Tief durchatmen und die Umgebung wirken lassen: Das reicht schon zur Tiefenentspannung. Zumindest, wenn wir uns im Wald befinden. Denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Der Erholungseffekt setzt dort schon nach wenigen Minuten ein, schreibt Mediziner Maximilian Moser im Buch „Kerngesund mit der Kraft des Waldes“ (Servus ­Verlag). Von Sport im Wald ganz zu Schweigen. Ein sogenanntes Waldbad gilt in Japan deshalb sogar als Therapieform. Wir haben gute Gründe gesammelt, öfter einmal ein Erholungsbad im Grünen zu nehmen:

5 positive Effekte, die Waldbaden auf uns hat

  1. Der Wald hilft beim Regenerieren

    Das satte Grün von Fichten, Eichen, Farnen und Moosen gefällt nicht nur Kindern, es hellt auch unsere Stimmung auf. Schöne Baumformen oder erdige Düfte sind sanfte Wahrnehmungen, die zudem entspannend auf den Geist wirken. Und: Sogar das Gleichgewicht können wir trainieren, wenn unsere Füße über den unregelmäßigen, nachgiebigen Waldboden schreiten.

    Es stimmt also: Die Natur ist der bessere Spielplatz. Insgesamt hilft uns Waldbaden so beim Regenerieren, ähnlich wie es auch der Schlaf tut. Durch das Einssein mit der Natur können wir den Lauf des Lebens besser annehmen und lernen, loszulassen. Körper und Seele kommen im Wald bestens zur Ruhe.