Trockene Haut im Winter betrifft nicht nur Frauen: Wir haben Tipps für die Männer.
Warum Männer im Winter ihre Rituale im Bad ändern sollten

Trockene Haut im Winter? Diese 4 Tipps helfen Männern

Sinken die Temperaturen, steigt das Pflegebedürfnis der Haut. Das starke Geschlecht ist davon nicht ausgenommen, braucht aber teilweise andere Pflege als Frauen. Trockene Haut im Winter: Darauf muss Mann besonders achten.

Männerhaut ist anders. Und braucht andere Pflege, nicht nur im Gesicht. Das gilt in der kühlen Jahreszeit erst recht. Denn im Winter ist extrem trockene Haut beim Mann keine Seltenheit. Aber – und das ist die gute Nachricht – oft nur eine Folge falscher Pflege. So geht es besser:

Trockene Haut im Winter: Das kann Mann tun!

Tipp 1: Fett und Feuchtigkeit gehören zum Pflichtprogramm

Normalerweise umgibt die Haut eine dünne Talgschicht, die sie einerseits vor dem Eindringen von Bakterien schützt, andererseits verhindert, dass Feuchtigkeit verdunsten kann. Wer trockene Haut im Winter hat, dessen natürlicher Schutzmantel ist durch Wind, Kälte und Heizungsluft irritiert. Deshalb braucht die Haut jetzt Fett und Feuchtigkeit von außen. Statt reiner Feuchtigkeitspflege, wie sie Männerhaut sonst besonders gern mag, verwendet man daher nun lieber reichhaltige Wasser-in-Öl-Emulsionen. Solche Emulsionen füllen die Hydrodepots der Haut und schützen sie durch eine oberflächliche Fettschicht vor dem Verdunsten.

Auch Männer haben Probleme mit trockener, rauer Haut im Winter. Wir haben Tipps für die richtige Pflege.

Tipp 2: Nicht so heiß duschen und baden, bitte

Heißes Wasser ist für trockene Haut im Winter eine echte Strapaze – auch bei Männern. Wasser wirkt nämlich ohnehin austrocknend. Je höher die Temperatur ist, desto größer ist der Effekt. Wer zu rauer und rissiger Haut neigt, sollte daher auf ausgiebige Vollbäder verzichten und auch das Duschen so kurz wie möglich halten sowie auf diese Tipps beim Duschen achten. Übrigens: Duschöl wirkt reinigend und pflegend zugleich und ist daher für trockene Haut im Winter besser geeignet als die üblichen Gel-Konsistenzen.

Tipp 3: Was gegen trockene Kopfhaut hilft

Kälte und trockene Luft greifen auch die Kopfhaut an. Schuppen sind im Winter daher keine Seltenheit – und kommen bei Männern sogar noch häufiger vor als bei Frauen. Der Grund: Frauen benutzen zusätzlich zu Shampoo und Spülung oft auch Masken, die Haar und Kopfhaut gleichermaßen nähren. Männer sollten dieses Pflegemanko schleunigst nachholen. Was ebenfalls hilft: Die Kopfhaut mit circa 3 Esslöffeln Kokosöl massieren, das Ganze über Nacht wirken lassen und am nächsten Morgen wie gewohnt waschen. Wer diese Kokos-Kur mindestens drei Mal pro Woche durchführt, wird störende Schuppen im Nu los. Falls nicht, probieren Sie andere Hausmittel gegen Schuppen.

Tipp 4: Sanft rasieren und die Haut vorbereiten

Jede Rasur ist eine Strapaze für die Haut. Im Winter achtet man daher bitte umso mehr auf ein besonders sanftes Vorgehen. Soll heißen: bitte immer prüfen, ob die Klingen auch wirklich scharf sind und möglichst nicht gegen, sondern mit der Haarwuchsrichtung rasieren und niemals auf die anschließende Pflege (am besten mit speziellen Sensitive After Shave Lotionen) verzichten. Was ebenfalls gegen trockene Haut im Winter hilft: die Haut vor dem Rasieren mit einem heißen, in Kamillentee getränkten Wickel vorbereiten. Die Wärme öffnet die Poren und macht die Rasur schonender, während die Kamillenessenz beruhigend wirkt. Oder aber: den Bart einfach stehen lassen. Das freut nicht nur die Haut und sieht gut aus, sondern bietet noch ein klein wenig mehr Wärme im Kampf gegen Väterchen Frost.

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