Kindersuchmaschine: Sicher surfen mit diesen Tipps

Wie schütze ich meine Kinder im Netz? Mit einer Kindersuchmaschine! Spezielle Suchmaschinen für Kinder sorgen dafür, dass sich auch junge Menschen sicher im Netz bewegen. Wir stellen Ihnen gängige Kindersuchmaschinen vor.

Mit der richtigen Suchmaschine surfen Kinder im Internet sicherer.
Mit der richtigen Suchmaschine surfen Kinder im Internet sicherer.
  1. HELLES KÖPFCHEN. Nach eigenen Angaben die größte deutschsprachige Kindersuchmaschine. Zusätzlich zur Suchfunktion aufgebaut wie ein Online-Magazin mit kindgerecht aufbereiteten Artikeln, Reportagen und Tipps. Empfohlen für Acht- bis Zwölfjährige.
  2. FRAG FINN. Kindersuchmaschine mit vielen kindgerechten Videos, Spielen, Umfragen und Interaktionsmöglichkeiten. Für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren geeignet.
  3. BLINDE KUH. Übersichtliche Suchmaschine mit eigenem Suchkurs für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Neben der Suchfunktion gibt es unter anderem Videos, Tipps, Spiele und einen Mitmach-Bereich.

Ab wann ist eine Kindersuchmaschine geeignet?

Kindersuchmaschinen machen vor allem in jungen Jahren Sinn. Bis zu welchem Alter, das hängt vom Umfeld und der Entwicklung des Kindes ab. Eltern, die regelmäßig mit ihren Kindern über das Internet reden, bekommen automatisch ein gutes Gefühl dafür. „Aber spätestens ab dem Moment, in dem sie sich bewusst mit dem Internet auseinandersetzen, braucht es einen entsprechenden Umgang.“, sagt Matthias Jax von saferinternet.at.

Unter anderem heißt das: Sie brauchen die Fähigkeit, das Vertrauen und die Möglichkeit, ungeeignete Inhalte im Ernstfall mit Erwachsenen zu besprechen. Eben auch dann, wenn sie in herkömmlichen Suchmaschinen unterwegs sind.

Sichere Suchmaschinen und Verbote können umgangen werden

Darüber hinaus helfen Verbote und technische Einschränkungen wenig. Wer Computer und Smartphones der Kinder stark einschränkt läuft höchstens Gefahr, dass die Inhalte heimlich woanders konsumiert werden. „Dann wird es schwierig, weil das Kind nicht mehr darüber reden wird, wenn es etwas Verbotenes gemacht hat.“


26 März 2019 | Text: Maria Kapeller | Fotos: Stocksy

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