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Eine Psychologin klärt auf: „Ängste in der Schwangerschaft sind normal“
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Gefühlschaos

Eine Psychologin klärt auf: „Ängste in der Schwangerschaft sind normal“

Ängste in der Schwangerschaft kennen viele werdende Mütter, sei es die Sorge um das Ungeborene, die Angst vor einer Fehlgeburt oder der Geburt. Die Psychologin Carmen Klein-Dupkanič klärt auf, wie Schwangere damit umgehen können und wann sie professionelle Hilfe aufsuchen sollten.
Mag. Carmen Klein-Dupkanič ist als klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin in eigener Praxis in Graz tätig. Sie hat sich auf die Themen Kinderwunschzeit und Schwangerschaft spezialisiert und begleitet auch Sternenkindeltern, deren Babys vor, bei oder nach der Geburt verstorben sind. Zudem ist sie zertifizierte HypnoBirthing-Kursleiterin.

Wie häufig sind Ängste in der Schwangerschaft?

Tritt eine Schwangerschaft ein, beginnt ein neuer Lebensabschnitt – besonders bei Eltern, die ihr erstes Kind erwarten. Vieles ist ungewiss und liegt außerhalb der eigenen Kontrolle. „Es braucht eine gewisse Anpassungsreaktion“, erklärt Klein-Dupkanič. „Ängste in der Schwangerschaft sind daher normal und betreffen sehr, sehr viele Frauen.“ Zudem habe Angst auch eine wichtige Funktion: Sie ist eine Schutzreaktion und macht uns sensibel und achtsam.

Handelt es sich aber nicht um diese sehr verbreiteten, „normalen“ Ängste, sondern geht die Problematik tiefer, dann spricht man von einer Angststörung, die den Alltag beeinträchtigt. „Die Zahlen zu dieser Diagnose variieren ein bisschen, aber bis zu 25 Prozent der Schwangeren sind betroffen. Das ist eine sehr hohe Zahl“, sagt die Psychologin. Nicht nur werdende Mütter leiden daran: Auch jeder zehnte Vater leidet während der Schwangerschaft und im ersten Jahr nach der Geburt an Angststörungen und Depressionen.

Betroffenen möchte Klein-Dupkanič eine Botschaft mitgeben, die sie auch ihren eigenen Klientinnen und Klienten ans Herz legt: „Angst habe ich um etwas, das ich sehr liebe. Angst habe ich um etwas, das mir ganz besonders wertvoll und wichtig ist, um das ich mich ganz besonders sorge. Angst ist nicht nur ein bedrohliches Gefühl, sondern ein Ausdruck von Liebe. Dieser Gedanke wirkt enorm entlastend.“


Welche Ängste können in der Schwangerschaft auftreten?

Ängste in der Schwangerschaft können sehr verschieden sein. Oft sind werdende Mütter besonders rund um die Vorsorgetermine bei der Gynäkologin bzw. beim Gynäkologen unruhig und ängstlich. Auch wenn sie mit unklaren Befunden konfrontiert werden, treten Ängste auf. Es kommt zu einem Gefühl des Kontrollverlusts.

Auch Ängste, die den eigenen Körper betreffen, sind häufig: Wie verändert sich der Körper? Schafft mein Körper das? Wie sind die Signale des Körpers zu deuten? Wie schaut mein Körper nach der Schwangerschaft aus, findet mich mein Partner noch attraktiv? Kann ich danach noch Sport betreiben, werde ich unter längeren Folgen leiden? Fragen wie diese quälen viele Schwangere. Dazu kommen bei vielen Frauen im ersten Trimester Übelkeit und andere Schwangerschaftssymptome. „Diese können sehr massiv ausgeprägt sein und die Frauen im Alltag stark beeinträchtigen“, so die Psychologin.

