Die Nase rinnt, die Augen sind gerötet, und dazu kommt das ständige Niesen. Oft passiert das morgens, direkt nach dem Aufstehen. Manchmal fällt sogar das Atmen schwer und es kommt zu Hautausschlägen. Wenn dieses Theater in der Übergangszeit, in Frühjahr und Herbst, wie immer seinen Höhepunkt findet, werden wir die Schuldigen mit freien Augen wohl nicht aufspüren. Die Übeltäter sind höchstwahrscheinlich Hausstaubmilben, also Spinnentiere, die nur 0,1 bis allerhöchstens 0,5 Millimeter groß werden.

Diese winzigen Monster leben vornehmlich von unseren Hautschuppen. Sie delektieren sich aber auch an Naturfasern, Federn und Wolle. Unser Bett ist ihr Eldorado, denn nachts sorgt unser Körper für wohlige 25 bis 30 Grad und milbenfreundliche Feuchtigkeit – und deshalb kommt es gerade morgens oft zu den Allergiesymptomen: Nach dem Schlaf, nachdem wir die gesamte Nacht engsten Kontakt zu den Tierchen und ihrem Kot hatten.

Symptome am stärksten während der Übergangszeit

Denn: Bis zu zehn Millionen der kleinen Hautfresser können unsere Matratze bevölkern. Und jede Hausstaubmilbe hinterlässt rund 20 Kotkügelchen – täglich. Die Eiweißbestandteile dieser Hinterlassenschaft können Hausstaubmilben-Allergie oder sogar Asthma auslösen, wenn wir sie einatmen. Im tun wir das mit Sicherheit. Am schlimmsten ist es bei feucht-warmem Wetter. Zu Beginn und gegen Ende der Heizperiode, im Frühjahr und Herbst. Aber das müssen wir nicht so hinnehmen.

Acht Tipps gegen die Hausstaubmilben-Allergie