1. Herbstblues? Symptome abklären

Bitte klären Sie unbedingt mit Ihrem Arzt ab, ob Sie an einem Herbstblues oder einer Winterdepression leiden!
Wichtig: Ab der Pubertät haben auch mehr Kinder mit Herbstblues oder sogar Winterdepression zu kämpfen. „Im Verdachtsfall ist ein Facharzt für Kinderpsychiatrie die richtige Anlaufstelle“, legt uns Herr Winkler ans Herz. Die Vorbeugung und Therapie sind bei Jugendlichen und Erwachsenen ähnlich.
 

2. Fixer Tag-/Nacht-Rhythmus

Ein regelmäßiger, zeitlich geplanter Tagesablauf ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich. Möglichst feste Aufsteh- und Zubettgehzeiten, wozu auch Chronobiologen raten, sind Dietmar Winkler zufolge aber ein wichtiger Faktor in jeder antidepressiven Therapie – und beugen auch einem Herbstblues vor, da sich das Glückshormon Serotonin und das Schlafhormon Melatonin besser die Waage halten. Auch Rituale wie die tägliche Teestunde (vielleicht mit Familie und Freunden?) geben Struktur.