Manche Ängste in der Schwangerschaft betreffen die eigenen Gefühle, die in dieser besonderen Zeit sehr ambivalent sein können. „Gerade Schwangere, die länger um eine Schwangerschaft kämpfen mussten oder die schon Komplikationen, Fehlgeburten oder stille Geburten hinter sich haben, haben oft sehr massive Ängste in Bezug auf ihre Gefühle. Sie wünschen sich so sehr ein Kind, fühlen sich mit der Schwangerschaft aber oft überfordert“, erklärt Klein-Dupkanič. Die Schwangeren befürchten, mit ihren Ängsten dem ungeborenen Kind zu schaden. Sie sorgen sich, was sich alles durch die Schwangerschaft verändern wird. Auch Eltern von bereits einem oder mehreren Kindern sind davor nicht gefeit, denn eine neue Schwangerschaft betrifft immer das gesamte Familiengefüge und bereits vorhandene Geschwisterkinder. Zudem ändern sich auch die berufliche Zukunft und die finanzielle Belastung durch die Geburt eines oder mehrerer Kinder.

Viele Ängste beziehen sich auf das ungeborene Kind: Ist es gesund? Mache ich etwas falsch? Bin ich gut vorbereitet? Warum bewegt es sich nicht, warum spüre ich es nicht? Auch die Angst vor einer Fehlgeburt ist vielen Schwangeren bekannt (mehr dazu weiter unten).

Welche Ängste sind noch normal?

Klein-Dupkanič betont: „Diese Ängste sind in der Schwangerschaft alle normal und noch keine Angststörung. Bei der Angststörung sind die Ängste so dominant, dass sie den Alltag beherrschen und über einen längeren Zeitraum bestehen.“ Bei einer Angststörung nimmt die Angst eine besondere Dynamik an, die Betroffenen entwickeln zusätzlich eine Angst vor der Angst. Während normale Ängste kommen und gehen, an manchen Tagen stärker, an anderen Tagen schwächer sind, stellt eine Angststörung eine massive, andauernde Beeinträchtigung dar.

Starke Ängste können auch das Symptom einer Schwangerschaftsdepression sein. Hier kommen eine tiefe Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Verzweiflung oder emotionale Leere hinzu, die nicht wieder vergehen, sondern bestehen bleiben oder sich sogar weiter verschlimmern.

Körperliche Symptome einer Angststörung

Die ständige Angespanntheit drückt sich in körperlichen Symptomen wie Nervosität, einer veränderten Atmung und Herzrasen aus. Betroffene verspüren oft einen Spannungskopfschmerz oder Muskelschmerzen, aber auch Zittern. Sie schaffen es nicht mehr, diese Spannung loszulassen und sich zu entspannen. „Das kann bis zur Benommenheit, Bauchbeschwerden, Schwindel, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen führen“, erläutert die Expertin. Wer solche Symptome andauernd über einen Zeitraum von zwei Wochen bei sich wahrnimmt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.


Welche Schwangeren haben ein hohes Risiko für Angststörungen?

Ein großer Risikofaktor für eine behandlungsbedürftige Angststörung in der Schwangerschaft liegt vor, wenn die Schwangere eine gewisse Vorgeschichte hat. „Das kann etwa sein, dass es in einer vorherigen oder der laufenden Schwangerschaft Komplikationen gab oder gibt“, erklärt Klein-Dupkanič. „Oder wenn schon vor der Schwangerschaft eine psychische Problematik bestand, etwa eine Depression oder eine Angststörung.“

Aufgrund von Kinderwunsch setzen Frauen oft Medikamente ab, weil sie befürchten, einem ungeborenen Kind dadurch Schaden zuzufügen. „Das ist sehr problematisch“, gibt die Expertin zu bedenken. Vor einem solchen Schritt sollten Betroffene unbedingt ärztliche Rücksprache halten. Denn es sei ein Irrglaube, dass in der Schwangerschaft keine Medikamente zugelassen sind.

