Gerade wenn uns die äußeren Umstände – wie die Auswirkungen von Covid-19 – in die Schranken weisen, fällt es vielen schwer, sich selbst zu motivieren. Aber Motivation kommt im besten Fall aus uns selbst. Und: Motivation lässt sich steigern. Mit diesen Tipps des Logotherapeuten und psychologischen Beraters Christoph Schlick. Vorweg sollten wir aber einiges über die Motivation wissen.

Warum fällt uns Motivation oft schwer?

Der eine tut es einfach, die andere kämpft täglich gegen den inneren Schweinehund – und verliert. Woran liegt das? Laut Christoph Schlick hängt das unter anderem mit den Erfahrungen zusammen, die wir in der Kindheit gemacht haben und damit: Bin ich von Haus aus neugierig und lerne gern Neues kennen? Oder bin ich jemand, der eher ängstlich ist und sich vor neuen Erfahrungen scheut? „Einfach ausgedrückt geht es um die Frage: Was ist mein Grundcocktail aus dem ich schöpfen darf?“, sagt der Logotherapeut.

Hat uns als Kind kein Erwachsener wieder und wieder ermutigt, auch bei Herausforderungen nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen: Dann lernen wir, „es zahlt sich nicht aus, dabei kommt nichts herum“. Sich später als Erwachsener dann zu motivieren, kann nach dieser Erfahrung schwerer fallen.