Gesunde Haare: Sieben Tipps von der Expertin
Dichtes, gesundes Haar, ganz viel Glanz und kein Frizz mehr: In Umfragen sind das die häufigsten Haarwünsche. Wie sie in Erfüllung gehen können, erklärt eine Expertin.
Susanne Forobosko, Qualitätstrainerin beim dm friseurstudio, ist durch ihre langjährige Erfahrung mit häufig auftretenden Haarproblemen vertraut. Für ihre Kundinnen und Kunden findet sie Lösungen – mit der individuell passenden Pflegeroutine. Hier teilt sie ihre Tipps für gesunde Haare.
1. Eine schimmernde Mähne
Die Ursache für glanzloses und stumpfes Haar ist meist eine aufgeraute Schuppenschicht. Ein einzelnes Produkt bietet hier keine Lösung. Stattdessen empfiehlt Susanne Forobosko, Qualitätstrainerin beim dm friseurstudio, eine Kombination aus einer speziellen Pflege- und Stylingroutine und Wirkstoffen. „Super wichtig ist Feuchtigkeitspflege. Hier habe ich gute Erfahrungen mit neuen Wirkstoffen wie gelbem Quinoa, aber auch Klassikern wie Aloe vera gemacht“, erklärt die Expertin. „Zuhause bei jeder Wäsche Conditioner verwenden und die Haare zum Schluss mit kaltem Wasser ausspülen. Außerdem immer vom Ansatz in Richtung Spitzen föhnen. Zwischendurch bietet sich auch ein Glossing beim Friseur an. Das ist eine sanfte Farbbehandlung, die mit Pflegestoffen kleine Unebenheiten entlang der Haaroberfläche auffüllt.“ Diese ausgeklügelte Kombination aus Pflege und Styling sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht wieder schließt. Bei Bedarf kann man mit Glanzspray noch etwas nachhelfen.2. Eine gesunde Kopfhaut
Der Ursprung von kräftigen und gesunden Haaren liegt in der Kopfhaut – denn dort sitzen die Haarfollikel, aus denen die Haare sprießen. Ist sie gut durchblutet, werden die Haarfollikel optimal mit Nährstoffen versorgt. Allerdings können Hormone, Nährstoffmangel, Stress, Erkrankungen oder auch eine falsche Styling-Routine sie aus dem Gleichgewicht bringen und so das Wachstum einschränken. Normalerweise ist Kopfhautpflege sehr unkompliziert: Bei jeder Haarwäsche den Bereich sanft mit den Fingerkuppen massieren und darauf achten, dass Shampoo und Conditioner wieder gründlich ausgespült werden. „Wenn doch Probleme wie Rötungen auftreten, helfenShampoos und Kopfhautseren mit Niacinamid oder Panthenol, die beruhigen und Feuchtigkeit spenden“, erklärt Forobosko. „Ölige Kopfhaut profitiert von speziell entwickelten Shampoos mit Tonerde, die Rückstände sanft entfernen. Auch sollte man darauf achten, dass Conditioner oder Maske nicht auf die Kopfhaut gelangen – und generell so selten wie möglich ins Haar greifen.“
3. Widerstandsfähiges Haar
Grundsätzlich sollte man das Haar so weit wie möglich vor mechanischen, thermischen und chemischen Einflüssen und Belastungen schützen, denn regelmäßiges Hitze-Styling, Blondieren & Co. verlangen ihm einiges ab. Trotzdem wollen die meisten nicht darauf verzichten. „Als Basis ist daher eine perfekt auf den Haartyp und die Kopfhaut abgestimmte Pflegeroutine entscheidend“, weiß Forobosko. „Hier dürfen feuchtigkeitsspendende Conditioner und Masken nicht fehlen. Erstere sollten bei jeder Haarpflege, letztere einmal pro Woche verwendet werden. Denn hydrierende Wirkstoffe wie Aloe vera erhöhen die Elastizität des Haares und können so Bruch verhindern.“ Neue Produkte mit spezieller Bonding-Technologie kräftigen zusätzlich die Haarfasern und unterstützen die Stabilität der Haare. Bevor schließlich Föhn, Glätteisen und Lockenstab zum Einsatz kommen, unbedingt einen Hitzeschutz verwenden. Regelmäßiges Spitzenschneiden beugt Spliss zusätzlich vor. Und für eine individuelle Beratung zur Pflegeroutine lohnt sich ein Besuch im Friseurstudio.4. Kein Frizz mehr