Weitere Risikofaktoren für Angststörungen in der Schwangerschaft sind Ungewolltheit der Schwangerschaft, ein geringes Einkommen, Probleme in der Paarbeziehung sowie eine grundlegende pessimistische Lebenseinstellung. „Je besser Frauen unterstützt und vom Umfeld mit ihren Ängsten und Sorgen angenommen werden, umso geringer ist das Risiko, dass sich eine behandlungsbedürftige Angststörung entwickelt“, betont die Psychologin.


Schaden Ängste in der Schwangerschaft dem Baby?

Viele werdende Mütter, die unter Ängsten in der Schwangerschaft leiden, treibt eine besondere Frage um: Schade ich damit meinem ungeborenen Baby? Hier beruhigt Klein-Dupkanič: „Durch den verbundenen Blutkreislauf werden auch Stresshormone an das Ungeborene weitergegeben, allerdings nicht ungefiltert.“ Zum einen filtert die Plazentaschranke einiges heraus und zum anderen sorgen bestimmte Enzyme dafür, dass die Menge an Stresshormonen, die zum Baby gelangt, reguliert wird. „Man liest im Internet zum Teil sehr viel über Studienergebnisse, dass Stress und psychische Erkrankungen Schäden beim Ungeborenen auslösen. Diese Angaben muss man aber mit Vorsicht betrachten. Das betrifft meist Angststörungen und schwere Erkrankungen und nicht die normalen Ängste, die viele Schwangere haben“, betont die Psychologin. Und selbst Frauen mit Diagnosen bringen nicht automatisch belastete Kinder zur Welt.

Grundsätzlich sei der menschliche Körper, auch der des Babys, auf Selbstschutz ausgerichtet. Zudem mache das Kind im Mutterleib die wichtige Erfahrung, dass es unterschiedliche Gefühlslagen gibt. „Entscheidend ist: Wenn ich mir Unterstützung hole, tue ich auch etwas für die Gesundheit meines Kindes. Man ist seinen Ängsten nicht ausgeliefert“, bestärkt Klein-Dupkanič.


Wie verändern sich Ängste im Verlauf der Schwangerschaft?

Ängste in der Schwangerschaft sind oft nicht gleichbleibend, sondern verändern sich in deren Verlauf. Gerade die ersten zwölf Wochen sind für viele schwangere Frauen eine mentale Herausforderung. „Das liegt auch ein Stück weit daran, dass einem immer vermittelt wird, dass in den ersten drei Monate sehr unsicher ist, ob die Schwangerschaft hält. Wenn diese Etappe geschafft ist, stellt sich bei vielen ein Vertrauen in den eigenen Körper und in die Schwangerschaft ein“, erklärt Klein-Dupkanič.

Schwangere, die bereits eine gewisse „Vorgeschichte“ mit sich herumtragen – sei es eine Fehl- oder Stillgeburt oder auftretende Komplikationen in einer vorangegangenen Schwangerschaft –, sind oft dann besonders ängstlich und sensibel, wenn die neue Schwangerschaft in die gleiche Phase eintritt.

Sensible Zeit rund um die Geburt

Die Zeit kurz vor der Geburt ist ebenfalls eine besondere Zeit (mehr dazu weiter unten). Und auch nach der Geburt gilt es, dem eigenen psychischen Wohlbefinden ein besonderes Augenmerk zu schenken. „Frauen, die vor und in der Schwangerschaft mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten und nach einer vorherigen Schwangerschaft an postpartalen Depressionen litten, haben ein bis zu 60 Prozent erhöhtes Risiko für postpartale Depressionen“, weiß die Psychologin. Auch Frauen, die sehr wenig soziale Unterstützung haben, wenig Anerkennung für die geleistete Care-Arbeit bekommen oder mit Schwierigkeiten in der Partnerschaft kämpfen, sind stärker gefährdet.

„Manche Frauen haben einen sehr hohen Leistungsanspruch an sich selbst und glauben, sie müssten alles allein schaffen“, sagt Klein-Dupkanič. Sie plädiert stark dafür, die eigenen Ansprüche an die veränderten Lebensumstände anzupassen. „Es gibt diesen Spruch, den keine Schwangere und junge Mutter gerne hört, weil es unglaublichen Druck erzeugt. Aber er ist einfach wahr: Nur wenn es der Mutter gutgeht, geht es auch dem Baby gut. Selbstfürsorge ist etwas ganz Wichtiges!“, betont die Expertin.


