Rauhnächte: Die Ruhe in der Natur nutzen und der Anleitung für innere Einkehr folgen.
Positiv ins Neue Jahr starten

Anleitung für die Rauhnächte: 7 starke Rituale

Die zwölf Rauhnächte beginnen mit Heiligabend. Und müssen nichts mit verstaubtem Brauchtum zu tun haben: Unsere Anleitung zeigt Rituale, die uns stärken und gut ins Neue Jahr bringen.

Erleben wir die Rauhnächte, die zwölf besonderen Tage zwischen den Jahren, ganz im Sinne der neuen Spiritualität! Sie zeigt uns, dass wir nicht gleich alles zu 100 Prozent annehmen oder ablehnen müssen, was uns irgendwie esoterisch vorkommt. Wir picken uns einfach die Rosinen heraus. Zum Beispiel, indem wir uns mit Neumondwünschen einmal im Monat Zeit für uns selbst nehmen. Oder eben: Wir zelebrieren Rituale, die uns stärken – hier kommt die Anleitung für die Rauhnächte.

Übrigens: Auch Schauspieler Harald Krassnitzer ist ein Fan der Rauhnächte: In diesen Tagen der Auszeit sollten wir Ruhe und Stille zulassen, sagt der Herausgeber des Buches „Rauhnächte. Wunderbares für eine besondere Zeit“ (Residenz Verlag 2019).

Anleitung: Was sind die Rauhnächte?

Bei den Rauhnächten handelt es sich um die zwölf besonderen Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Sie galten früher als eine ideale Zeit, um Geister zu beschwören oder auszutreiben, mit Tieren in Kontakt zu treten oder wahrzusagen. Während der Rauhnächte wurde gefeiert, zurückgeblickt und in die Zukunft geschaut. „Es ist die Zeit, sich von den Spuren des alten Jahres zu erholen, in sich einzukehren und das Schicksal neu zu weben“, schreibt Caroline Deiß in ihrem Buch „Geheimnisvolle Rauhnächte“ (mvg Verlag).

Sich besinnen: Anleitung für 7 Rituale während der Rauhnächte

Nutzen wir die Rauhnächte, so wie sie uns gefallen! Ganz ohne Esoterik, ganz ohne Tradition und Brauchtum. Einfach als besinnungsvolle Tage. Diese Zeit schließt das alte Jahr ab und ermöglicht mithilfe von Ritualen für die Rauhnächte einen milden und positiven Start in das neue Jahr.

  1. Rauhnächte-Ritual 1: Kummer verbrennen

    Das alte Jahr loslassen, das neue begrüßen! Schreiben Sie alles, was Sie im alten Jahr gestresst oder gesorgt hat, auf. Notieren Sie, wovor Sie sich im neuen Jahr fürchten oder ängstigen. Verbrennen Sie den Zettel als Rauhnacht-Ritual in einer Feuerschale.

  2. Rauhnächte-Ritual 2: Meditieren

    Schaffen Sie sich einen Meditationsplatz! Die passende Umgebung hilft uns beim Innehalten. Das kann eine kleine Ecke in der Wohnung sein, die liebevoll mit Kerzen oder Blumen geschmückt wird. Ihr ganz persönlicher Kraftplatz. Hier können Sie ab sofort das ganze Jahr über täglich fünf Minuten meditieren.

  3. Rauhnächte-Ritual 3: Räuchern

    Räuchern ist ein altes Ritual, um sich zum Jahresende für den Reichtum und die Fülle in der Natur zu bedanken. Buchautorin Deiß empfiehlt für Rauhnächte unter anderem Räucherwerk mit Sternanis, Kardamom, Zimtrinde, Lavendel, Weihrauch, Fichtenharz, Tannennadeln oder Salz.

  4. Rauhnächte-Ritual 4: In die Natur

    Wer sich selbst näherkommen möchte, sollte Zeit in der Natur verbringen (und auch für Kinder ist die Natur so wichtig!). Deshalb noch ein Tipp aus dem Buch „Geheimnisvolle Rauhnächte“: Machen Sie einen winterlichen Waldspaziergang. Sammeln Sie dabei Kleinigkeiten, die Sie auf dem Weg finden. Zum Beispiel Zweige, Blätter oder Rindenstücke. Das verbindet mit der Kraft der Natur und lenkt die Gedanken auf den Moment.

  5. Rauhnächte-Ritual 5: Tief entspannen

    Nutzen Sie die stille Zeit im Jahr für einen inneren Rückzug. Das gibt Ihnen die Gelegenheit sich zu fragen, wonach Ihr Herz sich sehnt. Schon ein achtsames Teeritual kann für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen – und noch viel mehr. Bei dm gibt es eine große Auswahl an Tees. Ähnliche Rituale für die Rauhnächte: Ein heißes, duftendes Bad, das als Art Meditation zelebriert wird. Oder eine Kerze, deren warmes Licht die Gedanken ruhen und Entspannung aufkommen lässt. Alles, was gegen Stress gut ist, tut gut.

  6. Rauhnächte-Ritual 6: Traumtagebuch führen

    Die Tradition sagt, dass Träume in den Rauhnächten darauf hindeuten, was die Zukunft bringt. Egal, ob Sie daran glauben oder nicht: Legen Sie sich ein Traumtagebuch neben das Bett und schreiben Sie in der Früh auf, woran Sie sich erinnern können. Vielleicht passiert nichts weiter. Aber: Womöglich stoßen Sie auf Wörter, die innere Sehnsüchte entfachen oder wichtige Fragen aufwerfen.

  7. Rauhnächte-Ritual 7: Wünsche formulieren

    Die Rauhnächte gelten als Zeit, in der wir unsere Wünsche aussprechen können. Widmen Sie sich zunächst Ihrem Inneren, Ihren Gedanken und Gefühlen. Denn diese haben einen Einfluss auf die äußere Welt. Schreiben Sie jeweils auf einen eigenen Zettel Ihre Wünsche, Ziele und Sehnsüchte für das kommende Jahr auf. Falten Sie jeden Zettel klein zusammen und stecken ihn in Ihre persönliche Schatzkiste, zum Beispiel in eine besonders schön verzierte Dose mit Deckel.

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