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Diese Teesorten boosten jetzt unser Immunsystem

Wirkungsstark

Diese Teesorten boosten jetzt unser Immunsystem

Was gibt es Schöneres, als sich bei sinkenden Außentemperaturen eingekuschelt in die Lieblingsdecke auf dem Sofa eine Tasse warmen Tee zu gönnen? – Egal, ob mit luxuriösem Oolong-Tee, Schwarzem Tee oder dem guten alten Kamillentee. Tee sorgt jedoch nicht nur für Gemütlichkeit, sondern hat, je nach Teesorte, unzählige positive Wirkungen auf unsere Immunabwehr.
 

Immunsystem stärken mit Tee: die Wirkung acht verschiedener bekannter Teesorten

Pünktlich zu Winterbeginn stellen wir uns wieder die Frage: Welcher Tee sorgt für ein starkes Immunsystem? Wir stellen die erstaunliche Wirkung von acht bekannten Teesorten vor und erklären, mit welchem Tee Sie Ihr Immunsystem in der kalten Jahreszeit stärken können.
 

1. Antioxidantien tanken mit Grünem Tee

Grüner Tee ist seit fast 5.000 Jahren eine wichtige Heilpflanze und wirkt nachweislich gegen zahlreiche Krankheiten. So vielfältig die unterschiedlichen Teesorten, so vielseitig ist auch seine Wirkung. Grüner Tee kann den Cholesterinspiegel senken, pusht durch seine Antioxidantien, vor allem auch in der kalten Jahreszeit, unser Immunsystem und ist dank seines Koffeingehalts eine gute Alternative zu Kaffee. Außerdem regt er den Stoffwechsel an.
 

2. Entzündungen hemmen mit Kamillentee

Kamillentee ist der Allrounder unter den Teesorten. Sein Hauptwirkstoff ist Azulen, der sowohl innerlich als auch äußerlich jede Art von Entzündungen hemmen und vorbeugen kann. Kamille eignet sich aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung außerdem bei Nervosität sowie Schlafstörungen und wirkt krampflösend. Kein Wunder, dass Kamillentee von vielen mit Krankheit verbunden wird. Mit einem Löffel Honig und etwas Zitronensaft wird er schnell aufgepeppt und erinnert nicht mehr so stark an Fieber und Halsweh.
 

3. Vitamin-Boost mit Früchtetee

Durch den hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt darf auch Früchtetee nicht in unserem Regal fehlen. Funfact am Rande: Bei Früchtetee handelt es sich per Definition gar nicht um eine der „echten“ Teesorten, da er keine Teeblätter der Teepflanze enthält, sondern „nur“ Früchte. Früchtetees sind also eher als gesundes (Erfrischungs-)Getränk mit hohem Vitamingehalt zu verstehen. Sie können auf Kinder beruhigend wirken und sind obendrein eine gesunde Alternative zu industriell gefertigtem Eistee oder Saft.
 

4. Von innen wärmen mit Ingwertee

Ingwer scheidet die Geister: Den einen schmeckt er gar nicht, die anderen schwören auf seine immunstärkende Wirkung. Und das zurecht: Neben den durchblutungsfördernden Eigenschaften ist Ingwer ein echter Virenkiller und hilft, unsere Abwehrkräfte zu stärken. Gingerol, der Scharfstoff des Ingwers, gibt uns zusätzlich das Gefühl, von innen gewärmt zu werden. Ob als Tee oder auch als Shot in der Früh: Ingwer ist ein richtiger Muntermacher und wirkt oft sogar besser als eine Tasse Kaffee!
 

5. Ausgeglichener werden mit Rooibostee

Rooibostee oder auch Rotbuschtee gehört zu den Teesorten, die reich an Vitaminen und Mineralien sind. Er ist ein Radikalfänger und unterstützt unseren Körper dabei, Krankheiten abzuwehren und gesund zu bleiben. Außerdem ist er magenfreundlich. Das ist gerade im Winter ideal, wenn man über die Advents- und Festtagszeit dazu neigt, viel und ungesund zu essen. Mindestens genauso wichtig: Rooibostee wirkt entspannend und sorgt für Ausgeglichenheit – optimal, wenn Sie gestresst sind und Ruhe suchen.
 

6. Sich in ferne Welten träumen mit Chaitee

Das chinesische Wort „Chai“ bedeutet übersetzt nichts anderes als Tee. Wir verstehen unter Chaitee allerdings einen ganz speziellen Gewürztee: Schwarztee, angereichert mit Kardamom, Ingwer, Zimt, Nelken und vielen weiteren Gewürzen. Dadurch entsteht auch sein beinahe weihnachtlicher Geschmack. Diese Teesorte erfreut sich vor allem in Indien großer Beliebtheit und wird immer wieder leicht abgewandelt und mit verschiedenen Gewürzen verfeinert. Dadurch variiert auch seine Wirkung: Während Ingwer die zuvor genannten Eigenschaften innehat, wirkt Kardamom beispielsweise verdauungsfördernd. Durch seine Basis aus Schwarzem Tee ist er allerdings immer leicht aufputschend und dient somit als Kaffee-Ersatz. Vor allem Chai-Latte (Chaitee mit Milch) ist seit Jahren ein absolutes Trendgetränk, das in den meisten Cafés angeboten wird.
 

7. Munter in den Morgen starten mit Schwarztee

Schwarzer Tee passt zu vielen Gelegenheiten: ob morgens als Kaffee-Ersatz oder nachmittags zur englischen Teatime mit einem Schuss Milch. Wer seinen Koffein-Konsum verringern möchte, ist bei dieser Teesorte allerdings an der falschen Adresse. Er hat nämlich nicht weniger Koffein als Kaffee, sondern es wirkt bloß anders: Grundsätzlich hat auch Schwarzer Tee eine anregende und verdauungsfördernde Wirkung. Es dauert allerdings länger, bis das Koffein seine Wirkung im Körper entfaltet, dafür hält sie auch länger an. Von Vorteil ist, dass man die Stärke des Koffeins selbst regulieren kann: Eine kurze Ziehzeit führt zu mehr Koffein im Tee, eine längere zu weniger. Zudem reizt Schwarztee den Magen weniger als Kaffee. Laut einer amerikanischen Studie hilft Schwarztee auch dabei, das Immunsystem zu stärken und bei regelmäßigem Konsum die Immunabwehr anzuregen.
 

8. In neue Gefilde wagen mit Weißem Tee

Eine der am wenigsten bekannten Teesorten ist wohl Weißer Tee. Zu Unrecht, denn seine Wirkung ist bemerkenswert: Er ist stark kühlend, enthält viel Vitamin C und soll durch seine antioxidativen Eigenschaften sogar Krebs vorbeugen. Das im Weißen Tee enthaltene Koffein wirkt vorwiegend auf das zentrale Nervensystem (und weniger auf das Herz-Kreislauf-System) und regt so auf sanfte Art und Weise die Konzentration an. Das einzige Manko: Weißer Tee hat seinen Preis, da ein großer Teil des Herstellungsverfahrens auf Handarbeit beruht.
 
Wenn Sie sich noch weiter in dieses Thema einlesen möchten, werfen Sie doch einmal einen Blick in Das große Teebuch von Rainer Schmidt.
 
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