Was hilft bei Angst vor einer Fehlgeburt?

Fehlgeburten sind immer noch tabuisiert, dabei betreffen sie sehr viele Frauen und deren Familien. Laut Studien enden hierzulande 15 Prozent der bekannten Schwangerschaften in einer Fehlgeburt; hinzu kommen noch jene Schwangerschaften, von denen die Frauen noch gar nicht wussten. Der Verlust einer Schwangerschaft ist also leider ein recht häufiges Ereignis, und solche Statistiken können werdende Eltern verunsichern.

Wie können Schwangere am besten mit dieser Angst umgehen? Laut Klein-Dupkanič suchen viele Rat in Internetforen oder in Sozialen Medien. Sie sieht das mit gemischten Gefühlen: „Für viele Frauen ist es hilfreich, zu lesen, dass auch andere betroffen sind. Umgekehrt ist es aber auch so, dass durch die permanente Verfügbarkeit von Informationen und Erfahrungsberichten die Angst gesteigert werden kann“, gibt Klein-Dupkanič zu bedenken. Der Umgang mit Sozialen Medien sollte wohldosiert sein und man sollte darauf achten, was einem noch guttut. Im Zweifelsfall ist es besser, sich mit seinen Sorgen an seine Hebamme oder seine Gynäkologin bzw. seinen Gynäkologen zu wenden, die über medizinisches Wissen verfügen.

Pränataldiagnostik – Fluch und Segen zugleich

Nach der Erfahrung der Psychologin spielt auch die Pränataldiagnostik eine große Rolle. „Es ist grundsätzlich gut, dass wir diese Möglichkeiten haben. Die Pränataldiagnostik ist für viele Frauen sehr wichtig, aber sie kann auch viele Ängste erst schüren“, weiß Klein-Dupkanič. Wartezeiten auf Termine und auf Ergebnisse sowie unklare Befunde können für werdende Eltern zu einer großen Belastung werden. Selbst wenn eine Untersuchung unauffällige Ergebnisse bringt, ist die Beruhigung womöglich nur von kurzer Dauer.

„Wir verlieren so ein Stück weit das Vertrauen in den Körper. Und Angst ist auch ein Geschäft, das muss man so sagen“, meint die Psychologin. So steht sie Geräten zur Herztonüberwachung des Ungeborenen für die Anwendung zu Hause sehr kritisch gegenüber. Denn deren Anwendung ist nicht fehlerfrei, gerade für medizinische Laien. „Man muss sehr genau hinschauen und abwägen, was die Schwangere braucht, um eine Entlastung zu verspüren, und was Ängste eher noch verstärkt. Das ist eine sehr individuelle Entscheidung“, so die Expertin.


Was hilft Frauen bei Angst vor der Geburt?

Erstgebärdende stellen sich in den Wochen vor der Geburt oft viele Fragen: Werde ich die Geburt schaffen? Kann ich mit den Schmerzen umgehen? Was ist, wenn die Geburt nicht so läuft wie gewünscht? Aber auch Frauen, die bereits ein oder mehrere Kinder zur Welt gebracht haben, können unter Angst vor der Entbindung leiden, etwa wenn sie bereits eine traumatische Geburtserfahrung gemacht haben.

Klein-Dupkanič legt betroffenen Frauen ans Herz, sich so viele Informationen wie nötig zu beschaffen. Allerdings nicht auf eigene Faust im Internet, sondern im Austausch mit medizinischem Fachpersonal wie Hebammen und Gynäkologinnen bzw. Gynäkologen. Auch der Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses oder die Besichtigung eines Kreißsaals können Ängste nehmen. „In Kursen für Schwangere kommt man ins Gespräch mit anderen und merkt, dass man mit seinen Ängsten und Sorgen nicht allein ist“, sagt die Psychologin.