Besonders Haartypen mit Naturwellen oder Locken sind den kalten Monaten durch Heizungsluft sowie Hauben und Helme häufig von Frizz betroffen. Das liegt daran, dass diese Haarstruktur von Natur aus trockener ist. „Deshalb ist Feuchtigkeitspflege mit Wirkstoffen wie Glycerin, Hyaluronsäure und Panthenol das A und O“, so Forobosko. Produkte mit Ceramiden, die sonst eher in der Hautpflege zum Einsatz kommen, ergänzen hydratisierende Formeln perfekt und sorgen dafür, dass das Haar nicht austrocknet. Neben Shampoo, Conditioner und Haarmaske sind bei Frizz zusätzlich Leave-in Produkte wichtig. Diese werden nach der Wäsche ins noch feuchte Haar gesprüht und müssen nicht ausgespült werden. Im Idealfall haben sie neben pflegenden Eigenschaften auch noch einen guten Hitzeschutz. „Handtücher aus grobem Material und Rubbeln sind No-Gos“, sagt Forobosko. „Das nasse Haar stattdessen in ein weiches Mikrofaser-Tuch wickeln und nur sanft drücken.“5. Eine strahlende Haarfarbe
„Je nach Ausgangslage profitieren die Haare von unterschiedlichen Produkten und Wirkstoffen“, erklärt Forobosko. „Bei Naturhaaren ist die regelmäßige Anwendung farbloser Glossings sinnvoll – selbst oder vom Profi durchgeführt –, denn diese verleihen Glanz und Strahlkraft.“ Gefärbte Haare benötigen eine intensivere Pflege und eine andere Routine. „Dunkle Töne profitieren von Farbschutz-Shampoos und -Conditionern, die den Verlust von Farbpartikeln vorbeugen. Zusätzlich würde ich einmal wöchentlich eine Farbmaske und anschließend ein Haaröl zur Versiegelung der Haaroberfläche verwenden“, so die Expertin. Finger weg von mattierenden Styling-Produkten – diese lassen dunkel gefärbte Haare stumpf und glanzlos wirken. „Blondiertes Haar Haar benötigt eine Kombination aus Feuchtigkeit und Strukturaufbau“, sagt Forobosko. „Spezielle Pflegeserien beinhalten außerdem Bonding-Wirkstoffe, die die Haarstruktur langfristig stabilisieren und Schäden kitten. Um einem Gelbstich vorzubeugen, hat sich Silber-Shampoo bewährt.“6. Fülliges Haar
„Hier führen die ersten Schritte in den Salon, denn ein guter Haarschnitt und Färbetechniken wie Balayage oder Strähnchen können bereits einiges an Volumen zaubern“, sagt die Expertin. Das funktioniert, weil durch gezielte Stufen Gewicht aus den Längen genommen wird. Stumpf geschnittene Spitzen verleihen feinem Haar mehr Fülle. Highlights erzeugen durch Licht- und Schattenspiel optisch Tiefe und Dimension. Daheim sollte man auf ölhaltige Produkte verzichten. Sie können die Haare beschweren und sie dadurch strähniger und dünner wirken lassen. „Richtig viel lässt sich beim Styling machen“, erklärt Forobosko. „Im noch feuchten Haar Styling-Mousse verteilen und dann trockenföhnen.“ Das kann man für extra Volumen am Ansatz auch kopfüber machen. Für einen Fülle-Boost bei trockenem Haar bieten sich spezielle Sprays oder Puder an. Diese binden zusätzlich überschüssiges Fett und verleihen der Mähne einen extra Tag Frische.7. Dichtes, langes Haar
Die Pflegeroutine für volleres Haar beginnt direkt an der Kopfhaut. Denn dort kann das Wachstum angeregt und die Haarwurzel gestärkt werden. „Es gibt Seren, zum Beispiel mit Koffein, die das Wachstum aktiv ankurbeln“, erklärt Forobosko. „Diese werden nach der Haarwäsche gleichmäßig auf der Kopfhaut verteilt und nicht wieder ausgewaschen.“ Besonders wirksam sind solche Produkte in Kombination mit einer wohltuenden Massage. Dadurch wird die Kopfhaut gut durchblutet und die Stoffe gelangen besser zu den Haarwurzeln. „Sollte es zu übermäßigem Haarverlust kommen, können Seren, Conditioner, Masken und Shampoos mit Aminexil helfen. Dieser innovative Wirkstoff stärkt die Verankerung der Haarwurzeln in der Kopfhaut“, so die Expertin. In den Haarlängen kann man Schäden durch Reibung vorbeugen, indem man Seidenkissen benutzt und nicht mit nassem Haar schläft. Beim Kämmen sehr vorsichtig vorgehen und Knoten sanft entwirren. Allgemein gilt: Für merklich volleres Haar müssen die Produkte möglichst regelmäßig über einen längeren Zeitraum verwendet werden.Produkte für gesundes Haar
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Jetzt im dm Online Shop kaufenGegen Frizz
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