockene Haut obendrein.

Tipp 2: Gut gegen Eisfüße

Die Körperwärme ist im Bauchraum am intensivsten, um die Funktion lebenswichtiger Organe selbst bei eisigem Frost zu unterstützen. Während einer Schwangerschaft ist dieses Phänomen noch deutlicher zu spüren; sprich: Schwangere frieren schneller als sonst. Das ist gemein, aber änderbar. Wer zu Eisfüßen neigt, muss sich einfach nur überwinden: Ein eiskaltes Fußbad wirkt zusammenziehend auf die Blutgefäße, so dass sich das Durchflusstempo erhöht und damit auch der körpereigene Wärme-Booster. Ebenfalls bewährt haben sich spezielle Wärme-Cremes. Sie arbeiten mit ätherischen Ölen und Ingwer-Extrakten, die die Zellaktivität ankurbeln und damit wärmend wirken.

Tipp 3: Sauna & Vollbad in der Schwangerschaft

Abschalten, entspannen, aufwärmen: In der Sauna und in der Badewanne geht das am besten. Die gute Nachricht lautet: Auch Schwangere dürfen wohlige Vollbäder in vollen Zügen genießen; jedenfalls nach dem ersten Trimester. In der Frühschwangerschaft wird von heißen Bädern und Saunabesuchen abgeraten. In jedem Fall gilt aber: Achten Sie auf Ihren Kreislauf. Wer Schwindel oder Erschöpfung spürt, sollte die Bade- und Saunazeit reduzieren und mildere Temperaturen wählen. Noch ein Tipp: Ölbäder eignen sich für Winter-Mamas am besten. Sie versorgen die Haut mit wertvollen Fetten und Pflegestoffen. (Mit diesen Tipps können Sie Ihren Badezusatz selbst herstellen.)

Tipp 4: Nicht jede Teesorte ist geeignet

Er wärmt von innen und versorgt den Körper mit wertvoller Flüssigkeit. Dennoch sollten Schwangere bei der Wahl der Teesorte besonders aufmerksam sein. Manche Sorten könnten den Verlauf der Schwangerschaft ungünstig beeinflussen. Lieber verzichten sollte man auf grünen und schwarzen Tee sowie Johanniskraut-, Süßholzwurzel-, Eisenkraut-, Schafgarbe und Frauenmanteltee. Wohltuend wirken hingegen Fruchtmischungen oder Rotbuschtee.

Tipp 4: Aromatherapie zum Entspannen

Düfte wirken auf unsere Gefühle – und damit letztlich auch auf unser körperliches Wohlgefühl. Wer im Winter schwanger ist, freut sich vor allem über duftende Tipps, die entspannend wirken. Dieser Effekt wird vor allem süßlichen Aromen wie Zimt, Orange, Jasmin und Rose nachgesagt. In Form von ätherischen Ölen lassen sich solche Aromen in Duftlampen oder einfach auf ein Taschentuch träufeln. Zwischendurch immer wieder daran schnuppern und bewusst entspannen. Auch gut: Gemischt mit einem neutralen Öl (z.B. Keimöl) lassen sich Aromaöle zu relaxenden Massage-Ölen verwandeln.

Tipp 5: Nichts wie raus ins Licht

Auch wenn die Luft draußen frisch ist, bekommt sie werdenden Mamas oft besser als trockene Heizungsluft. Grund ist nicht nur der hohe Sauerstoffgehalt, sondern auch die Luftfeuchtigkeit, die der Haut guttut. Außerdem wirkt ein Spaziergang im Freien mental erfrischend. Denn was die Wenigsten wissen: Selbst bei einem bedeckten Himmel tanken wir eine große Portion Vitamin D aus dem Tageslicht; jenem Power-Vitamin, das nicht nur für die Entwicklung des Babys wichtig ist, sondern auch für Mamas Laune. Vitamin D macht happy. Und genau deshalb sollten Sie es sich holen. Gleich jetzt. Nichts wie raus!

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