Manche Frauen setzen auch auf alternative Unterstützungsmöglichkeiten wie geburtsvorbereitende Akupunktur oder HypnoBirthing, wo die Schwangere mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin mittels Selbsthypnose lernt, sich selbst in einen Entspannungszustand zu versetzen.


Was können betroffene Schwangere tun?

Merken Schwangere, dass sie unter Ängsten leiden, sollten sie mit Vertrauenspersonen darüber sprechen.Und zwar nicht erst dann, wenn die Ängste bereits so massiv sind, dass sie den Alltag beeinträchtigen. Sondern sobald man zu merken beginnt, dass man mit seinen bisherigen Bewältigungsstrategien nicht mehr weiterkommt. Eine weitere wichtige Anlaufstelle sind die eigene Hebamme, die eigene Gynäkologin bzw. der eigene Gynäkologe, wo man ohnehin regelmäßige Vorsorgetermine wahrnimmt. „Da ist die Hürde, darüber zu sprechen, nicht so hoch“, sagt Klein-Dupkanič. In vielen Städten gibt es eigene Beratungsstellen für Eltern. Auch anonyme Angebote wie die Telefonseelsorge können bei Ängsten in der Schwangerschaft genutzt werden.

Dem Umfeld von ängstlichen Schwangeren rät die Psychologin, bei Gesprächen einfach zuzuhören: „Viele sind sehr schnell darin, Ängste nehmen und beruhigen zu wollen. Das bewirkt aber bei den Frauen oft das Gefühl, nicht verstanden zu werden.“ Wichtiger sei es, die geschilderten Ängste einfach anzunehmen und nicht gleich mit Ratschlägen zu kommen. Wenn man sich um die Schwangere sorge, seien neutrale Ich-Botschaften wichtig: „Ich mache mir Sorgen um dich. Ich habe beobachtet, dass … Ich habe das Gefühl, dass …“

In ihrer Praxis hat die Psychologin die Erfahrung gemacht, dass es oft auch die Partner der Schwangeren sind, die bei ihr anrufen und so den ersten Schritt machen. „Es dauert manchmal ein bisschen, bis sich Betroffene eingestehen können, dass ihnen Unterstützung guttun würde“, weiß Klein-Dupkanič. Auch so kann man eine Schwangere mit Ängsten oder Angststörung unterstützen: indem man in Absprache mit ihr professionelle Unterstützung organisiert.

Und wie sieht es mit dem Therapieerfolg bei Angststörungen in der Schwangerschaft aus? „Es geht nicht darum, keine Ängste zu haben. Denn dann werden diese riesengroß. Es geht darum, die Angst zu akzeptieren und zu lernen, dass man ihr nicht ausgeliefert ist“, erklärt Klein-Dupkanič. Sich bewusst zu machen, dass Ängste in der Schwangerschaft bis zu einem gewissen Grad normal sind, ist also der erste wichtige Schritt. In professioneller Beratung und Behandlung lernen die betroffenen Frauen in weiterer Folge Techniken, um die Angstspirale zu unterbrechen.


Welche Anlaufstellen gibt es für Schwangere?

Obwohl psychische Erkrankungen immer noch tabuisiert sind, hat sich laut der Psychologin der Umgang mit Ängsten inzwischen zumindest ein bisschen zum Besseren geändert. „Das medizinische Personal ist sensibilisiert und es wird mehr weiterverwiesen an professionelle Unterstützung. Auch die Frauen selbst sind offener für Unterstützung“, berichtet Klein-Dupkanič.

Wer an einer behandlungsbedürftigen Angststörung in der Schwangerschaft leidet, findet auf der Website des Berufsverbands der österreichischen Psychologinnen und Psychologen (psychnet.at) und der Website der österreichischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten (www.psyonline.at) in der jeweiligen Region auf bestimmte Schwerpunkte spezialisierte Ansprechpersonen.
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